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		<title>Kartierung durch Bürger und Nonprofits im Internet &#8211; Gastbeitrag von Christian Kreutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 09:54:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während die Erstellung von Karten früher eine Domäne von Fachleuten war und das thematische Spektrum von Karten begrenzt, können heute mit Hilfe neuer Technologien auch zivilgesellschaftliche Akteure Karten entwickeln und online stellen und so Probleme oder Ressourcen räumlich veranschaulichen. Oftmals stammen die hierzu verwendeten Daten nicht nur von einer Organisation, sondern sie werden von vielen [&#8230;]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><em>Während die Erstellung von Karten früher eine Domäne von Fachleuten war und das thematische Spektrum von Karten begrenzt, können heute mit Hilfe neuer Technologien auch zivilgesellschaftliche Akteure Karten entwickeln und online stellen und so Probleme oder Ressourcen räumlich veranschaulichen. Oftmals stammen die hierzu verwendeten Daten nicht nur von einer Organisation, sondern sie werden von vielen Bürgern gesammelt und eingetragen (&quot;collaborative mapping&quot;), die ihr Wissen in die Karte einbringen und so mit anderen teilen wollen. Welche Chancen die Kartenerstellung im Internet zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet, eruiert der folgende Gastbeitrag von Christian Kreutz, meinem geschätzten Bloggerkollegen vom <a href="http://www.crisscrossed.net/">crisscrossed.net</a> , der als Berater auf den Einsatz von </em> <em>IuK-Technologien in der Entwicklungshilfe <a href="http://twitter.com/ict4d">(ICT4D)</a> spezialisiert ist. Er schreibt auch für den <a href="http://draussen-blog.net/">draussen-Blog </a> sowie für das </em> <em><a href="http://www.web2fordev.net/">Web2forDev Gateway</a> . (BR)<br />
</em></p>
<p class="MsoNormal">Das Internet hat die Welt der Kartographie revolutioniert. Während heute mit ein paar Klicks jeder Ort auf der Welt sogar per Satellitenbild besucht werden kann, gab es früher oft nur die Papiervariante, die für jedes Gebiet extra erworben werden musste.</p>
<p class="MsoNormal">Doch die digitalen Karten erlauben eine andere Nutzung geographischer Informationen. Jede Karte kann mit unbegrenzten Daten angereichert werden, die zum Beispiel Umwelteinflüsse in unterschiedlichen Teilen einer Stadt darstellen. Anders als in der Vergangenheit sind solche Karten und aufwendige Simulationen nun für jeden kundigen Internetnutzer möglich. Gerade für den gemeinnützigen Bereich ergeben sich hier faszinierende Möglichkeiten (<a href="http://www.economist.com/sciencetechnology/tq/displayStory.cfm?story_id=13725877">&quot;Mapping a better world&quot;</a> ).</p>
<p class="MsoNormal">Während in früheren Zeiten die Erstellung und Bearbeitung von Karten Sache von Experten war, können heute findige Laien Karten selbst erstellen und mit eigenen Informationen kombinieren. Die Karten mit den Fähnchen auf vielen Internetseiten sind das beste Beispiel.</p>
<p class="MsoNormal">Den Weg für solche frei verfügbaren Karten hat Google mit der maps.google.de Anwendung geebnet. Doch aus gemeinnütziger Sicht weitaus spannender ist die offene Karte von <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> , die jeder Person alle Kartenmaterialien inklusive der dahinterstehenden Geodaten frei zur Verfügung stellt. Die Karte wird ähnlich wie bei Wikipedia von ehrenamtlichen &#8216;Mappern&#8217; erstellt und steht im Unterschied zu Google unter der <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons License</a> frei zur Verfügung. In ein paar Minuten ist damit zum Beispiel eine Anfahrtsskizze erstellt, die sonst für teures Geld erworben werden muss.</p>
<p class="MsoNormal">Doch die Möglichkeiten der Nutzung gehen noch viel weiter, wie einige Beispiele rund um die Welt illustrieren. Da ist die Initiative <a href="http://ilovemountains.org/">&quot;I love mountains&quot;</a> in den USA, die versucht, die Sprengung von Bergkuppen zum Abbau von Kohle zu verhindern. Die Organisation dahinter, Appalachian Voices, nutzt Google Earth um per Satellitenbild auf die <a href="http://earth.google.com/outreach/cs_app_voices.html">massive Umweltzerstörung</a> aufmerksam zu machen.</p>
<p class="MsoNormal">[youtube RPixjCneseE]</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">In der Amazonasregion nutzt ein Indianerstamm Google Earth um den aktuellen Stand der <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/06/10/AMAZON.TMP">Abholzung des Regenwaldes</a> nach zu verfolgen.</p>
<p class="MsoNormal">In Afrika wurde eine solche Anwendung von engagierten Aktivisten sogar mit dem Mobiltelefon verknüpft. Während der politischen Krise nach den Wahlen in Kenia im Dezember 2007 kam es zu Auseinandersetzungen im ganzen Land und die Lage war unübersichtlich. Aktivisten entwickelten eine Anwendung, bei der per SMS Nachrichten an eine Internetseite geschickt werden können. Landesweit berichteten Freiwillige per SMS über Menschenrechtsverstöße, die transparent auf einer <a href="http://legacy.ushahidi.com/">Karte</a> dargestellt wurden. Das Projekt Ushahidi hat viele Nachahmer gefunden.</p>
<p class="MsoNormal"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright" style="float: right;" src="http://neu.nonprofits-vernetzt.de/wp-content/uploads/2009/09/seite-ushahidi-com-10x7-verkleinert3.jpg" alt="" width="378" height="301" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der <a href="http://www.stateofthemap.org/">OpenStreetMap Konferenz</a> im Juli berichteten die Teilnehmer von weiteren Beispielen. So entwickelte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qTOr6au-j6s">Arun Ganesh</a> aus Indien mit Hilfe von <a href="http://www.openstreetmap.org">OpenStreetMap</a> -Daten eine <a href="http://busroutes.in/chennai">Busplan-Informationsseite</a> und druckte hochwertige Karten in Papierform aus, die lizenzfrei genutzt werden können.</p>
<p class="MsoNormal">Das Projekt <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> begann vor einigen Jahren in England, hat aber mittlerweile Helfer weltweit. Deutschland hat die meisten Freiwilligen und die detaillierteste Karte, die sogar Briefkästen, Apotheken, Restaurants und Sicherheitskameras mit einschließt. Hier werden ebenfalls bereits Wander- und Fahrradkarten angeboten.</p>
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<p class="MsoNormal">Auch die britische Seite <a href="http://www.fixmystreet.com/">FixMyStreet</a> ist ein Beispiel dafür, wie Bürger sich in die Kartierung einbringen können.</p>
<p class="MsoNormal">Ebenso das Projekt <a href="http://www.opengreenmap.org/">Open Green Map</a> , das Internetnutzer dazu einlädt, die ökologisch-kulturellen Eigenschaften ihrer Umgebung zu kartieren, nach dem Motto &quot;Think Global, Map Local&quot;. Für Berlin-Neukölln existiert schon eine <a href="http://www.greenmap.org/greenhouse/en/node/2739">Green Map</a> .</p>
<p class="MsoNormal">[youtube _8pXOkBNYWo]</p>
<p class="MsoNormal">Diese Bündelung von freiwilligem Bürgerengagement über das Internet wird von gemeinnützigen Organisationen in Deutschland kaum genutzt und noch völlig unterschätzt. Der Film <a href="http://www.usnowfilm.com/">&#8216;US now&#8217;</a> aus England beschreibt die Potentiale eindrucksvoll.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei gäbe es vielfältige Möglichkeiten, wie auch die Einführung <a href="http://www.tacticaltech.org/mapsforadvocacy">&#8216;Maps for Advocacy&#8217; </a> des Tactical Technology Collective anschaulich beschreibt. Folgende Ansätze wären für gemeinnützige Organisationen und Bürger denkbar:</p>
<ul>
<li>Karten können vielfältig genutzt werden, um Probleme anschaulicher und konkreter darzustellen</li>
<li>In der Kombination mit unterschiedlichen Daten können komplexe Sachverhalte mit Hilfe von Karten entschlüsselt werden.</li>
<li>Karten können zu neuen Anwendungen eines gemeinsamen Bürgersachverstandes genutzt werden</li>
<li>Im lokalen Kontext können Karten helfen, Bürger zu vernetzen.</li>
</ul>
<p>Eine wichtige Einschränkung muss jedoch auch genannt werden. Karten können durchaus die Transparenz erhöhen und bieten neue Formen der Darstellung, aber jede Karte lässt sich ähnlich wie Statistiken einseitig und verzerrt nutzen. Offene Karten und Geodaten sind nur ein Instrument unter vielen, die aber hoffentlich bald in der gemeinnützigen Landschaft Deutschlands mehr Anwendung finden werden.</p>
<p class="MsoNormal">
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<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
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		<title>Wie nutzen Nonprofits das Internet? Neue Daten aus Großbritannien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens nfpSynergy erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, Virtual Promise 2008 ist derzeit online verfügbar (via London Regional ICT Champion ). 2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens <a href="http://www.nfpsynergy.net/default.aspx">nfpSynergy </a> erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> ist derzeit online verfügbar (via <a href="http://ictchampion.lasa.org.uk/2009/06/voluntary-sector-use-of-the-internet-in-2008/">London Regional ICT Champion</a> ).</p>
<p>2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, dass vom Internet bis jetzt hauptsächlich die großen Organisationen mit über 10 Mio. Pfund Umsatz profitieren, während die Kleinen mit unter 1 Mio. Umsatz erheblich zurückfallen. Obwohl die Möglichkeiten, die sich durch Web 2.0 eröffnen, doch insbesondere kleinen NPOs neue Handlungschancen verschaffen, da Freie Software und kostenlose Dienste und Plattformen für die NPO-Organisationsziele zur Verfügung stehen.</p>
<p>Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> im einzelnen:</p>
<p>Den Kern der NPO-Internetpräsenz bildet die eigene <strong>Webseite</strong> . Sie wird bei 73% der großen und bei 50% der kleinen Nonprofit-Organisationen von externen Dienstleistern erstellt. Verantwortlich für die Webpräsenz ist zumeist der <strong>Kommunikationsbereich</strong> (43%), seltener ist der Internetauftritt beim Marketing angesiedelt (20%).</p>
<p>Als den größten <strong>Nutzen</strong> eines Internetauftritts geben die befragten NPOs an, dass sie über das Netz <strong>informieren </strong> , <strong>kommunizieren </strong> und ihre Leistungen <strong>vermarkten </strong> können. Nur 22% halten eine Webpräsenz als sehr nützlich für das <strong>Fundraising</strong> , wobei es hier große Unterschiede zwischen den Organisationen gibt: nur 16% der kleinen NPOs sind der Ansicht, dass ein eigener Webauftritt &quot;very beneficial&quot; für das Fundraising ist, im Vergleich zu 45% bei den großen Organisationen.</p>
<p>Von den befragten großen NPOs sind 77% bei <a href="http://www.justgiving.com/">JustGiving</a> registriert, einer populären Fundraising-Plattform, während die Kleinen diese Möglichkeit des Online-Fundraisings nur in 14% der Fälle nutzen. Nur 7% der kleinen NPOs stimmen der Aussage voll zu, dass das Internet sich in den letzten 12 Monaten zu einer Einkommensquelle entwickelt hat, während bei den Großen immerhin 27% diese Aussage ganz bejahen.</p>
<p>Besser als beim Fundraising werden die Chancen der eigenen Internetpräsenz eingeschätzt, wenn es um das Angebot von <strong>Diensten online </strong> geht: fast ein Drittel der befragten NPOs sehen hier einen hohen möglichen Nutzen. Demgegenüber halten nur 24% aller NPOs das Internet als sehr nützlich für das <strong>Campaigning</strong> .</p>
<p>95% der großen Einrichtungen sehen das Internet als eine Möglichkeit, um neue Zielgruppen zu erreichen. Bei den kleinen Einrichtungen vertreten nur 47% diese Ansicht.</p>
<p>Welche <strong>Instrumente</strong> nutzen NPOs im Rahmen ihrer Webpräsenz?</p>
<p>Um zu informieren werden in erster Linie News auf die Webseite gestellt, nur bei einem Drittel der NPOs auch Videoclips, bei 14% Podcasts, bei 2% Wikis. Über RSS-Feeds verfügen nur ein Viertel der NPO-Webseiten.</p>
<p>Um zu kommunizieren und mit den Zielgruppen zu interagieren, wählen 60% der Organisationen Email-Newsletter, nur 24% haben eine Chat-Gruppe oder Online-Community, nur 2% ein Blog auf ihrer Webseite. Von den Web 2.0-Diensten wird am meisten Facebook genutzt, 34% der untersuchten NPOs sind hier präsent, wobei der Unterschied zwischen großen und kleinen NPOs eklatant ist: 73% der Großen, aber nur 17% der Kleinen nutzen Facebook.</p>
<p>Was die Finanzierung der Webseite angeht, so hat immerhin ein Drittel aller befragten NPOs keinen <strong>extra Haushaltsposten</strong> für den Interntauftritt, wobei hiervon hauptsächlich kleine Einrichtungen betroffen sind. Bei den Großen haben 77% ein gesondertes Budget für den Internetauftritt zur Verfügung. In großen NPOs betreuen 4,5 <strong>Vollzeitstellen</strong> (angestellte oder freiwillige Mitarbeiter) die Webpräsenz, in kleinen NPOs 2,6. Speziell die großen NPOs aktualisieren ihre Seite täglich (45%), bei den kleinen Organisationen können das nur 6% .</p>
<p>Weiter sind die großen NPOs auch, wenn es um die <strong>Evaluation</strong> ihrer Webpräsenz geht. Gemessen wird insbesondere die Zahl der Einzelbesuche. Ansonsten wird der Mehrwert der Webseite bei den großen NPOs an den eingegangenen Spenden festgemacht. Bei den kleinen NPOs messen 53% der Organisationen den Mehrwert ihrer Webseite nicht.</p>
<p>Nur 11% der kleinen NPOs und 41% der Großen stimmen der Frage, ob ihrer Webpräsenz eine <strong>Strategie </strong> zugrunde liegt, voll zu. Mehrheitlich wird in den Einrichtungen offensichtlich eher inkrementalistisch vorgegangen und ohne eine Social Media Strategie. Falls doch eine Internet-Strategie vorliegt, dann scheint diese in den meisten Fällen nicht in die Gesamtstrategie der Organisation eingebunden zu sein, zumindest vertritt fast ein Drittel der befragten NPOs diese Ansicht. Nur 19% der Organisationen stimmen der Frage, ob ihre Internet-Strategie vom Vorstand beschlossen und befürwortet wurde, voll zu.</p>
<p><strong>Fazit</strong> : die Erhebung zeigt, dass alle befragten britischen Nonprofit-Organisationen im Sozialbereich noch Nachholbedarf haben, wenn es um um den Einsatz von Social Media geht. Hinsichtlich der Interaktion und Kommunikation dominiert auf ihren Webseiten der Email-Newsletter, informiert wird klassisch über aktualisierte News. Videos/Podcasts/Wikis/Blogs spielen noch eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Wenn mit den neuen Tools experimentiert wird, dann sind die großen NPOs dafür verantwortlich. Die kleinen Einrichtungen liegen hier ganz abgeschlagen dahinter. Nicht einmal für das Online-Fundraising über bestehende Plattformen &#8211; was fast keinen Aufwand erfordert &#8211; können sie sich begeistern.</p>
<p>Gleichzeitig sind nur 19% der kleinen NPOs der Ansicht, ihre Organisation mache das Beste aus den vorhandenen digitalen Möglichkeiten, d.h. es existiert hier durchaus ein Wissen darüber, dass die Internet-Potentiale noch nicht ausgeschöpft sind.</p>
<p>Warum die digitalen Chancen letztlich aber nicht ergriffen werden, scheint nicht an innerorganisatorischen Barrieren wie an zu wenig Personal, mangelnden Kompetenzen, einem zu kleinen Budget zu liegen. Diese werden als mögliche &#8216;major constraints&#8217; von den kleinen NPOs in der Umfrage nicht sehr hoch bewertet. Die Gründe für ihre Web-Zurückhaltung bleiben letztlich im Dunkeln, weil rund 40% der kleinen NPOs die entsprechenden Fragen nicht beantworteten.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass es vielerorts in den kleinen NPOs einfach an Personen mangelt, die sich die Weiterentwicklung der Webpräsenz auf ihre Fahnen geschrieben haben und sich für dieses Ziel engagieren. Darin liegt auch ein Mangel der Studie, dass sie nicht nach der Bedeutung von internen Katalysatoren fragt, die die Internetpräsenz mit Leidenschaft vorantreiben und für deren Weiterentwicklung sicherlich eine sehr wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Wenn die kleinen Einrichtungen den Anschluss an das neue Internet nicht aus eigener Kraft schaffen und sich in der Organisation niemand findet, der das Thema in die Hand nimmt, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht <strong>digitale Mentoren aus der Bürgergesellschaft </strong> braucht, die sich bereiterklären, kleinen NPOs hier unter die Arme zu greifen und Starthilfe zu leisten.</p>
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		<title>NPO-Blogparade: Der Videoeinsatz von Nonprofits im Sozialbereich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 22:52:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der 6. Runde der NPO-Blogparade fragt Ulrike Schmid von Kultur 2.0 , weshalb gemeinnützige Organisationen Bewegtbilder bzw. audiovisuellen Content wie Videos noch so wenig nutzen. Nonprofits haben meines Erachtens mit professionell erstellten Videos kein inhaltliches Problem, sondern lediglich ein finanzielles. Denn zwischenzeitlich hat es sich auch im Nonprofit-Sektor herumgesprochen, dass man Videos sehr gut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der 6. Runde der NPO-Blogparade fragt Ulrike Schmid von <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/npo-blogparade-%C2%A6-warum-werden-bewegtbilder-von-npos-noch-so-wenig-genutzt/">Kultur 2.0</a> , weshalb gemeinnützige Organisationen Bewegtbilder bzw. audiovisuellen Content wie Videos noch so wenig nutzen.</p>
<p>Nonprofits haben meines Erachtens mit professionell erstellten Videos kein inhaltliches Problem, sondern lediglich ein finanzielles. Denn zwischenzeitlich hat es sich auch im Nonprofit-Sektor herumgesprochen, dass man Videos sehr gut für das eigene Marketing oder für das Fundraising einsetzen kann. Vor zwei Jahren waren die Potentiale von Videos vielleicht noch unbekannter. Aber zwischenzeitlich zählen Videos zum Standard im Internet. Die Hälfte aller Onliner in Deutschland schaut sich Videos auf Videoportalen an. Bei den unter Dreissigjährigen liegt der Anteil der Videonutzer bei 84% (<a href="http://www.daserste.de/service/studie08_3.pdf">ARD/ZDF-Onlinestudie 2008</a> ). Dass Videos deshalb eine wichtige Rolle in der Öffentlichkeitsarbeit spielen können, ist bei den etablierten gemeinnützigen Trägern als Botschaft angekommen. Die großen Verbände nutzen zwischenzeitlich auch Videos, wie bspw. die Caritas, die derzeit mit einem beeindruckenden <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c1wzR9gGfp8&amp;feature=channel_page">Beitrag</a> auf Youtube zu sehen ist (via <a href="http://stufr.de/wuedesign/blog/">H. Schmidt</a> ).</p>
<p>Wenn es von diesen professionell erstellten Videos immer noch nicht so viele gibt, dass sie auf jeder Webseite zum Standard gehören, dann wegen der chronischen Unterfinanzierung von Nonprofits. Angesichts der knappen Budgets beschränkt man sich häufig auf Texte und Photos. Der Mehrwert von Videos rechnet sich in einer solchen Konstellation laut <a href="http://blog.roteskreuz.at/sociologist/2009/04/01/videoeinsatz-in-npos/">Gerald Czech</a> von Österreichischen Roten Kreuz nicht in jedem Fall.</p>
<p>Auch selbst erstellte (Amateur)Videos bekommen langsam ihren Platz im Nonprofit-Sektor. Erst heute habe ich im Netz entdeckt, dass die Akademie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes eine <a href="http://www.ehrenamt-video.de/index.cfm">Ehrenamtsvideothek</a> und eine <a href="http://www.selbsthilfevideothek.de/">Selbsthilfevideothek</a> eröffnet hat und die Zielgruppen einlädt, ihre Videos hochzuladen. Selbst für die <a href="http://www.sozialtalk.de/">Fortbildung</a> der Mitarbeiter werden Videos langsam eingesetzt. Diese Aktivitäten befinden sich noch im Aufbau, gehen aber in Richtung einer stärkeren Video-Nutzung.</p>
<p>Was derzeit aber in der Fläche noch ziemlich fehlt, das sind Videos, die von den Stakeholdern einer Organisation gemacht und anschliessend auf die <em>Webseite</em> der Organisation gestellt werden (nicht auf eine gesonderte Plattform). Als Videoproduzenten kommen in Frage: Klienten, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Spender, Freunde und Unterstützer. Themen für Videos könnten sein: Veranstaltungen der NPO, Klientenbefragung, Motivation der Ehrenamtlichen, Dokumentation von Diskussionsprozessen, Entwicklung von Hilfsprojekten, Problemlagen im Stadtteil usw.</p>
<p>Stakeholder könnten für Nonprofits zu einer Art <a href="http://socialreporter.com/?p=194/">&quot;Social reporter&quot;</a> werden, wie sie dem britischen Blogger und Community-Aktivist David Wilcox vorschweben, &#8211; Reporter, die gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Ideen sammeln, Erfahrungen verarbeiten, Problemen und offenen Fragen nachspüren, um einen sozialen Mehrwert für die Organisation, die Klienten und die Bürgerschaft zu generieren. Und dies alles mit Hilfe von Social Media-Tools wie eben der Videotechnik.<br />
Auch <a href="http://foulder.blogspot.com/2009/03/in-der-sechsten-runde-der-npo.html">Hannes Jähnert</a> betont die wichtige Rolle, die Ehrenamtliche spielen könnten, wenn es darum geht, Videos für eine NPO zu erstellen. Insbesondere die jüngeren Mitglieder/Zivis/Ehrenamtlichen könnten hier eine Schlüsselrolle spielen.</p>
<p>Für das anspruchsvolle Konzept der &quot;Social reporter&quot;, das Stakeholder zu Partnern der Nonprofit-Organisation macht, wenn es um Strategiefindung, Advocacy usw. geht, brauchen Nonprofits Mut, das technische Knowhow und die finanziellen Mittel für Schulungen. Hier müßten nun der Staat und private Stiftungen unterstützend wirken. Ihre Aufgabe müßte es sein, Nonprofits bei dem Wandel in das digitale Zeitalter stärker unter die Arme zu greifen. Angesichts der prekären finanziellen Situation von Nonprofits wird es (zu) lange dauern, bis sie sich das notwendige Social Media- Wissen auf der Basis eigener Ressourcen angeeignet haben.</p>
<p>Wenn man einen starken und kompetenten Nonprofit-Sektor anstrebt (und fordern hier in Deutschland nicht alle eine Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft?), dann muss die Allgemeinheit in die Kompetenzen von Nonprofits investieren. In meinem letzten <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/forward-together-der-amerikanische-nonprofit-sektor-fordert-einen-neuen-pakt-mit-dem-staat/">Blogbeitrag </a> habe ich berichtet, wie in Großbritannien das Knowhow von Nonprofits mit Hilfe öffentlicher Gelder weiterentwickelt wird. Und wie in den USA gemeinnützige Organisationen staatliche Unterstützung für den Ausbau der eigenen Kompetenzen einfordern, weil ein schlechter Nonprofit-Sektor niemandem dient, &#8211; schon gar nicht dem Staat und dessen Legitimation.</p>
<p>Die Videoproduktion könnten also einzelne Nonprofits im Rahmen öffentlicher (oder privat geförderter) Progarmme lernen und dieses Wissen dann als Multiplikatoren an andere gemeinnützige Organisationen weitergeben. Wie bspw. der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg in der Vergangenheit als <a href="http://www.swef-radioportal.de/s_pod_neu/index.php">Multiplikator </a> für das Podcasting unterwegs war, allerdings nur für die eigenen Verbandsmitglieder. Potentielle Träger eines solchen Förderprogrammes gibt es genug: die Palette reicht von den Landesmedien-<br />
anstalten bis zu den Film- und Medienhochschulen. Aber auch die großen Stftungen sind gefragt, wenn es um die Weiterentwicklung der Kompetenzen von Nonprofits im Bereich Social Media geht.</p>
<p>Wenn Nonprofits hier in Deutschland in der Fläche noch so weit zurückliegen, was ihre Social Media-Kompetenzen betrifft, dann liegt dies auch daran, dass ihr politisches/administratives Netzwerk sie in dieser Sache zu wenig unterstützt. Und Nonprofits es versäumen, auf die staatlichen Akteure entsprechend Druck auszuüben und parallel sich nach zusätzlichen Unterstützern aus dem gesellschaftlichen Bereich umzusehen.</p>
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		<title>Plattformen mit sozialem Mehrwert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
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		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier eine kleine Sammlung von Links zu interessanten Plattformen im Sozialbereich: Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft Angesichts der Tatsache, dass viele Bürger keinen persönlichen Kontakt mehr zu Menschen am Rande der Gesellschaft haben, die obdachlos sind, arm, drogenabhängig, psychisch krank usw. will die Kampagnen-Seite der Caritas soziale-manieren.de soziale Grenzen überwinden und über das Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine kleine Sammlung von Links zu interessanten Plattformen im Sozialbereich:</p>
<p><strong>Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft </strong></p>
<p>Angesichts der Tatsache, dass viele Bürger <a href="http://soziale-manieren.de/54438.asp">keinen persönlichen Kontakt</a> mehr zu Menschen am Rande der Gesellschaft haben, die obdachlos sind, arm, drogenabhängig, psychisch krank usw. will die Kampagnen-Seite der Caritas <a href="http://soziale-manieren.de/54372.asp">soziale-manieren.de </a> soziale Grenzen überwinden und über das Leben &quot;am Rand&quot; informieren.</p>
<p>Die Seite will gleichzeitig die anwaltschaftlichen Aktivitäten des Caritasverbandes bekannter machen, da eine <a href="http://soziale-manieren.de/55182.asp">empirische Umfrage</a> ergab, dass von rd. 2600 Befragten nur 18% an Wohlfahrtsverbände denken, wenn es um die Frage geht, wer Menschen in sozialer Not helfen soll. Auch die Menschen am Rand selbst wissen oft nichts von den Angeboten der Caritas. Die Kampagne ist deshalb auch ein Versuch, sich selbst als Anwalt der Menschen in Not stärker zu positionieren und dem Eindruck entgegenzutreten, die Angebote der Caritas seien &quot;zu mittelschichtsorientiert&quot;, wie es in einem Artikel einer Caritas-eigenen Zeitschrift heißt.</p>
<p>Auf der Kampagnen-Seite wird der Alltag von betroffenen Menschen in Notlagen vorgestellt und per schriftlichem Portrait und Videos vermittelt. Das Herzstück der Kampagne ist das Weblog <a href="http://blog.soziale-manieren.de/">&#8216;Mitten am Rand&#8217;</a> mit Kommentarfunktion und Newsfeeds, in dem unterschiedliche Autoren, die entweder selbst am Rand leben oder sich als Ehrenamtliche für Menschen in Not einsetzen, schreiben. Es finden sich hier &#8211; insbesondere von den Betroffenen selbst &#8211; sehr eindrückliche, authentische Texte.</p>
<p>Auch die Internet-Nutzer können auf der Seite Soziale Manieren ihre Vorschläge einbringen (leider nicht in einem Forum), wie ein besseres Miteinander in unserer Gesellschaft gelingen kann. Darüber hinaus stehen Daten und Infos, Handlungsvorschläge und Kampagnenmaterial zum Herunterladen zur Verfügung.</p>
<p>Insgesamt ein sehr gut gemachtes und &#8211; verglichen mit anderen NPO-Webseiten &#8211; modernes Webangebot der Caritas, das Web 2.0 nutzt.</p>
<p><strong>Bundesportal &quot;Engagiert in Deutschland&quot;</strong></p>
<p>Seit kurzem ist eine Arbeitsversion der Plattform <a href="http://engagiert-in-deutschland.de/">engagiert-in-deutschland.de</a> im Netz. Sie soll langfristig die gesamten Angebote im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland bündeln. Interessierte können dann in einer riesigen Datenbank nach Projekten suchen, die sie mit ihrer Arbeit, finanziell oder mit Sachspenden unterstützen wollen. Auch die Vernetzung der freiwilligen Helfer untereinander ist geplant.</p>
<p>Auf <a href="http://blog.kooptech.de/">KoopTech</a> , dem Blog von Christiane Schulzki-Haddouti, habe ich eine <a href="http://blog.kooptech.de/2009/03/social-media-fuer-die-zivilgesellschaft-das-neue-portal-engagiert-in-deutschland/">Bewertung der Plattform</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Heimverzeichnis</strong></p>
<p>Seit Februar 2009 gibt es das <a href="http://www.heimverzeichnis.de/index.php?id=10">Heimverzeichnis.de</a> , das von der gemeinnützigen Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung getragen wird. Das Heimverzeichnis ist eine Datenbank mit einer Qualitätsbewertung von Altenheimen aus Verbrauchersicht.</p>
<p>Bei den im Heimverzeichnis eingetragenen Heimen werden nicht nur die üblichen pflegerischen/baulichen/technischen Strukturdaten aufgelistet , sondern es werden insbesondere Informationen über die Lebensqualität in diesen Einrichtungen eingestellt. Zu diesem Zweck muss sich ein Heim von ehrenamtlichen Gutachtern prüfen lassen. Der Begriff der <a href="http://www.heimverzeichnis.de/index.php?id=19">&quot;Lebensqualität&quot;</a> umfasst dabei die folgenden Dimensionen: Autonomie/Teilhabe/Menschenwürde. Durch das Heimverzeichnis steht den Verbrauchern eine &quot;Positivliste&quot; von zertifizierten Heimen zur Verfügung, die sich um Verbraucherfreundlichkeit bemühen.</p>
<p><strong>Blogpatenschaften/Offene Plattform</strong></p>
<p>Für alle, die die Blogpaten noch nicht kennen: sie bieten mit ihrem Blog <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/">Blogpatenschaften.de</a> und &#8211; gemeinsam mit H.Fährmann &#8211; der <a href="http://www.offene-plattform.de/">Offenen Plattform</a> ein Forum für all jene, die kein eigenes Blog haben aber dennoch ein wichtiges Anliegen in die Öffentlichkeit tragen wollen.</p>
<p>Speziell auf der <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/rede-daruber-gern-auch-anonym-lass-uns-in-dialog-kommen/#more-905">Offenen Plattform</a> werden Selbsthilfegruppen und chronisch Kranke ermuntert, über ihre Problemlagen zuberichten. Der Leitgedanke dahinter ist, die Grenzen zwischen On- und Offlinern zu reduzieren und einen Einblick in den Alltag der Menschen zu vermitteln, die anders als der Mainstream leben (müssen). Vor dem HIntergrund der oben zitierten Caritas-Studie (die Mehrzahl der Menschen hat <a href="http://www.soziale-manieren.de/54438.asp">keinen Kontakt</a> zu Randgruppen bzw. letztere sind vom Rest der Gesellschaft &#8216;abgeschnitten&#8217;), ist das Engagement der Blogpaten sehr verdienstvoll.</p>
<p>Vor allem auch, weil das Blog-Team die Zielgruppen aktiv anspricht. Denn die wirkliche Herausforderung liegt für die Blogpaten nicht lediglich in der Publikation von Beiträgen, sondern in der Gewinnung der Offliner für Social Media und der Vernetzung von Initiativen und Engagierten untereinander. Mehr Infos zur Philosophie der Blogpaten bzw. von Ina Müller-Schmoß gibt es <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2009/03/16/mit-blogpatenschaften-die-vernetzung-fordern/">hier</a> .</p>
<p><strong>Bildungsspender</strong></p>
<p>Getwittert und <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/making-of-bildungsspender/">gebloggt </a> wurde darüber schon: Nun auch hier die Information, dass es eine neue gemeinnützige Online-Fundraising-Plattform namens <a href="http://www.bildungsspender.de/">Bildungsspender</a> gibt, die Spenden über Einkäufe in bekannten Online-Shops sammelt.</p>
<p>Bei jedem Online-Einkauf, der über die Spendenpalttform vermittelt wird, geht ein bestimmter Prozentsatz der Einkaufssumme als Provision an die Bildungsspender-Plattform, die die Summe vollständig an die angemeldeten gemeinnützigen Einrichtungen weiterreicht. Gedacht ist die Plattform für Spenden an Kitas, Schulen, Unis, Vereine und Kirchen.</p>
<p>Eine gute Idee ist dieser Bildungsspender, denn vielleicht kann und will nicht jeder spenden, &#8211; aber online einkaufen und dabei automatisch zu spenden, ohne dass man selbst höhere Kosten hat, das ist doch sehr attraktiv. Selbst eine Registrierung ist für den potentiellen Einkäufer auf dem Bildungsspender nicht notwendig, &#8211; ein Anreiz für Menschen, die ihre Daten nicht gerne weitergeben.</p>
<p><strong>DieGesellschafter.de mit Podcast</strong></p>
<p>Nur kurz erwähnen möchte ich, dass die seit langem etablierte Plattform <a href="http://diegesellschafter.de/index.php?sid=dcf171f3da684708a76378f2e8507a12&amp;">dieGesellschafter.de</a> , über die ich an anderer Stelle schon <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/best-practice-i-diegesellschafterde/">geschrieben</a> habe, seit Dezember auch einen <a href="http://diegesellschafter.de/projekt/podcast/index.php?sid=dcf171f3da684708a76378f2e8507a12">Podcast </a> anbietet, der vierzehntätig erscheinen soll. Die Sendungen dauern in der Regel über eine Stunde und befassen sich mit Nonprofit-Organisationen oder engagierten Menschen, die ihre Visionen und Aktivitäten vorstellen. Nonprofits, die im Podcast schon vorgestellt wurden: u.a. BUND, Oxfam, Jugendrotkreuz. (Für den Nutzer wäre es allerdings noch einfacher, wenn der Podcasts schon auf der Startseite im Menü stünde).</p>
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		<title>Podcast-Interview mit mir zum Thema NPOs und Social Media</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/podcast-interview-mit-mir-zum-thema-npos-und-social-media/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 10:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[NPO-Webseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Timo Lommatzsch vom Social Media PReview-Blog hat ein Interview mit mir zum Thema Nonprofit-Organisationen und Social Media geführt. Der Podcast mit dem Interview ist seit Samstag online . Wir sprechen in dem Interview sämtliche Grundlagen an: Nutzen von Social Media für NPOs Stand der Umsetzung in Deutschland Gründe für die Zurückhaltung von NPOs, wenn es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Timo Lommatzsch vom <a href="http://www.socialmediapreview.de/">Social Media PReview-Blog </a> hat ein Interview mit mir zum Thema Nonprofit-Organisationen und Social Media geführt. Der Podcast mit dem Interview ist seit Samstag <a href="http://www.socialmediapreview.de/2008/10/18/social-media-preview-folge-19/">online</a> .</p>
<p>Wir sprechen in dem Interview sämtliche Grundlagen an:</p>
<ul>
<li> Nutzen von Social Media für NPOs</li>
<li>Stand der Umsetzung in Deutschland</li>
<li>Gründe für die Zurückhaltung von NPOs, wenn es um das Mitmach-Internet geht</li>
<li>Best Practice-Beispiele</li>
<li>Die Bedeutung von Transparenz für Nonprofits</li>
<li>Konkurrenz für etablierte Organisationen durch neue Fundraising-Plattformen und NPOs?</li>
</ul>
<p>Vielen Dank an Timo Lommatzsch für die Möglichkeit, dem Nonprofit-Thema durch ein Podcast eine Öffentlichkeit zu verschaffen! Vielleicht gibt es in einem halben Jahr einen Teil II, der weitere Fragen behandelt.</p>
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		<title>Der Nutzen von Online-Videos für Nonprofits</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/der-nutzen-von-online-videos-fur-nonprofits/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 18:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialeinrichtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[nptech]]></category>
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					<description><![CDATA[Weshalb sollten gemeinnützige Organisationen Online-Videos nutzen? Joitske Hulsebosch hat darüber ein Blogpost verfasst, das mich via Martin Koser erreichte. Der Beitrag hat mich dazu inspiriert, die Funktionen zusammenzutragen, die Online-Videos Nonprofits bieten können: Videos können die Botschaft einer Organisation anders transportieren als Texte auf der Webseite oder in Broschüren. Texte sprechen eher den Kopf an, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weshalb sollten gemeinnützige Organisationen Online-Videos nutzen? Joitske Hulsebosch hat darüber ein <a href="http://joitskehulsebosch.blogspot.com/2008/07/how-can-nonprofits-use-online-video.html">Blogpost</a> verfasst, das mich via <a href="http://www.frogpond.de/">Martin Koser</a> erreichte. Der Beitrag hat mich dazu inspiriert, die Funktionen zusammenzutragen, die Online-Videos Nonprofits bieten können:</p>
<p>Videos können die Botschaft einer Organisation anders transportieren als Texte auf der Webseite oder in Broschüren. Texte sprechen eher den Kopf an, Bilder bedienen auch die Gefühle. Ein Video, das Klienten oder Mitarbeiter zu Wort kommen lässt, kann überzeugender wirken als Texte, die in der &#8216;Über uns&#8217;-Kategorie von der Organisation ins Netz gestellt werden. Allerdings müssen die Videos einen authentischen Charakter haben und dürfen nicht inszeniert wirken. Sonst ist ihre Wirkung kontraproduktiv. Die Videos sollten Menschen zeigen, die sich als Ehrenamtliche, Mitarbeiter , Klienten und Förderer über die Organisation äußern und mit ihrem Auftritt für die Organisation einstehen. Auf diese Weise kann eine Nonprofit-Einrichtung dokumentieren, wie gut sie mit ihren Stakeholdern verbunden ist und wie wichtig ihr diese Menschen sind, denen Raum gegeben wird, um öffentlich ihre Gedanken und Überzeugungen über die Arbeit der NPO zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p>Beeindruckend gemacht sind in dieser Hinsicht die Videos von Crisis, einer britischen Organisation die sich um Obdachlose kümmert. Das Kampagnenvideo und die Videos, in denen Betroffene zu Wort kommen, sind sehr überzeugend. Genial finde ich auch die Videos von Mencap, ebenfalls einer britischen NPO, die mit behinderten Menschen zusammenarbeitet. Derartig gute Videos wie auf dieser Seite habe ich im Sozial-<br />
bereich noch selten gesehen.</p>
<p>Nicht alle Videos, die eine Nonprofit-Organisation verwendet, müssen so professionell wie die der beiden britischen NPOs und insbesondere die von Mencap ausfallen. Genutzt werden können auch selbst erstellte Videos, die anlässlich einer Konferenz, eines Interviews usw. gemacht werden. Ihre Qualität ist vielleicht nicht optimal, aber sie stehen für Aktualität und &#8211; wieder &#8211; Authentizität. Solche Amateur-Videos bieten sich speziell für Nonprofit-Weblogs an. Es gibt Blogger, die Videos stark nutzen und keine Konferenz ohne ein selbst aufgezeichnetes Interview verlassen. David Wilcox&#8217; Blog ist so ein <a href="http://www.designingforcivilsociety.org/2008/01/barcamping-with.html">Beispiel</a> . Er bietet seinen Lesern mit den Videos von Tagungen einen interessanten Mehrwert.</p>
<p>Videos transportieren nicht nur die Botschaft einer Organisation, sondern können darüberhinaus noch folgendes leisten:</p>
<p>&#8211; Videos erhöhen die Transparenz einer Einrichtung. Räumlichkeiten, Mitarbeiter, Leistungen, Konferenzen, Feste können so visualisiert werden</p>
<p>&#8211; Videos dienen der politischen Arbeit von Nonprofits. Das Netz bietet die Voraussetzungen, die notwendig sind, um Videos im Rahmen von Kampagnen breit zu streuen (über youtube, blogs usw.)</p>
<p>&#8211; Videos können für die Schulung von Mitarbeitern, Angehörigen, Internetnutzern eingesetzt werden, indem Vorträge, Interviews, Anleitungen gefilmt und den Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>&#8211; Videos können die Entwicklung eines Hilfsprojektes dokumentieren, z.B. den Baufortschritt einer Hilfseinrichtung, den Einsatz eines neu angeschafften Hilfegerätes usw. Dies erhöht die Legitimation der Nonprofit-Organisation gegenüber den Spendern und der Öffentlichkeit.</p>
<p>&#8211; Videos können als Fundraising-Instrument eingesetzt werden. Speziell Youtube.com unterstützt Nonprofits beim Geldsammeln. Einer amerikanischen Studie zufolge sind gerade die größzügigsten Spender auch gleichzeitig Youtube-Nutzer, und zwar in einem stärkerem Ausmaß, als sie Facebook oder LinkedIn nutzen. Mehr dazu in einem <a href="http://www.netsquared.org/blog/agentchange/nonprofits-using-youtube-raise-money">Beitrag</a> von NetSquared.</p>
<p>YouTube hat ein spezielles <a href="http://www.youtube.com/nonprofits">Programm</a> für Nonprofits eröffnet, allerdings bisher nur für amerikanische und britische NPOs. Viele international bekannte Organisationen sind hier präsent und zeigen ihre Videos auf eigenen Kanälen, wie bspw. <a href="http://www.youtube.com/user/OxfamGreatBritain">Oxfam</a> . Die Videos der Nonprofit-Organisation werden auf ihrer YouTube-Seite ergänzt durch Videos, die Freunde der jeweiligen NPO eingestellt haben. Das heißt, die Stakeholder bekommen hier die Möglichkeit, einen Beitrag zum Image der NPO und deren Botschaft oder Kampagne zu leisten.</p>
<p>Videos machen eine Nonprofit-Einrichtung unabhängiger von Fernsehanstalten. Wie viel Filme über die Organisation gesendet werden, liegt nun nicht mehr in der Hand der Sender, sondern der Nonprofit-Organisation selbst. Sie entscheidet auf der Basis ihres Budgets, ihrer Zeit- und Mitarbeiterressourcen, ob ein Video (selbst) produziert wird.</p>
<p>Zusammenfassend würde ich sagen, dass bei einem Video nicht die technische Perfektion im Vordergrund stehen sollte. Dies ist ein Trugschluss, dem manche Nonprofits, die sich an Videos heranwagen, aufsitzen. Sicherlich muss die Aufnahmequalität gut sein und ansprechend, &#8211; entscheidend sind aber die Emotionen, die das Video beim Betrachter auslöst (oder auch nicht). Und diese hängen eng mit der inhaltlichen Botschaft des Videos und mit den Personen zusammen, die im Video den gemeinnützigen Träger repräsentieren</p>
<p>Weitere interessante Links zumThema<br />
<a href="http://nptimes.blogspot.com/2007/11/5-reasons-you-should-be-on-tube.html">The NonProfit Times</a> , <a href="http://www.netsquared.org/blog/britt-bravo/audio-or-video-podcast-which-should-my-nonprofit-use">NetSquared</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Podknast.de &#8211; Radio aus dem Jugendarrest</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/podknastde-radio-aus-dem-jugendarrest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 17:43:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Klienten]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialeinrichtung]]></category>
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					<description><![CDATA[Podcasts aus dem Knast &#8211; über die Stuttgarter Zeitung bin ich auf das Hörangebot des Düsseldorfer Jugendarrestes aufmerksam geworden. &#8220;Live aus der Zelle&#8221; berichten jugendliche Straftäter über ihr Leben und ihre Zeit in der Arrestanstalt. Herausgegeben werden die Podcasts vom Justizministerium in NRW, in Kooperation mit der nordrhein-westfälischen Landesmedienanstalt. Die Podcasts sollen der Abschreckung dienen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Podcasts aus dem Knast &#8211; über die <a href="http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1693556_0_2147_www-podknast-de-junge-gefangene-erzaehlen-vom-knastleben.html">Stuttgarter Zeitung</a> bin ich auf das <a href="http://podknast.de/podcasts/index.php">Hörangebot</a> des Düsseldorfer Jugendarrestes aufmerksam geworden.  &#8220;Live aus der Zelle&#8221; berichten jugendliche Straftäter über ihr Leben und ihre Zeit in der Arrestanstalt. Herausgegeben werden die Podcasts vom Justizministerium in NRW, in Kooperation mit der nordrhein-westfälischen Landesmedienanstalt.</p>
<p>Die Podcasts sollen der Abschreckung dienen und gefährdete Jugendliche über die Zustände im Jugendarrest informieren. Das Ganze trägt paternalistische Züge, &#8211; einerseits. Andererseits erzählen die Jugendlichen ziemlich ungeschminkt von ihren Gefühlen, die Beiträge wirken  authentisch. Sie bieten einen kleinen Einblick in die Seele der  Gefangenen,  z.B. in die Gefühlslage von <a href="http://podknast.de/flash_player/index.php?file=marco%2emp3&amp;title=Marco+%2d+der+Nachdenker">&#8220;Marco&#8221;</a> dem Nachdenker.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich Medienprojekte, die in geschlossenen/stationären Einrichtungen von den dortigen Klienten produziert werden, sehr begrüßenswert. Vor kurzem habe ich über das <a href="http://nonprofits-vernetzt.de/blog/index.php/best-practice-iv-internetradio-vom-paritatischen-wohlfahrtsverband/">Internetradio des Paritätischen Landeswohlfahrtsverbandes</a> geschrieben, der Podcasts aus Sozialeinrichtungen bietet.  Aber noch sind solche Projekte in der Minderzahl.</p>
<p>Im Allgemeinen &#8220;verschwinden&#8221; die Menschen in den Einrichtungen, seien es nun psychiatrische Anstalten, Gefängnisse, Behinderteneinrichtungen, Pflegeheime &#8211; und wenn man nicht gerade persönlich mit ihnen bekannt ist, verliert man sie als Mitbürger vollkommen aus dem Gesichtsfeld. Sie sind sozusagen aufgeräumt, weggesteckt und &#8220;behelligen&#8221; niemanden außerhalb mehr mit ihren Problemen und ihrer Präsenz.</p>
<p>Podcasts wie Podknast.de bringen ein wenig Licht in das Dunkel der Betroffenen.  Sinnvoll wäre es nun, wenn es eine Kommentarfunktion zu den Podcasts gäbe, damit sich die Zielgruppe zu Wort melden kann und die Einrichtung/die Sprecher der Podcasts in eine Diskussion mit dem Publikum eintreten könnten, um Fragen zu klären und inhaltlich nachzulegen. Das langfristige Ziel muss ein Dialog mit der Umwelt sein und nicht die einseitige Kommunikation vom Sender zum Empfänger. Aber das Problem bei solchen Projekten ist in der Regel &#8211; woher das Geld nehmen für die Mitarbeiter, die eine solche interaktive Seite betreuen könnten?</p>
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		<title>Best Practice IV: Internetradio vom Paritätischen Wohlfahrtsverband</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 10:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Klienten]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Regel wird in den Medien über die Empfänger von Sozialleistungen berichtet. Ganz anders funktioniert das Projekt s-pod des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Hier kommen die Betroffenen im Rahmen von Podcasts selbst zu Wort. Sie berichten über ihre Situation oder sind als Reporter unterwegs und informieren über die Problemlagen anderer Gruppen. Alle, die am Projekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Regel wird in den Medien <em>über</em> die   Empfänger von Sozialleistungen berichtet. Ganz anders funktioniert das Projekt <a href="http://www.swef-radioportal.de/s_pod_neu/index.php">s-pod</a> des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Hier kommen die Betroffenen im Rahmen von Podcasts selbst zu Wort. Sie berichten über ihre Situation oder sind als Reporter unterwegs und informieren über die Problemlagen anderer Gruppen. Alle, die am Projekt beteiligt sind, haben eine kostenlose Internetradio-Schulung erhalten und sind in der Lage, die Podcasts selbst zu erstellen. Das Ergebnis sind interessante und ungewöhnliche Hörerlebnisse.</p>
<p>Wer wissen will, wie Obdachlose, Blinde, psychisch Kranke usw. ihre Situation sehen (und nicht andere ihre Lage bewerten), der kann hier Entdeckungen machen. Das Projekt ist eine Form des Empowerments der Klientel von Sozialeinrichtungen. Und es ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband hoch anzurechnen, dass er so unkonventionelle Wege geht.</p>
<p>Die Podcasts kann man bei <a href="http://www.swef-radioportal.de/index.php">SWEF (Social Web Focus)</a>, dem Radioportal für Soziales abhören, das sich auf der Internetseite des Paritätischen in Baden-Württemberg befindet.<br />
Hier gibt es unterschiedliche Kanäle, den Kanal für Selbsthilfe, den Kanal für freiwilliges Engagement usw.</p>
<p>Insgesamt ist das Projekt s-pod ein gutes Beispiel dafür, wie Nonprofit-Organisationen das Internet nutzen können. Jede andere Einrichtung könnte mit Hilfe von Podcasts ihr Profil schärfen oder ihren Kunden eine Möglichkeit zur Artikulation geben. Ich persönlich warte auf die ersten Podcasts aus dem Altenheim und darauf, dass auch alte Menschen endlich ihren Platz und eine Stimme im Netz erhalten.</p>
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		<title>Best Practice II: ärzte-ohne-grenzen.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:14:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Webseite aerzte-ohne-grenzen.de gehört meines Erachtens zu den besten deutschsprachigen Nonprofit-Auftritten im Netz. Der gemeinnützige Verein Ärzte ohne Grenzen gehört zur internationalen Organisation MÃ©decins Sans FrontiÃ¨res (MSF), die medizinische Nothilfe in Krisengebieten leistet. 1999 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis. Die Webseite der Ärzte ohne Grenzen dient in erster Linie dem Fundraising. Selten sieht man im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Webseite <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/index.php">aerzte-ohne-grenzen.de</a> gehört meines Erachtens zu den besten deutschsprachigen Nonprofit-Auftritten im Netz. Der gemeinnützige Verein Ärzte ohne Grenzen gehört zur internationalen Organisation MÃ©decins Sans FrontiÃ¨res (MSF), die medizinische Nothilfe in Krisengebieten leistet. 1999 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis.</p>
<p>Die Webseite der Ärzte ohne Grenzen dient in erster Linie dem Fundraising. Selten sieht man im Nonprofit-Sektor eine Seite, die dieses Ziel so professionell verfolgt. Unter dem Stichwort &#8216;Spenden&#8217; werden rund acht Spendenarten aufgelistet, ein Spendenassistent hilft dem Besucher weiter. Die Webseite will neben Geld aber auch Unterstützer und Mitarbeiter gewinnen. Für Unterstützer gibt es Aktionsvorschläge, die wieder dem Spendensammeln dienen. Aber auch an Online-Aktionen für Multiplikatoren im Netz ist gedacht (Webbanner zum Herunterladen usw.)</p>
<p>Welchen Nutzen hat der Besucher, wenn er auf die Ärzte ohne Grenzen-Seite geht? Er oder sie wird mit Hilfe unterschiedlicher Medien umfassend über die Tätigkeit der Sozialorganisation informiert. Der Besucher kann das Weblog eines Arztes lesen, der in Kenia medizinische Hilfe leistet. Oder ein Video über Versorgungsprobleme in Kambodscha ansehen. Oder ein Interview mit dem Präsidenten von Ärzte ohne Grenzen als Audiobeitrag anhören. Podcasts und RSS-Newsfeeds zu bestimmten Themen runden das Angebot ab. Ungewöhnlich für eine Nonprofit-Seite ist eine Flashwebsite, die es ermöglicht, sich in die Rolle eines Arztes oder Pflegers im Auslandseinsatz hineinzuversetzen.</p>
<p>Fazit: Web 2.0-Tools gibt es viele in diesem Auftritt. Der Besucher wird als Spender und Mulitplikator umworben. Was zu kurz kommt, ist der Dialog, d.h. der Austausch zwischen Organisation und Besucher bzw. unter den Besuchern.</p>
<p>Immerhin schafft es die Organisation, durch ihre professionelle Fundraising-Strategie soviel Spenden anzuwerben, dass sie unabhängig sein kann von öffentlichen Geldern. Fast 34 Mio Euro konnte sie im Jahr 2006 als Einnahmen verbuchen, davon waren mehr als 80% Spenden. Den Jahresabschluss 2006 kann man als pdf-Datei herunterladen. Diese Transparenz im Bereich Finanzen ist sehr ungewöhnlich im Nonprofit-Sektor. Wo sonst wird man im Netz so ausführlich über die Einnahmen und Ausgaben einer Sozialorganisation informiert?</p>
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		<title>Web 2.0 &#8211; die ersten Schritte für Nonprofits (II)</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/web-20-die-ersten-schritte-fur-nonprofits-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 16:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem zweiten Schritt (der erste steht im vorherigen Beitrag) können Wikis zur innerorganisatorischen Koordination und Wissenssammlung eingesetzt werden. D.h. die Wikis werden nicht mehr nur individuell genutzt, sondern zur kollektiven Abstimmung innerhalb eines oder zwischen mehreren Bereichen und Teams einer Nonprofit-Organisation. Das bestehende Organisations-Weblog kann durch Radiobeiträge (Podcasts) ergänzt werden. Gestaltungsvorschläge für Nonprofit-Podcasts gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem zweiten Schritt (der erste steht im vorherigen Beitrag) können Wikis zur innerorganisatorischen Koordination und Wissenssammlung eingesetzt werden. D.h. die Wikis werden nicht mehr nur individuell genutzt, sondern zur kollektiven Abstimmung innerhalb eines oder zwischen mehreren Bereichen und Teams einer Nonprofit-Organisation.</p>
<p>Das bestehende Organisations-Weblog kann durch  Radiobeiträge (Podcasts) ergänzt werden. Gestaltungsvorschläge für Nonprofit-Podcasts gibt es <a href="http://www.techsoup.org/learningcenter/internet/page5510.cfm">hier</a> und Beispiele für Podcasts aus dem englischsprachigen Nonprofit-Bereich gibt es im <a href="http://charity2.0television.com/blog/?p=511">Charity 2.0 Blog</a>.</p>
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