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	<title>Wiki &#8211; Nonprofits-vernetzt.de</title>
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		<title>NPO-Blogparade #15: Wissensmanagement in gemeinnützigen Organisationen mit Hilfe von Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:21:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie können gemeinnützige Organisationen die kollaborativen Tools und Netzwerke des Internets nutzen, um Wissen zu generieren, zu vermitteln, zu bewahren und zu pflegen? Diese Frage möchte ich in der 15. Runde der NPO-Blogparade zur Diskussion stellen. Einen guten Einstieg in das Thema Wissensmanagement mit Social Media bietet die Studie von Christiane Schulzki-Haddouti von KoopTech über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft" src="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png" alt="" width="300" height="67" /></a> <strong> </strong></p>
<p><strong>Wie können gemeinnützige Organisationen die kollaborativen Tools und Netzwerke des Internets nutzen, um Wissen zu generieren, zu vermitteln, zu bewahren und zu pflegen?</strong></p>
<p>Diese Frage möchte ich in der 15. Runde der NPO-Blogparade zur Diskussion stellen. Einen guten Einstieg in das Thema Wissensmanagement mit Social Media bietet die Studie von Christiane Schulzki-Haddouti von <a href="http://blog.kooptech.de/">KoopTech</a> über <a href="http://blog.kooptech.de/KoopTech.pdf">Kooperative Technologien</a>, die sich im 7. Kapitel (S. 181ff) mit den Chancen der neuen Anwendungen für das Wissensmanagement befasst.</p>
<p>Die Studie macht deutlich, dass der Begriff &#8216;Wissensmanagement&#8217; definitorisch nicht eindeutig und inhaltlich sehr umstritten ist. Grundsätzlich geht es beim Wissensmanagement um das Ziel, das Wissen der Mitarbeiter für eine Organisation stärker nutzbar zu machen. In der Vergangenheit setzte man hierbei auf einen dokumentenorientierten Ansatz (S. 184), der versuchte, Wissen in Form von Texten zu erfassen. Zwischenzeitlich rückte der soziale Kontext von Wissen in den Vordergrund bzw. der Umstand, dass Wissen im Rahmen sozialer Beziehungen entwickelt und weitergegeben wird. In &#8220;Communities of Practice&#8221; und &#8220;Communities of Interest&#8221; tauschen sich Mitarbeiter aus und lernen gemeinsam.</p>
<p>Wie werden Social Media in Organisationen eingesetzt, um Wissen auszutauschen und abrufbar zu machen? Die KoopTech-Studie führt als Fallbeispiel IBM Deutschland an mit mehreren Tausend Mitarbeiter-Blogs und Wikis, mit Instant Messaging und einer internen Netzwerkplattform, über die jeder Mitarbeiter sich mit anderen vernetzen und seine Kontakte verschlagworten (taggen) kann. Ergänzend gibt es Social Media-Richtlinien, die den öffentlichen Dialog der Mitarbeiter im Internet regeln.</p>
<p>Auch in gemeinnützigen Organisationen stellen sich die folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>wie finden Mitarbeiter die richtigen Ansprechpartner innerhalb und außerhalb der Organisation?</li>
<li>wie kann man das einrichtungs-, dienstleistungs- und ortsbezogene Wissen sammeln und allen Mitarbeitern zugänglich machen?</li>
<li>wie können Lern- und Arbeitsgemeinschaften initiiert und deren Ergebnisse in der Organisation verbreitet werden?</li>
<li>wie können Träger voneinander lernen und von Best-Practice-Beispielen in anderen Einrichtungen profitieren?</li>
<li>wie können Mitarbeiter das öffentliche Web nutzen, um zu lernen und welche Vorgaben gibt es hierfür seitens der Organisation?</li>
</ul>
<p>Das Internet bietet mit seinen kollaborativen Tools eine Fülle von Möglichkeiten für den gemeinsamen Wissensaustausch und um neue Ideen zu entwickeln. Über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Xing und im Rahmen von Blogs sammeln sich Menschen, die an einem bestimmten Thema interessiert sind. Auch die NPO-Blogparade selbst und die <a href="http://socialbar.de/wiki/Hauptseite">Socialbar</a> sind solche gemeinsamen Lern- und Bildungsnetzwerke, die den Wissensaustausch zum Thema Web 2.0 für Nonprofits fördern und öffentlich zugänglich machen. Mein Bloggerkollege Hannes Jähnert untersucht gerade im Rahmen eines <a href="http://forschungsprojekt.wordpress.com/2010/03/23/forschungsdesign/">Forschungsprojektes</a>, ob und auf welchem Weg es einen Wissenstransfer aus der So0cialbar in gemeinnützige Organisationen gibt.</p>
<p><a href="http://www.crisscrossed.net/2008/09/09/web2fordev-one-year-after-%E2%80%93-a-critical-review/"> Christian Kreutz</a> kritisierte am Beispiel des Entwicklungshilfebereichs, dass es hier keine öffentlichen Wissenssammlungen von Nonprofits gibt und Wissen seitens der Organisationen viel zu wenig gepoolt wird. Ebenso wenig nutzt man hier das Knowhow von Unterstützern bzw . die Weisheit der Vielen, die über das Internet abgefragt werden könnte. Stattdessen existieren unzählige <em>information silos</em> nebeneinander, die bewacht und gehegt werden, zu Lasten eines Wissensaustausches, der Innovation fördern könnte. Meines Erachtens würde das Wissen von Nonprofits an strategischem Wert gewinnen, wenn es über das Internet stärker öffentlich gemacht würde. Nur so könnte man sich auf gesellschaftlicher Seite einen realistischen Überblick über die Situation im sozialen/kulturellen/&#8230; Sektor verschaffen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Wenn man die wirklichen Probleme nicht kennt, kann man Nonprofits als Institutionen nicht entsprechend unterstützen.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn sich viele Blogger an der NPO-Blogparade beteiligen. Die besten Thesen, Ideen, Beispiele werde ich &#8211; namentlich zitiert und mit der jeweiligen Blogadresse verbunden &#8211; in einen schriftlichen Beitrag zum Thema Wissensmanagement mit Web 2.0 einbringen, den ich für das <a href="http://raabe.de/go/Gesundheit+%26+Soziales/Handbuch+Sozialmanagement">Handbuch Sozialmanagement</a> plane.</p>
<p><strong>Die Blogparade läuft <span style="text-decoration: line-through;">drei Wochen</span> vier Wochen bis zum <span style="text-decoration: line-through;">21. April </span>28. April. Beiträge bitte per trackback mit diesem Post verlinken.</strong> Wer Infos sucht, was eine Blogparade ist, welche inhaltlichen Runden über NPOs schon liefen, wer zu den Hostbloggern zählt &#8211; der findet diese Infos in unserem <a href="http://npoblogparade.wordpress.com/">NPO-Blogparaden-Blog</a>.</p>
<p>Im Anschluss an die Blogparade wird es am Freitag, <strong>23.4.2010</strong>, zwischen <strong>11 und 12 Uhr</strong>, auf Twitter einen öffentlichen <strong>#npochat</strong> zum Thema dieser Runde &#8211; Wissensmanagement mit Social Media &#8211; geben. Diskussionsteilnehmer sind willkommen! (Für die Twitter- Suche und die eigenen Beiträge bitte den hashtag #npochat nutzen).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Live im Internet &#8211; sinnvoll für soziale Organisationen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[David Röthler von politik.netzkompetenz.at fragt im Rahmen der 13. NPO-Blogparade, ob synchrone Online-Tools wie Chat, Skype oder Online-Konferenz-Systeme sinnvolle Instrumente für NPOs sein können. David selbst ist als Organisator des Online-Webmontags und des Online-Frühstücks, ko-moderiert von meinem Blogger-Kollegen Christian Henner-Fehr, sehr erfahren im Umgang mit Webkonferenzen. Seine Passion für Live-Tools bringt er nun in die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft" src="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png" alt="" width="300" height="67" /></a>David Röthler von <a href="http://politik.netzkompetenz.at">politik.netzkompetenz.at</a> fragt im Rahmen der <a href="http://politik.netzkompetenz.at/?p=747">13. NPO-Blogparade</a>, ob synchrone Online-Tools wie Chat, Skype oder Online-Konferenz-Systeme sinnvolle Instrumente für NPOs sein können. David selbst ist als Organisator des<a href="http://politik.netzkompetenz.at/?p=781"> Online-Webmontags</a> und des Online-Frühstücks, ko-moderiert von meinem Blogger-Kollegen<a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/"> Christian Henner-Fehr</a>, sehr erfahren im Umgang mit Webkonferenzen. Seine Passion für Live-Tools bringt er nun in die jetzige Blogparaden-Runde ein.</p>
<p>Ob Echtzeit-Instrumente für NPOs sinnvoll sind, hängt von deren Einsatzfeld ab. Wie <a href="http://www.ikosom.de/2010/01/21/wieviel-echtzeit-web-brauchen-npos/">Jörg Reschke</a> es schon andeutet: für den Bereich der Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe oder globaler Umweltinitiativen sollten Live-Tools zu den Instrumenten erster Wahl gehören, um intern die Abstimmung über Ländergrenzen hinweg zu erleichtern. Und um die weltweite Öffentlichkeit über Video-Live-Streams oder Online-Pressekonferenzen ausführlich zu informieren.</p>
<p>Für soziale Organisationen auf kommunaler Ebene (Pflegeheime, Beratungsstellen, Jugendhilfeeinrichtungen usw.), auf die ich fokussiert bin, zählen speziell die videobasierten Echtzeit-Tools im Moment nicht zu den Mitteln, die ich einer Einrichtung empfehlen würde. Und zwar aus fünf Gründen nicht:</p>
<ol>
<li>Für lokale Sozialeinrichtungen sind die örtlichen/regionalen Netzwerke sehr wichtig. Das heißt der örtliche Träger, die Lokalverwaltung, der Gemeinderat oder Kreistag, die lokalen Politiker, Bürger, Händler, Kirchen und Vereine. Zwar muss auch eine Abstimmung mit dem Dachverband und mit professionellen Fachverbänden erfolgen, aber ich denke nicht, dass es einen großen Mehrwert bringen würde, wenn man diese Face-to-Face-Kontakte in Online-Konferenzen verwandeln würde: so zeitaufwändig und kostspielig sind die zu überwindenden Distanzen nicht, verglichen mit der Situation internationaler Organisationen.</li>
<li>Die IT-Ausstattung von lokalen Einrichtungen im Sozialbereich ist suboptimal: nur 60% der Mitarbeiter nutzen regelmäßig einen PC, wobei es 400.000-500.000 PC-Arbeitsplätze gibt (bei rund 1,2 Mio Mitarbeitern) (zu den Daten s.<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/it-in-nonprofits-die-situation-im-sozialsektor/"> hier</a>). Den örtlichen Einrichtungen fehlen im Moment die Ausstattung und das Know-How, um Online-Konferenzen durchführen zu könne. In dieser Umgebung hätten diese ziemlich futuristischen Charakter.</li>
<li>Die sozialen Dienste sind erst im Web 1.0 angekommen. Webseite und Internetanschluss sind nun vorhanden. Aber der Auftritt ist häufig beim örtlichen Träger oder sogar beim Dachverband zentralisiert, d.h. die einzelne Beratungsstelle, die örtliche Diakoniestation oder das Pflegeheim verfügt häufig über keinen eigenen unabhängigen Webauftritt, sondern ist lediglich als Adresse oder standardisierte Unterseite auf der Webpage des Trägers präsent. Insofern existiert für viele Sozialeinrichtung im Viertel in der Regel nicht die Möglichkeit, sich online interaktiver zu präsentieren. Entsprechend gering ist deshalb auch ihr Interesse an Social Media, einschließlich synchroner Online-Tools. Man fühlt sich dafür nicht zuständig. Alles, was mit dem Internet zu tun hat und mit der Online-Kommunikation intern oder mit der &#8216;Außenwelt&#8217; wird (aus Erfahrung heraus) als Sache des Trägers betrachtet.</li>
<li>Der soziale Sektor ist ganz auf den Menschen hin ausgerichtet. IuK-Technologien werden als lästige Begleiter empfunden, nicht als wertvolle Hilfe. Sie halten vermeintlich von Beziehungen in der realen Welt ab, &#8211; und um diese geht es in den sozialen Diensten. Ich glaube nicht, dass sich die Mitarbeiter in den Sozialeinrichtungen mit Online-Konferenzen als Surrogat für echte Treffen zufrieden geben würden. In internationalen Zusammenhängen ist deren Mehrwert (Kostenersparnis usw.) für die Mitarbeiter leichter erkennbar.</li>
<li>Auch in der Beratung würde ich für Textchats plädieren, weil dann die Schwelle für die Ratsuchenden niedrig gehalten wird. Je elaborierter die Formate sind, desto mehr Menschen werden von diesen ausgeschlossen. Derzeit existiert schon eine große Kluft zwischen den Social Media-Nutzern und jenen, die nicht wissen, um was es sich dabei handelt. Man sollte versuchen, diese Kluft zu verkleinern, indem man niedrigschwellige Tools einsetzt. <a href="http://socialreporter.com/?p=704">&#8220;Putting social tech two clicks down&#8221;</a> heißt ein Beitrag von David Wilcox, in dem er dafür plädiert, sich auf das Wesentliche von Social Media zu konzentrieren: auf die Beziehungen zwischen Menschen, nicht auf Technologien.</li>
</ol>
<p>Aus meiner Sicht geht es im Moment darum, örtlichen Sozialeinrichtungen das Internet zu erklären, Interesse dafür zu schaffen und mit textbasierten Formaten (wie Blogs, Wikis, Twitter) den Einstieg ins Netz zu beginnen, &#8211; immer vorausgesetzt, der Träger macht mit und baut keine Hürden auf. Wenn das Interesse geweckt und die Kompetenzen gewachsen sind, kann sich eine Einrichtung an Live-Tools wie Chats und Online-Konferenzen wagen.</p>
<p>Wie <a href="http://www.pr-indianer.de/?p=677">Ludger Brenner</a> erwähnt wäre es wünschenswert, wenn die öffentliche Hand die Social Media-Kompetenzen von gemeinnützigen Trägern fördern würde. Das <em>capacity-building</em> des Dritten Sektors sollte für den Staat ein wichtiges Thema sein, denn die Bürgergesellschaft braucht starke und kompetente Nonprofit-Organisationen, die zum Austausch mit ihrer Umwelt in der Lage sind. Von einer schwachen zivilgesellschaftlichen Infrastruktur kann unsere Demokratie nicht profitieren. (Vgl. hierzu die britischen <a href="http://www.capacitybuilders.org.uk/">capacity builders</a> und <a href="http://watfordgap.wordpress.com/regional-ict-champions/">ICT Champions</a>).</p>
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			</item>
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		<title>Kartierung durch Bürger und Nonprofits im Internet &#8211; Gastbeitrag von Christian Kreutz</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/kartierung-durch-burger-und-nonprofits-im-internet-gastbeitrag-von-christian-kreutz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 09:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Während die Erstellung von Karten früher eine Domäne von Fachleuten war und das thematische Spektrum von Karten begrenzt, können heute mit Hilfe neuer Technologien auch zivilgesellschaftliche Akteure Karten entwickeln und online stellen und so Probleme oder Ressourcen räumlich veranschaulichen. Oftmals stammen die hierzu verwendeten Daten nicht nur von einer Organisation, sondern sie werden von vielen [&#8230;]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><em>Während die Erstellung von Karten früher eine Domäne von Fachleuten war und das thematische Spektrum von Karten begrenzt, können heute mit Hilfe neuer Technologien auch zivilgesellschaftliche Akteure Karten entwickeln und online stellen und so Probleme oder Ressourcen räumlich veranschaulichen. Oftmals stammen die hierzu verwendeten Daten nicht nur von einer Organisation, sondern sie werden von vielen Bürgern gesammelt und eingetragen (&quot;collaborative mapping&quot;), die ihr Wissen in die Karte einbringen und so mit anderen teilen wollen. Welche Chancen die Kartenerstellung im Internet zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet, eruiert der folgende Gastbeitrag von Christian Kreutz, meinem geschätzten Bloggerkollegen vom <a href="http://www.crisscrossed.net/">crisscrossed.net</a> , der als Berater auf den Einsatz von </em> <em>IuK-Technologien in der Entwicklungshilfe <a href="http://twitter.com/ict4d">(ICT4D)</a> spezialisiert ist. Er schreibt auch für den <a href="http://draussen-blog.net/">draussen-Blog </a> sowie für das </em> <em><a href="http://www.web2fordev.net/">Web2forDev Gateway</a> . (BR)<br />
</em></p>
<p class="MsoNormal">Das Internet hat die Welt der Kartographie revolutioniert. Während heute mit ein paar Klicks jeder Ort auf der Welt sogar per Satellitenbild besucht werden kann, gab es früher oft nur die Papiervariante, die für jedes Gebiet extra erworben werden musste.</p>
<p class="MsoNormal">Doch die digitalen Karten erlauben eine andere Nutzung geographischer Informationen. Jede Karte kann mit unbegrenzten Daten angereichert werden, die zum Beispiel Umwelteinflüsse in unterschiedlichen Teilen einer Stadt darstellen. Anders als in der Vergangenheit sind solche Karten und aufwendige Simulationen nun für jeden kundigen Internetnutzer möglich. Gerade für den gemeinnützigen Bereich ergeben sich hier faszinierende Möglichkeiten (<a href="http://www.economist.com/sciencetechnology/tq/displayStory.cfm?story_id=13725877">&quot;Mapping a better world&quot;</a> ).</p>
<p class="MsoNormal">Während in früheren Zeiten die Erstellung und Bearbeitung von Karten Sache von Experten war, können heute findige Laien Karten selbst erstellen und mit eigenen Informationen kombinieren. Die Karten mit den Fähnchen auf vielen Internetseiten sind das beste Beispiel.</p>
<p class="MsoNormal">Den Weg für solche frei verfügbaren Karten hat Google mit der maps.google.de Anwendung geebnet. Doch aus gemeinnütziger Sicht weitaus spannender ist die offene Karte von <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> , die jeder Person alle Kartenmaterialien inklusive der dahinterstehenden Geodaten frei zur Verfügung stellt. Die Karte wird ähnlich wie bei Wikipedia von ehrenamtlichen &#8216;Mappern&#8217; erstellt und steht im Unterschied zu Google unter der <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons License</a> frei zur Verfügung. In ein paar Minuten ist damit zum Beispiel eine Anfahrtsskizze erstellt, die sonst für teures Geld erworben werden muss.</p>
<p class="MsoNormal">Doch die Möglichkeiten der Nutzung gehen noch viel weiter, wie einige Beispiele rund um die Welt illustrieren. Da ist die Initiative <a href="http://ilovemountains.org/">&quot;I love mountains&quot;</a> in den USA, die versucht, die Sprengung von Bergkuppen zum Abbau von Kohle zu verhindern. Die Organisation dahinter, Appalachian Voices, nutzt Google Earth um per Satellitenbild auf die <a href="http://earth.google.com/outreach/cs_app_voices.html">massive Umweltzerstörung</a> aufmerksam zu machen.</p>
<p class="MsoNormal">[youtube RPixjCneseE]</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">In der Amazonasregion nutzt ein Indianerstamm Google Earth um den aktuellen Stand der <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/06/10/AMAZON.TMP">Abholzung des Regenwaldes</a> nach zu verfolgen.</p>
<p class="MsoNormal">In Afrika wurde eine solche Anwendung von engagierten Aktivisten sogar mit dem Mobiltelefon verknüpft. Während der politischen Krise nach den Wahlen in Kenia im Dezember 2007 kam es zu Auseinandersetzungen im ganzen Land und die Lage war unübersichtlich. Aktivisten entwickelten eine Anwendung, bei der per SMS Nachrichten an eine Internetseite geschickt werden können. Landesweit berichteten Freiwillige per SMS über Menschenrechtsverstöße, die transparent auf einer <a href="http://legacy.ushahidi.com/">Karte</a> dargestellt wurden. Das Projekt Ushahidi hat viele Nachahmer gefunden.</p>
<p class="MsoNormal"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright" style="float: right;" src="http://neu.nonprofits-vernetzt.de/wp-content/uploads/2009/09/seite-ushahidi-com-10x7-verkleinert3.jpg" alt="" width="378" height="301" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der <a href="http://www.stateofthemap.org/">OpenStreetMap Konferenz</a> im Juli berichteten die Teilnehmer von weiteren Beispielen. So entwickelte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qTOr6au-j6s">Arun Ganesh</a> aus Indien mit Hilfe von <a href="http://www.openstreetmap.org">OpenStreetMap</a> -Daten eine <a href="http://busroutes.in/chennai">Busplan-Informationsseite</a> und druckte hochwertige Karten in Papierform aus, die lizenzfrei genutzt werden können.</p>
<p class="MsoNormal">Das Projekt <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> begann vor einigen Jahren in England, hat aber mittlerweile Helfer weltweit. Deutschland hat die meisten Freiwilligen und die detaillierteste Karte, die sogar Briefkästen, Apotheken, Restaurants und Sicherheitskameras mit einschließt. Hier werden ebenfalls bereits Wander- und Fahrradkarten angeboten.</p>
<p class="MsoNormal"><!--     [if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--     [if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--     [if gte mso 10]></p>





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<![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Auch die britische Seite <a href="http://www.fixmystreet.com/">FixMyStreet</a> ist ein Beispiel dafür, wie Bürger sich in die Kartierung einbringen können.</p>
<p class="MsoNormal">Ebenso das Projekt <a href="http://www.opengreenmap.org/">Open Green Map</a> , das Internetnutzer dazu einlädt, die ökologisch-kulturellen Eigenschaften ihrer Umgebung zu kartieren, nach dem Motto &quot;Think Global, Map Local&quot;. Für Berlin-Neukölln existiert schon eine <a href="http://www.greenmap.org/greenhouse/en/node/2739">Green Map</a> .</p>
<p class="MsoNormal">[youtube _8pXOkBNYWo]</p>
<p class="MsoNormal">Diese Bündelung von freiwilligem Bürgerengagement über das Internet wird von gemeinnützigen Organisationen in Deutschland kaum genutzt und noch völlig unterschätzt. Der Film <a href="http://www.usnowfilm.com/">&#8216;US now&#8217;</a> aus England beschreibt die Potentiale eindrucksvoll.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei gäbe es vielfältige Möglichkeiten, wie auch die Einführung <a href="http://www.tacticaltech.org/mapsforadvocacy">&#8216;Maps for Advocacy&#8217; </a> des Tactical Technology Collective anschaulich beschreibt. Folgende Ansätze wären für gemeinnützige Organisationen und Bürger denkbar:</p>
<ul>
<li>Karten können vielfältig genutzt werden, um Probleme anschaulicher und konkreter darzustellen</li>
<li>In der Kombination mit unterschiedlichen Daten können komplexe Sachverhalte mit Hilfe von Karten entschlüsselt werden.</li>
<li>Karten können zu neuen Anwendungen eines gemeinsamen Bürgersachverstandes genutzt werden</li>
<li>Im lokalen Kontext können Karten helfen, Bürger zu vernetzen.</li>
</ul>
<p>Eine wichtige Einschränkung muss jedoch auch genannt werden. Karten können durchaus die Transparenz erhöhen und bieten neue Formen der Darstellung, aber jede Karte lässt sich ähnlich wie Statistiken einseitig und verzerrt nutzen. Offene Karten und Geodaten sind nur ein Instrument unter vielen, die aber hoffentlich bald in der gemeinnützigen Landschaft Deutschlands mehr Anwendung finden werden.</p>
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		<title>Wie nutzen Nonprofits das Internet? Neue Daten aus Großbritannien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens nfpSynergy erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, Virtual Promise 2008 ist derzeit online verfügbar (via London Regional ICT Champion ). 2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens <a href="http://www.nfpsynergy.net/default.aspx">nfpSynergy </a> erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> ist derzeit online verfügbar (via <a href="http://ictchampion.lasa.org.uk/2009/06/voluntary-sector-use-of-the-internet-in-2008/">London Regional ICT Champion</a> ).</p>
<p>2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, dass vom Internet bis jetzt hauptsächlich die großen Organisationen mit über 10 Mio. Pfund Umsatz profitieren, während die Kleinen mit unter 1 Mio. Umsatz erheblich zurückfallen. Obwohl die Möglichkeiten, die sich durch Web 2.0 eröffnen, doch insbesondere kleinen NPOs neue Handlungschancen verschaffen, da Freie Software und kostenlose Dienste und Plattformen für die NPO-Organisationsziele zur Verfügung stehen.</p>
<p>Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> im einzelnen:</p>
<p>Den Kern der NPO-Internetpräsenz bildet die eigene <strong>Webseite</strong> . Sie wird bei 73% der großen und bei 50% der kleinen Nonprofit-Organisationen von externen Dienstleistern erstellt. Verantwortlich für die Webpräsenz ist zumeist der <strong>Kommunikationsbereich</strong> (43%), seltener ist der Internetauftritt beim Marketing angesiedelt (20%).</p>
<p>Als den größten <strong>Nutzen</strong> eines Internetauftritts geben die befragten NPOs an, dass sie über das Netz <strong>informieren </strong> , <strong>kommunizieren </strong> und ihre Leistungen <strong>vermarkten </strong> können. Nur 22% halten eine Webpräsenz als sehr nützlich für das <strong>Fundraising</strong> , wobei es hier große Unterschiede zwischen den Organisationen gibt: nur 16% der kleinen NPOs sind der Ansicht, dass ein eigener Webauftritt &quot;very beneficial&quot; für das Fundraising ist, im Vergleich zu 45% bei den großen Organisationen.</p>
<p>Von den befragten großen NPOs sind 77% bei <a href="http://www.justgiving.com/">JustGiving</a> registriert, einer populären Fundraising-Plattform, während die Kleinen diese Möglichkeit des Online-Fundraisings nur in 14% der Fälle nutzen. Nur 7% der kleinen NPOs stimmen der Aussage voll zu, dass das Internet sich in den letzten 12 Monaten zu einer Einkommensquelle entwickelt hat, während bei den Großen immerhin 27% diese Aussage ganz bejahen.</p>
<p>Besser als beim Fundraising werden die Chancen der eigenen Internetpräsenz eingeschätzt, wenn es um das Angebot von <strong>Diensten online </strong> geht: fast ein Drittel der befragten NPOs sehen hier einen hohen möglichen Nutzen. Demgegenüber halten nur 24% aller NPOs das Internet als sehr nützlich für das <strong>Campaigning</strong> .</p>
<p>95% der großen Einrichtungen sehen das Internet als eine Möglichkeit, um neue Zielgruppen zu erreichen. Bei den kleinen Einrichtungen vertreten nur 47% diese Ansicht.</p>
<p>Welche <strong>Instrumente</strong> nutzen NPOs im Rahmen ihrer Webpräsenz?</p>
<p>Um zu informieren werden in erster Linie News auf die Webseite gestellt, nur bei einem Drittel der NPOs auch Videoclips, bei 14% Podcasts, bei 2% Wikis. Über RSS-Feeds verfügen nur ein Viertel der NPO-Webseiten.</p>
<p>Um zu kommunizieren und mit den Zielgruppen zu interagieren, wählen 60% der Organisationen Email-Newsletter, nur 24% haben eine Chat-Gruppe oder Online-Community, nur 2% ein Blog auf ihrer Webseite. Von den Web 2.0-Diensten wird am meisten Facebook genutzt, 34% der untersuchten NPOs sind hier präsent, wobei der Unterschied zwischen großen und kleinen NPOs eklatant ist: 73% der Großen, aber nur 17% der Kleinen nutzen Facebook.</p>
<p>Was die Finanzierung der Webseite angeht, so hat immerhin ein Drittel aller befragten NPOs keinen <strong>extra Haushaltsposten</strong> für den Interntauftritt, wobei hiervon hauptsächlich kleine Einrichtungen betroffen sind. Bei den Großen haben 77% ein gesondertes Budget für den Internetauftritt zur Verfügung. In großen NPOs betreuen 4,5 <strong>Vollzeitstellen</strong> (angestellte oder freiwillige Mitarbeiter) die Webpräsenz, in kleinen NPOs 2,6. Speziell die großen NPOs aktualisieren ihre Seite täglich (45%), bei den kleinen Organisationen können das nur 6% .</p>
<p>Weiter sind die großen NPOs auch, wenn es um die <strong>Evaluation</strong> ihrer Webpräsenz geht. Gemessen wird insbesondere die Zahl der Einzelbesuche. Ansonsten wird der Mehrwert der Webseite bei den großen NPOs an den eingegangenen Spenden festgemacht. Bei den kleinen NPOs messen 53% der Organisationen den Mehrwert ihrer Webseite nicht.</p>
<p>Nur 11% der kleinen NPOs und 41% der Großen stimmen der Frage, ob ihrer Webpräsenz eine <strong>Strategie </strong> zugrunde liegt, voll zu. Mehrheitlich wird in den Einrichtungen offensichtlich eher inkrementalistisch vorgegangen und ohne eine Social Media Strategie. Falls doch eine Internet-Strategie vorliegt, dann scheint diese in den meisten Fällen nicht in die Gesamtstrategie der Organisation eingebunden zu sein, zumindest vertritt fast ein Drittel der befragten NPOs diese Ansicht. Nur 19% der Organisationen stimmen der Frage, ob ihre Internet-Strategie vom Vorstand beschlossen und befürwortet wurde, voll zu.</p>
<p><strong>Fazit</strong> : die Erhebung zeigt, dass alle befragten britischen Nonprofit-Organisationen im Sozialbereich noch Nachholbedarf haben, wenn es um um den Einsatz von Social Media geht. Hinsichtlich der Interaktion und Kommunikation dominiert auf ihren Webseiten der Email-Newsletter, informiert wird klassisch über aktualisierte News. Videos/Podcasts/Wikis/Blogs spielen noch eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Wenn mit den neuen Tools experimentiert wird, dann sind die großen NPOs dafür verantwortlich. Die kleinen Einrichtungen liegen hier ganz abgeschlagen dahinter. Nicht einmal für das Online-Fundraising über bestehende Plattformen &#8211; was fast keinen Aufwand erfordert &#8211; können sie sich begeistern.</p>
<p>Gleichzeitig sind nur 19% der kleinen NPOs der Ansicht, ihre Organisation mache das Beste aus den vorhandenen digitalen Möglichkeiten, d.h. es existiert hier durchaus ein Wissen darüber, dass die Internet-Potentiale noch nicht ausgeschöpft sind.</p>
<p>Warum die digitalen Chancen letztlich aber nicht ergriffen werden, scheint nicht an innerorganisatorischen Barrieren wie an zu wenig Personal, mangelnden Kompetenzen, einem zu kleinen Budget zu liegen. Diese werden als mögliche &#8216;major constraints&#8217; von den kleinen NPOs in der Umfrage nicht sehr hoch bewertet. Die Gründe für ihre Web-Zurückhaltung bleiben letztlich im Dunkeln, weil rund 40% der kleinen NPOs die entsprechenden Fragen nicht beantworteten.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass es vielerorts in den kleinen NPOs einfach an Personen mangelt, die sich die Weiterentwicklung der Webpräsenz auf ihre Fahnen geschrieben haben und sich für dieses Ziel engagieren. Darin liegt auch ein Mangel der Studie, dass sie nicht nach der Bedeutung von internen Katalysatoren fragt, die die Internetpräsenz mit Leidenschaft vorantreiben und für deren Weiterentwicklung sicherlich eine sehr wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Wenn die kleinen Einrichtungen den Anschluss an das neue Internet nicht aus eigener Kraft schaffen und sich in der Organisation niemand findet, der das Thema in die Hand nimmt, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht <strong>digitale Mentoren aus der Bürgergesellschaft </strong> braucht, die sich bereiterklären, kleinen NPOs hier unter die Arme zu greifen und Starthilfe zu leisten.</p>
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		<title>&#8220;Working across boundaries&#8221;- wie Kooperation in Netzwerken gelingen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 19:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Welchen Nutzen bieten Social Media Nonprofit-Organisationen und wie arbeitet man erfolgreich in Netzwerken? Die Chancen von Web 2.0/Social Media für Nonprofit-Organisationen wurden auf einer Fachtagung an der FH Osnabrück ausgelotet, auf der Bloggerkollegen wie Hannes Jähnert , Ole Seidenberg, Christian Kreutz und ich eingeladen waren, um über das Thema zu referieren. In den Workshops wurde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Nutzen bieten Social Media Nonprofit-Organisationen und wie arbeitet man erfolgreich in Netzwerken?</p>
<p>Die Chancen von Web 2.0/Social Media für Nonprofit-Organisationen wurden auf einer <a href="http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/npo-tagung.html">Fachtagung an der FH Osnabrück</a> ausgelotet, auf der Bloggerkollegen wie <a href="http://foulder.blogspot.com/">Hannes Jähnert</a> , <a href="http://socialaction20.wordpress.com/">Ole Seidenberg,</a> <a href="http://www.crisscrossed.net/">Christian Kreutz </a> und ich eingeladen waren, um über das Thema zu referieren. In den Workshops wurde mit Vertretern von <a href="http://www.helpedia.de/">Helpedia</a> , <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/start.html">Deine Stimme gegen Armut</a> , <a href="http://www.wikiwoods.org/doku.php">Wikiwoods</a> , <a href="http://wikimedia.de/">Wikimedia</a> , dem <a href="http://www.spendwerk.de/">Spendwerk</a> und anderen über Fundraising, Online-Volunteering und Campaigning diskutiert. Die Tagungsbeiträge kann man sich <a href="http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/26816.html">hier</a> ansehen.</p>
<p>Mein Part war es, die Chancen von Web 2.0 für gemeinnützige Organisationen themenübergreifend darzustellen. Meine Argumentation war zweistufig:</p>
<p>Da Web 2.0 auf Vernetzung zielt, habe ich zuerst den Nutzen von <em>Netzwerken</em> für Nonprofits herausgearbeitet. Darauf aufbauend kann dann der Nutzen von Social Media für gemeinnützige Organisationen aufgezeigt werden, der in dem Potential liegt, Menschen und Organisationen untereinander verbinden zu können.</p>
<p>Ich bin überzeugt von folgendem: so lange der Nutzen kollaborativer Strukturen nicht durchgängig erkannt wird, so lange die Kooperation in Netzwerken als Aufwand betrachtet wird, der (zuviel) Zeit kostet, ineffektiv ist und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Beteiligten sichtbar macht, die ansonsten verdeckt blieben &#8211; so lange wird man auch den Nutzen von Social Media im Nonprofit-Sektor nicht wertschätzen.</p>
<p>Netzwerke eröffnen Nonprofits neue Handlungsoptionen. Gemeinsam mit anderen können Ziele erreicht werden, die ohne eine Bündelung von Ressourcen unterschiedlicher Akteure nicht hätten erreicht werden können. Aber die Kooperation in Netzwerken und damit die Kooperation über Grenzen hinweg &#8211; seien sie organisationaler, individueller, sektoraler oder ideologischer Natur &#8211; ist eine Kunst, die man erlernen muss.</p>
<p>Nicht jedes kollaborative Projekt verläuft erfolgreich. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um die Zusammenarbeit zwischen Organisationen/Individuen erfolgreich zu machen?</p>
<p>Russel M. Linden hat vor Jahren in seinem Buch <a href="http://www.amazon.com/Working-Across-Boundaries-Collaboration-Organizations/dp/0787964301/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1243192611&amp;sr=1-1">&quot;Working across boundaries&quot;</a> (2002) einige Voraussetzungen aufgelistet, die notwendig sind, damit kollaborative Projekte im Nonprofit-Sektor auch funktionieren. Unter dem Stichwort &quot;The Basics&quot; zählt er auf (S. 74):</p>
<ul>
<li>Die an der Kooperation Beteiligten müssen ein gemeinsames Ziel haben</li>
<li>Dieses Ziel muss so gestaltet sein, dass es die Beteiligten alleine nicht erreichen können, sondern nur in Kooperation mit anderen: dadurch entsteht für Organisationen/Individuen der Anreiz zur Zusammenarbeit</li>
<li>Die Beteiligten müssen bereit sein, in das gemeinsame Projekt zu investieren und &#8211; ganz wichtig &#8211; auch zu handeln, nicht nur zu reden.</li>
<li>Es müssen die &quot;richtigen&quot; Personen am Tisch sitzen. D.h. jene, die a) am gemeinsamen Ziel interessiert sind und b) verbindliche Zusagen im Namen ihrer Organisation treffen können</li>
<li>Der Umgang und die Verfahren müssen transparent, glaubwürdig und offen sein, &#8211; das Ergebnis darf nicht von einigen im Vorfeld abgesprochen sein, sonst wirkt die Partizipation vieler schnell als Farce (S. 82).</li>
<li>Es gibt unter den Beteiligten jemanden, der kraft seiner Glaubwürdigkeit und seines Durchsetzungsvermögens die Kooperation vorantreibt. Linden nennt diese Person den &quot;Champion for the initiative&quot; (S. 74).</li>
</ul>
<p>Einfache Regeln, die im Einzelfall aber immer wieder die größten Probleme bereiten, weil</p>
<ul>
<li>die Teilnehmer der Kooperation unter dem gemeinsamen Ziel etwas ganz unterschiedliches verstehen</li>
<li>viel Zeit mit Diskutieren vergeht und keine Bereitschaft zum Handeln sichtbar ist</li>
<li>die &quot;falschen&quot; Leute am Tisch sitzen, die das Ziel nicht erreichen, sondern verhindern wollen</li>
<li>Verfahren nicht transparent sind und der Umgang untereinander nicht vertrauenswürdig.</li>
</ul>
<p>Social Media können Menschen untereinander vernetzen, aber sie können uns die Herausforderung der Kooperation, die viele Kompetenzen voraussetzt, nicht abnehmen.</p>
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		<title>&#8220;Forward together&#8221;- der amerikanische Nonprofit-Sektor fordert einen neuen Pakt mit dem Staat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 09:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Anfang März sammelt eine Deklaration aus dem amerikanischen Nonprofit-Sektor Unterschriften für einen neuen Pakt mit Amerika, weil speziell das Verhältnis zwischen Nonprofits und Staat auf eine neue Grundlage gestellt werden müsse. Die Deklaration wurde zwischenzeitlich von hunderten NPO-Vertretern unterschrieben. Die Erklärung geht von der Feststellung aus, dass amerikanische Nonprofits in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ihre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang März sammelt eine <a href="http://www.jhu.edu/listeningpost/forward/ForwardTogetherDeclaration.pdf">Deklaration</a> aus dem amerikanischen Nonprofit-Sektor Unterschriften für einen neuen Pakt mit Amerika, weil speziell das Verhältnis zwischen Nonprofits und Staat auf eine neue Grundlage gestellt werden müsse. Die Deklaration wurde zwischenzeitlich von hunderten NPO-Vertretern unterschrieben.</p>
<p>Die Erklärung geht von der Feststellung aus, dass amerikanische Nonprofits in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ihre volles Potential nicht entfalten könnten, weil finanzielle, rechtliche und politische Restriktionen ihren Handlungsspielraum einschränkten. Insbesondere die Partnerschaft mit dem Staat würde nicht optimal funktionieren. Lester M. Salamon, eine Koryphäe der Nonprofit-Forschung, spitzt dies sogar noch zu und stellt gegenüber der <a href="http://www.nytimes.com/2009/03/05/us/05charity.html?_r=2">NYTimes </a> fest ÂOne of the messages of this declaration is that the partnership between us and the government isnÂt working, and thatÂs not good for the country.Â</p>
<p>Die Erklärung fordert eine institutionalisierte politische Teilhabe für den Nonprofit-Sektor auf allen politischen Ebenen, eine Investition in die Kompetenzen und Innovationsfähigkeit des Nonprofit-Sektors und eine größere Wertschätzung der anwaltschaftlichen Funktionen von Nonprofits. Gefordert wird eine &quot;Citizen-Sector Capacity-Building Initiative&quot;. Die Forderung erinnert an das britische Programm &quot;Change Up&quot;, das sich seit 1996 um die Stärkung des Nonprofit-Sektors bemüht. 1996 bis 2011 stehen dafür in Großbritannien rd. 158 Mio. Pfund zur Verfügung, die in die Kompetenzförderung von gemeinnützigen Organisationen fließen. Details über das britische Programm findet man bei den <a href="http://www.capacitybuilders.org.uk/">Capacitybuilders</a> .</p>
<p>Die amerikanische Deklaration fordert neue Modelle für die Finanzierung von Nonprofits, da die öffentliche Förderung und das Spendenwesen an Grenzen stießen. Man will mehr Möglichkeiten für die Einbindung von privatem Risikokapital, welches das soziale Unternehmertum fördern kann.</p>
<p>Die Erklärung ist insgesamt sehr auf die externen Akteure (und hier insbesondere auf den Staat) ausgerichtet. Man hofft, dass sich die Probleme des Nonprofit-Sektors durch das Handeln der externen Partner &#8211; speziell des Staates &#8211; beseitigen lassen. Zu wenig geht die Erklärung auf die Verantwortung des Sektors selbst ein.</p>
<p>Aber diese Sicht der Dinge wird unterstützt durch wissenschaftliche Erklärungsansätze, die das Verhältnis Staat-Nonprofits wie folgt betrachten:</p>
<p>Indem der Nonprofit-Sektor im Auftrag des Staates die Erbringung sozialer Dienste übernimmt, besteht die Pflicht des Staates, den Nonprofit-Sektor adäquat zu finanzieren. Denn ob das Sozialwesen funktioniert, ist davon abhängig, ob der Nonprofit-Sektor funktioniert. In dieser Sache ist also die Legitimation des Staates im Sozialbereich untrennbar mit dem Nonprofit-Sektor verbunden.</p>
<p>Oder anders formuliert: &quot; ..effective governmental performance (..) now hinges on the health of nonprofit organizations&quot; (<a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121473541/abstract">S. Ratgeb Smith</a> ). Durch die Einbindung von gemeinnützigen Organisationen in die Produktion sozialer Dienste haben der Staat und die Kommunen ihre finanzielle Instabilität in den Nonprofit-Sektor exportiert, &#8211; und demnach auch die Pflicht, Nonprofits aus dieser misslichen Lage herauszuhelfen.</p>
<p>In Deutschland bildet die Finanz- und Wirtschaftskrise keinen Anlass für den Nonprofit-Sektor, die eigenen Potentiale und Probleme stärker in die öffentliche Diskussion zu bringen. Die Krise ist für sie nicht so dramatisch wie für gemeinnützige Organisationen in den USA. Es gibt in Deutschland ein ausdifferenziertes öffentliches Vergütungssystem für Nonprofits, die hier weit weniger von privaten Mittel abhängig sind wie in den USA.</p>
<p>Dennoch leiden auch bei uns gemeinnützige Organisationen im Sozialsektor in vielen Bereichen unter einer chronischen Unterfinanzierung. Grund genug, sich in die öffentliche Debatte um die staatlichen Konjunkturpakete einzubringen. Auf der Webseite der <a href="http://www.bagfw.de/">Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege</a> finden sich hierzu jedoch keine Stellungnahmen. Die <a href="http://portal.diakonie-wuerttemberg.de/index.php3?module=category&amp;location=subcategory&amp;subcategory=&amp;catid=00000000000000000002&amp;subcatid=00000000000000000001&amp;ContentID=00000000000000002207">Diakonie Württemberg</a> immerhin moniert, dass bei den bisherigen Konjunkturpakten der soziale Bereich nicht berücksichtigt worden sei und in den Paketen der Ausbau neuer Strassen als wichtiger angesehen werde als der Ausbau sozialer Infrastruktur.</p>
<p>Von einer breiten öffentlichen Diskussion dieses Themas sind wir in Deutschland aber weit entfernt. Was nicht zuletzt am Nonprofit-Sektor selbst liegt, der sich von informellen Gesprächen mit den staatlichen Partnern mehr Erfolg erhofft als von einer öffentlichen Diskussion, die die Bürgerschaft zu Verbündeten macht.</p>
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		<title>SocialCamp Berlin &#8211; Film und Stammtisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 09:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[SocialCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem SocialCamp Berlin, das Internet-Experten mit Nonprofit-Vertretern zusammenbrachte, wurde ein rund 20-minütiger Film gedreht, den man nun u.a. im Helpedia-Blog ansehen kann. Der Film bietet einen guten Einblick in die BarCamp-Atmosphäre und wartet mit interessanten Teilnehmer-Statements auf. In Berlin hat sich zwischenzeitlich ein SocialCamp-Stammtisch gebildet, der die begonnene Vernetzung zwischen der Internet- und der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2008/06/logo.jpg" alt="" width="200" height="38" /></p>
<p>Auf dem SocialCamp Berlin, das Internet-Experten mit Nonprofit-Vertretern zusammenbrachte, wurde ein rund 20-minütiger Film gedreht, den man nun u.a. im <a href="http://blog.helpedia.org/socialcamp/socialcamp-der-film/">Helpedia-Blog </a> ansehen kann. Der Film bietet einen guten Einblick in die BarCamp-Atmosphäre und wartet mit interessanten Teilnehmer-Statements auf.</p>
<p>In Berlin hat sich zwischenzeitlich ein SocialCamp-Stammtisch gebildet, der die begonnene Vernetzung zwischen der Internet- und der NPO-Szene fortführen möchte. Entsprechende Stammtische sind auch in anderen Regionen Deutschlands geplant. Sie bieten den Vorteil, dass  man  längerfristig an Themen arbeiten kann und neue Interessenten dazu stoßen können. Die Vernetzungseffekte, die sich hieraus ergeben, sind für den Nonprofit-Sektor sehr produktiv.</p>
<p>Auch hier in Stuttgart müsste es Interessenten für einen solchen Stammtisch geben. Vielleicht können Interessierte mit mir Kontakt aufnehmen?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wiki Wednesday Stuttgart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 20:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki Wednesday]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer morgen Abend noch nichts vor hat und unbedingt wissen möchte, was ein Wiki ist und was man damit machen kann, ist herzlich zum 3. Stuttgarter Wiki Wednesday eingeladen. Hier versammeln sich Wiki-Pioniere, die gerne ihre praktischen Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben. Informationen über die geplanten Themen sowie über Ort und Zeit gibt es in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer morgen Abend noch nichts vor hat und unbedingt wissen möchte, was ein Wiki ist und was man damit machen kann, ist herzlich zum 3. Stuttgarter Wiki Wednesday eingeladen. Hier versammeln sich Wiki-Pioniere, die gerne ihre praktischen Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben. Informationen über die geplanten Themen sowie über Ort und Zeit gibt es in diesem <a href="http://www.eu.socialtext.net/wikiwed-stuttgart/index.cgi?wiki_wednesday_stuttgart">Wiki</a>.</p>
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		<title>&#8220;Are charities broken?&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 11:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Kapital]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dieser provokanten Frage zitiert David Wilcox den Blog-Beitrag von Dan McQuillan, der als Global Web Manager bei Amnesty International aktiv war. Für McQuillan steht das Scheitern von Wohltätigkeitsorganisationen außer Frage. Er macht dies an ihrer mangelnden Innovationsfähigkeit fest. Jeder, der im Sektor aktiv sei, kenne den institutionellen Konservatismus von Wohlfahrtseinrichtungen. Dieser Konservatismus ergebe sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser provokanten Frage zitiert <a href="http://www.designingforcivilsociety.org/">David Wilcox</a> den <a href="http://www.designingforcivilsociety.org/2007/11/are-charities-b.html">Blog-Beitrag</a> von Dan McQuillan, der als Global Web Manager bei Amnesty International aktiv war. Für McQuillan steht das Scheitern von Wohltätigkeitsorganisationen außer Frage. Er macht dies an ihrer mangelnden Innovationsfähigkeit fest. Jeder, der im Sektor aktiv sei, kenne den institutionellen Konservatismus von Wohlfahrtseinrichtungen. Dieser Konservatismus ergebe sich durch folgende Eigenschaften : &#8220;<strong>anxiety-based leadership, a focus on internal politics, inter-departmental struggle and an unquestioning conflation of the issue and the organisation.</strong>&#8221;</p>
<p>Die Binnenorientierung von Nonprofits und ihr defensives Management halte ich auch für sehr problematisch. Entsprechend zurückhaltend sind Sozialeinrichtungen, wenn es darum geht, Web 2.0 &#8211; Tools zu nutzen und sich &#8211; damit einhergehend &#8211; nach außen hin zu öffnen.  McQuillan zitiert die Klagen von internetkundigen NPO-Mitarbeitern, die sich freuen würden, wenn ihre Organisation endlich den Anschluss ans digitale Zeitalter fände.</p>
<p>McQuillan sieht kein Licht am Horizont, was die Innovationsfähigkeit von Wohlfahrtsorganisationen angeht. Ihr Charakter als Institution stehe dem entgegen. So negativ sehe ich die Dinge nicht. Im Gegenteil: auch Institutionen sind nicht monolithisch, sondern zeichnen sich durch interne Netzwerke aus.</p>
<p>Ich denke, das Hauptproblem von Nonprofits liegt in ihrem Selbstbild begründet: sie sind zu wenig auf die Umwelt hin orientiert,  sie sehen nicht die Ressourcen, die hier zu gewinnen wären. Sie wollen &#8211;  ganz alleine auf sich und die öffentlichen Gelder gestellt &#8211; ihren Weg gehen. Die Bürgerschaft als Ganzes wird nicht wirklich als Ressourcenquelle wahrgenommen, es dominiert die Fixierung auf staatliche Mittel.</p>
<p>Wer jetzt in den Nonprofits aufgerüttelt wurde und sich sofort mit neuartigen Dingen beschäftigen möchte, die den Weg nach außen hin ebnen, der kann sich auf der <a href="http://www.kreative-strukturen.de/2007/11/04/willkommen-auf-der-wiki-spielwiese-ein-experiment/">Wiki-Spielwiese</a> von <a href="http://www.kreative-strukturen.de/">www.kreative-strukturen.de</a> mit Wikis beschäftigen, die ein wunderbares Koordinations- und Wissensmanagement-Instrument sind, von dem Sozialorganisationen sehr profitieren können (vgl. meine Blog-Einträge zum Thema Wiki) .</p>
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		<title>WikiWednesday Stuttgart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 08:54:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki Wednesday]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum zweiten Mal gab es einen WikiWednesday in Stuttgart mit vielen Teilnehmern, guter Atmosphäre und interessanten Kurzreferaten. Oliver Gassner hat live mitgebloggt, so dass sich jeder einen Überblick über die Beiträge verschaffen kann. Was ich persönlich interessant fand: die Information, dass Wikis in vielen Unternehmen bottom-up eingeführt werden, sozusagen durch die Hintertür. Zuerst installiert sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal gab es einen <a href="http://www.eu.socialtext.net/wikiwed-stuttgart/index.cgi">WikiWednesday in Stuttgart</a> mit vielen Teilnehmern, guter Atmosphäre und interessanten Kurzreferaten. <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/2325-Wiki-Wednesday-Stuttgart-26.9.2007.html">Oliver Gassner</a> hat live mitgebloggt, so dass sich jeder einen Überblick über die Beiträge verschaffen kann.</p>
<p>Was ich persönlich interessant fand: die Information, dass Wikis in vielen Unternehmen bottom-up eingeführt werden, sozusagen durch die Hintertür. Zuerst installiert sich jemand im IT-Bereich das eigene Wiki, dann werden Kolleg/inn/en aus anderen Abteilungen darauf aufmerksam, die auch so etwas haben wollen, so dass die Wiki-Verbreitung immer größere Kreise zieht. Am Ende kommt die  Geschäftsführung nicht drum herum, das neue Tool zu legitimieren. Problem hier: am Ende hat eine Organisation unzählige unterschiedliche Wikis, was dann zu Wirtschaftlichkeits- und Effektivitätsverlusten führt. So weit sollte es nicht kommen.</p>
<p>Aber die bottom-up-Einführung entspricht dem Ratschlag von <a href="https://www.xing.com/profile/Heiko_Woehr">Heiko Wöhr</a>, der bezüglich Wikis sinngemäß sagte: nicht darüber reden, sondern machen. Und zu Beginn das Wiki einfach als persönliches Notizbuch nutzen.</p>
<p>Das könnte doch auch eine gangbare Strategie für Nonprofit-Mitarbeiter sein.</p>
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