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	<title>Benutzerfreundlichkeit &#8211; Nonprofits-vernetzt.de</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		<title>Ethische Bewertung von Technologien (Teil 2) &#8211; die MEESTAR-Methode</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 18:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[technology assessment]]></category>
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					<description><![CDATA[Im letzten Blogartikel habe ich den Aufsatz von Reijers u.a. (2018) vorgestellt. Die Autoren besprechen 35 Methoden, mit denen ein ethisches Assessment von Technologien durchgeführt werden kann. An den Methoden kritisieren die  Autoren, dass sie zu wenig partizipativ seien. Unter den Verfassern des oben verlinkten Aufsatzes ist auch Karsten Weber, der 2019 auf der Jahrestagung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/ethische-bewertung-von-technologien-welche-methoden-gibt-es-teil-i/" target="_blank" rel="noopener">Blogartikel</a> habe ich den <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11948-017-9961-8" target="_blank" rel="noopener">Aufsatz von Reijers u.a. (2018)</a> vorgestellt. Die Autoren besprechen 35 Methoden, mit denen ein ethisches Assessment von Technologien durchgeführt werden kann. An den Methoden kritisieren die  Autoren, dass sie zu wenig partizipativ seien.</p>
<p>Unter den Verfassern des oben verlinkten Aufsatzes ist auch Karsten Weber, der 2019 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik praxisorientierte &#8220;Methoden der  ethischen Evaluation von IT&#8221; vorstellte. In seinem Papier im <a href="https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/25099" target="_blank" rel="noopener">Tagungsband</a> der INFORMATIK 2019, S. 431-444, stellt er u.a. die MEESTAR-Methode als ein &#8220;Modell zur ethischen Evaluation sozio-technischer Arrangements&#8221; vor. Die Methode, an deren Entwicklung er mitwirkte, ermöglicht ein partizipatives und diskursethisches Evaluations-Verfahren. Stakeholder, die eine Technik entwickeln, einsetzen und nutzen treten mit ihren ganz unterschiedlichen Interessen und Perspektiven in einen inhaltlichen Austausch untereinander.  Die Vielfalt der Perspektiven ist gewollt. Sie ist eine Bereicherung, weil sie alle möglichen Probleme und Aspekte  eines Technikeinsatzes auf die Agenda bringt.</p>
<p>Ziel des Verfahrens ist eine Kompromissfindung unter den Stakeholdern. Die Ergebnisse aus dem Verfahren sollen dann in die Forschung und Entwicklung zurückfliessen, &#8211; im Idealfall nicht erst am Ende, sondern schon während der Technikentwicklung. MEESTAR kann und soll mehrmals während eines Technikprojektes eingesetzt werden (&#8220;iterativ&#8221;), und kann übrigens auch in <em>technikfernen</em> Situationen, in denen moralische Konflikte vorliegen, sehr gute Dienste leisten.</p>
<p>MEESTAR wurde als Instrument der angewandten Ethik für konkrete Technikeinsätze in der Praxis entwickelt, nicht zur allgemeinen Reflexion moralischer Aspekte von Technologien. Entstanden ist die Evaluations-Methode im Rahmen eines Technikprojektes in der Pflege. Sie wird zwischenzeitlich öfters bei öffentlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingesetzt.</p>
<p>MEESTAR funktioniert wie folgt:</p>
<p>Für die Bewertung der Technik braucht man<strong> moralische Dimensionen</strong> wie: Selbstbestimmung, Sicherheit, Gerechtigkeit, Privatheit usw.  Diese Dimensionen sind nicht fest vorgegeben. Man erhält sie durch</p>
<ol>
<li>eine Literaturrecherche in Bezug auf die konkrete Technologie und ihre möglichen Folgen</li>
<li>Action Sheets: hier setzen sich die Beteiligten mit den Anwendungsszenarien der einzusetzenden Technik im Detail auseinander. Welche Gefahren und Probleme könnten auftreten? Alternativ kann auch ein <a href="https://www.ethicscanvas.org/index.html" target="_blank" rel="noopener">Ethics Canvas</a> genutzt werden. Dazu mehr im nächsten Blogartikel.</li>
</ol>
<p>Betrachtet werden die moralischen Dimensionen aus <strong>drei Perspektiven</strong>: der individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen. Je nach Perspektive werden manche moralische Dimensionen  ganz unterschiedlich bewertet. Weber führt das Beispiel der &#8220;Privatheit&#8221; an: während Nutzer darunter z.B. eine Wohnung ohne Beobachtungstechnologie verstehen, können kommerzielle Dienstleister Privatheit mit Sensoren in Smart Homes in Einklang bringen, sofern deren Einsatz den Vorgaben der DSGVO entspricht. Hier muss man einen Kompromiss unter den Beteiligten finden.</p>
<p>Zur ethischen Risikoabschätzung dienen dann die folgenden <strong>vier Stufen</strong> (siehe Weber 2019, S. 434):</p>
<ul>
<li>Stufe 1: Anwendung ist aus ethischer Sicht völlig unbedenklich</li>
<li>Stufe 2: Anwendung weist ethische Sensibilität auf</li>
<li>Stufe 3: Anwendung ist ethisch äußerst sensibel</li>
<li>Stufe 4: Anwendung ist aus ethischer Sicht abzulehnen</li>
</ul>
<p>Wobei es auch hier um Kompromissfindung geht, denn bei einer Anwendung können Werte wie Selbstbestimmung und Privatheit berücksichtigt, aber Gerechtigkeit und Teilhabe verletzt sein. Man muss &#8211; um Stufe 1 zu erreichen &#8211; dann bei den beiden letzten Punkten nachbessern. Wenn das nicht möglich ist, dann wird auch eine Anwendung nicht klar in eine Stufe eingeordnet werden können, sondern in sich Wertekonflikte bzw. &#8211; kompromisse tragen, &#8211; so zumindest mein Eindruck.</p>
<p>Laut Weber ist ein partizipatives ethisches Evaluationsverfahren von Technik wichtig, nicht nur aus Gründen der Ethik selbst, sondern um eine hohe Gebrauchstauglichkeit bzw. usability von Technologien zu erzielen. Ihm zufolge ist aber die Bereitschaft, möglichst viele und vielfältige Stakeholder in ethische Bewertungsprozesse einzubeziehen in der Praxis &#8220;oftmals nicht gegeben&#8221; (Weber 2019, 442).</p>
<p>Sozialorganisationen, die zunehmend in ihrem Alltag mit Technik konfrontiert sind und diese im Umgang mit ihren Klienten anwenden, sollten unbedingt ein ethisches Assessment von Technologien vornehmen, um die richtige Auswahl an Tools treffen zu können. Gerade wo Anwendungen in Auftrag gegeben oder eingekauft werden, hat man die Wahl oder muss sich eine Wahlsituation schaffen. Ethische Aspekte sollten in Ausschreibungen ihren Platz finden. Einrichtungen und ihre Verbände brauchen ethische Leitlinien für den Umgang mit Technik, Daten und Algorithmen.</p>
<p>Wer noch weitere Informationen zu MEESTAR sucht, wird bei der <a href="https://www.feag-elkb.de/arbeitsfelder/forschung" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen</a> fündig.</p>
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		<title>Best Practice I: dieGesellschafter.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 10:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Best-Practice-Serie sollen hier in loser Folge die Webseiten von Sozialorganisationen vorgestellt werden, die durch die Integration von Web 2.0 Tools dialogorientiert sind und die Binnenperspektive hinter sich gelassen haben. Die hier vorgestellten Webauftritte wurden &#8211; anders als beim Durchschnitt der NPO-Webseiten &#8211; zu einem guten Teil aus Sicht der Nutzer erstellt: was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Best-Practice-Serie sollen hier in loser Folge die Webseiten von Sozialorganisationen vorgestellt werden, die durch die Integration von Web 2.0 Tools dialogorientiert sind und die Binnenperspektive hinter sich gelassen haben.</p>
<p>Die hier vorgestellten Webauftritte wurden &#8211; anders als beim Durchschnitt der NPO-Webseiten &#8211; zu einem guten Teil aus Sicht der Nutzer erstellt: was möchten die Besucher auf den NPO-Seiten machen? In die Diskussion mit anderen Benutzern eintreten? Sich für ein freiwilliges Engagement melden? Sich mit einer Idee oder einem Projekt einbringen? Einer Community als registriertes Mitglied beitreten? Online Geld spenden? Kampagnen per Mail oder Banner unterstützen?</p>
<p>Wer sich so in die Bedürfnisse und Wünsche der Benutzer hineinversetzt, wird eine andere Webseite kreieren, als die Organisation, die aus der Binnenperspektive heraus im Netz veröffentlicht. Da es letztlich für gemeinnützige Träger darum geht, Ressourcen aus der Umwelt zu erhalten, ist es ökonomisch rationaler, dialogorientierte Webseiten zu erstellen anstatt in einem binnenorientierten Webauftritt zu verharren.</p>
<p>Hier in Deutschland gibt es im Sozialbereich noch nicht viele dialogorientierte NPO-Webseiten. Web 2.0-Tools, die den Dialog ermöglichen, muss man mit der Lupe suchen. Aber es gibt sie, &#8211; die Organisationen, die voranschreiten, die neue Instrumente und Ideen aufgreifen und nutzen, um damit ihrer Botschaft und ihrer Klientel zu dienen.</p>
<p>Beispielhaft ist ein Projekt der Aktion Mensch. Die Aktion Mensch fördert Projekte der Behinderten(selbst)hilfe und Kinder- und Jugendhilfe. Im März 2006 hat sie das Projekt <a href="http://diegesellschafter.de/index.php">dieGesellschafter.de</a> ins Leben gerufen. Unter der Überschrift: &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben&#8221; bietet die Seite den Bürgern die Möglichkeit zu diskutieren, Mitglied des Projekts zu werden, sich für ein Ehrenamt zu melden und zu partizipieren, indem Projektvorschläge eingebracht und deren Förderung beantragt werden kann.</p>
<p>Noch ist keine Vernetzung mit anderen Benutzern möglich, d.h. der Unterstützerkreis (&#8220;ich will Gesellschafter werden&#8221;), der hier samt Adressdatenbank aufgebaut wird, nutzt derzeit nur der Aktion Mensch und nicht den Seitenbesuchern, die vielleicht nach Gleichgesinnten Ausschau halten.</p>
<p>Es werden einige Web 2.0-Tools genutzt, u.a. gibt es ein Projektblog, zusätzlich ein Blog mit wechselnden Autoren, Foren, RSS-Feeds. Für die Menschen, die nicht online sind, werden die wichtigsten Diskussionen auf der Webseite in einer Zeitung gedruckt, die an öffentlichen Stellen kostenlos ausliegt. Das ist ein schönes Beispiel für Benutzerfreundlichkeit, das Menschen ohne PC miteinschließt.</p>
<p>Insgesamt macht das Projekt dieGesellschafter.de, das übrigens von den großen Wohlfahrtsverbänden, von den Verbänden der Behinderten(selbst)hilfe und diversen Medien unterstützt wird, einen sehr frischen Eindruck, der eine Aufbruchstimmung vermittelt und sich aus dem statischen Einerlei der anderen NPO-Webseiten im Sozialbereich wohltuend abhebt.</p>
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		<title>Wie interaktiv sind Webauftritte von Sozialorganisationen &#8211; Auswertung unseres Workshops</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 15:04:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Im gestrigen Workshop haben wir die folgenden Thesen vertreten: Usability 1.0 bezieht sich auf das Verhältnis Benutzer- Technik, Usability 2.0 rückt die Beziehungen zwischen Benutzer und der Organisation, die Seiten ins Netz stellt, in den Mittelpunkt. Der Benutzer will in Dialog treten, die Sozialeinrichtung will Beziehungen aufbauen, um daraus Ressourcen zu schöpfen. Beide Interessen können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im gestrigen Workshop haben wir die folgenden Thesen vertreten:</p>
<p>Usability 1.0 bezieht sich auf das Verhältnis Benutzer- Technik, Usability 2.0 rückt die Beziehungen zwischen Benutzer und der Organisation, die Seiten ins Netz stellt, in den Mittelpunkt.</p>
<p>Der Benutzer will in Dialog treten, die Sozialeinrichtung will Beziehungen aufbauen, um daraus Ressourcen zu schöpfen. Beide Interessen können durch interaktive Webseiten, die Web 2.0-Tools benutzen, befriedigt werden. Insofern schafft Usability 2.0, die Benutzerfreundlichkeit mit Interaktivität gleichsetzt, eine win-win-Situation für beide Seiten.</p>
<p>Die meisten Workshop-Teilnehmer, die ehrenamtlich oder beruflich mit Nonprofit-Organisationen zu tun haben, fanden die Thesen interessant. Sie bieten eine neue Perspektive, weil sich Usability ansonsten eher auf technische/kognitive/visuelle/manuelle Aspekte konzentriert und weniger auf soziale.</p>
<p>Dass Benutzer auf Webseiten den Austausch mit der Organisation und anderen Benutzern suchen und sich häufig auch aktiv einbringen wollen, halte ich m.E. für ein sichhaltiges Argument. Die Netzgeneration, die heranwächst, aber auch die Silversurfer, die sich zwischenzeitlich an das Internet gewöhnt haben und es schätzen lernten, werden den Dialog und die Partizipation auf Webseiten immer stärker einfordern.</p>
<p>Teilnehmer mit Kontakt zu NPOs bemängelten die dortigen langsamen Entscheidungsabläufe, die sich auch negativ auf das Erscheinungsbild der Einrichtungen auswirken: notwendige Maßnahmen, um statische Webseiten auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen, verzögerten sich so enorm. Grundsätzlich waren alle Teilnehmer des Workshops davon überzeugt, dass hinsichtlich der NPO-Webseiten Handlungsbedarf besteht, um sie interaktiver zu gestalten. Aus allen Beiträgen war die Sympathie für NPOs herauszuhören, deren wichtige Rolle für die Gesellschaft durchweg anerkannt wurde.</p>
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		<title>Live vom World Usability Day aus Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 10:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Tag beginnt gut hier in Berlin. Das Interesse an unserem Stand &#8216;Soziale Dienste und Usability 2.0&#8217; ist groß. Es zeigt sich, dass viele Besucher selbst in Nonprofit-Einrichtungen aktiv sind, sei es in Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen im Sozialbereich oder Umweltsektor etc. Manche sehen Nonprofits auch als zukünftigen Arbeitgeber. Die meisten Gesprächspartner finden es schade, dass gemeinnützige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag beginnt gut hier in Berlin. Das Interesse an unserem Stand &#8216;Soziale Dienste und Usability 2.0&#8217; ist groß. Es zeigt sich, dass viele Besucher selbst in Nonprofit-Einrichtungen aktiv sind, sei es in Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen im Sozialbereich oder Umweltsektor etc. Manche sehen Nonprofits auch als zukünftigen Arbeitgeber.</p>
<p>Die meisten Gesprächspartner finden es schade, dass gemeinnützige Einrichtungen so häufig statische Webseiten haben und die Chance verpassen, über den Webauftritt mit Hilfe von Web 2.0-Tools soziale Beziehungen zu (potentiellen) Spendern, Ehrenamtlichen, Unterstützern usw. aufzubauen.</p>
<p>Unser Fragebogen, den man im <a href="http://www.cora-burger.de/brigitte-reiser/fragebogen.pdf">pdf-Format</a> herunterladen kann, wird gern mitgenommen, um ihn in der eigenen Nonprofit-Einrichtung anzuwenden.<br />
Mit unserem Thema &#8216;Nonprofits und Web 2.0&#8217; sind wir auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Hier gibt es noch viel Überzeugungs- und Handlungsbedarf bei Sozialeinrichtungen. Wir sind gespannt auf das Feedback der Teilnehmer unseres Workshops heute Nachnmittag.</p>
<p>Unser Chat, den wir heute bis 17 Uhr zum Thema &#8216;Soziale Dienste und Usability 2.0&#8217; bzw. zu unserem Fragebogen anbieten wird (noch) nicht genutzt, obwohl wir eine kleine Mailing-Aktion im Nonprofit-Bereich durchgeführt haben. Aber es gibt wahrscheinlich einfach Hemmungen bei der Zielgruppe, solche (neuen) Instrumente anzunehmen.</p>
<p>Hier ein <a href="http://cora-burger.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/reiser-burger.jpg">Foto</a> von unserem Stand.</p>
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		<title>Wie interaktiv sind Webseiten von Nonprofit-Organisationen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 17:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8. November ist der World Usability Day 2007. Weltweit finden dann Veranstaltungen zum Thema Benutzerfreundlichkeit von Webseiten, Software und Technik allgemein statt. Auch in vielen deutschen Städten wird ein Programm rund um dieses Thema organisiert, z.B. in Stuttgart und Berlin. Cora Burger und ich sind in Berlin mit dem folgenden Workshop vertreten: &#8216;Soziale Dienste [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. November ist der World Usability Day 2007. Weltweit finden dann Veranstaltungen zum Thema Benutzerfreundlichkeit von Webseiten, Software und Technik allgemein statt. Auch in vielen deutschen Städten wird ein Programm rund um dieses Thema organisiert, z.B. in <a href="http://www.worldusabilityday.de/stuttgart/index.html">Stuttgart </a>und <a href="http://www.usability-tag.de/2007/programm.php">Berlin</a>.</p>
<p><a href="http://cora-burger.de/">Cora Burger</a> und ich sind in Berlin mit dem folgenden Workshop vertreten: &#8216;Soziale Dienste und Usability 2.0 &#8211; Wie interaktiv sind die Webangebote von Nonprofit-Organisationen im Sozialbereich?&#8217;. Dazu haben wir einen Fragebogen für Sozialorganisationen entwickelt, anhand dessen gemeinnützige Einrichtungen einen kurzen Usability-Test ihrer Webseiten durchführen können. Der Fragebogen kann <a href="http://cora-burger.de/brigitte-reiser/">hier </a>heruntergeladen werden. Am 8.11. bieten wir zudem von 9.30 Uhr bis 17 Uhr einen <a href="http://cora-burger.de/brigitte-reiser/">Online-Chat</a> rund um das Workshop-Thema an, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen.</p>
<p>Usability reduziert sich nicht nur auf technische und gestalterische Aspekte, sondern bedeutet in Zeiten von Web 2.0: Der Webauftritt muss sich an den Bedürfnissen des Benutzers nach einem Dialog, nach Partizipation und sozialem Austausch orientieren. Der Benutzer will nicht passiver Empfänger von Informationen sein, sondern die Webseiten möglichst gewinnbringend für sich nutzen. Besucher wollen sich auf NPO-Webseiten informieren, Themen anstoßen, den Austausch mit Gleichgesinnten suchen, online Geld spenden oder sich zur ehrenamtlichen Tätigkeit anmelden.</p>
<p>Benutzerfreundliche Webseiten sind ein Gewinn für beide Seiten. Benutzer fühlen sich als Dialogpartner ernst genommen und Sozialorganisationen profitieren von der Kundenbindung und den Netzwerken, die sie über den Webauftritt aufbauen können.</p>
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