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	Kommentare zu: Förderung des bürgerschaftlichen Engagements &#8211; weshalb bestehende Ansätze an Grenzen stoßen	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		Von: muenga		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[muenga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:26:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während der sehr interessante Text von Frau Reiser die Art und Problematik der Erstkontakte von Ehrenamtlichen zu bzw. deren erste Schritte in caritativen Organisationen von der theoretisch-wissenschaftlichen Seite beleuchtet, habe ich dies in meinem neuen Blog muenga.wordpress.com von der praktischen, von der Erfahrungsseite aus getan. Die beschriebenen Beispiele belegen, dass vom kleinen Verein bis zur bundesweiten Einrichtung noch viele Defizite bestehen, und deshalb die Forderungen von Frau Reiser nicht oft und laut genug erhoben werden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der sehr interessante Text von Frau Reiser die Art und Problematik der Erstkontakte von Ehrenamtlichen zu bzw. deren erste Schritte in caritativen Organisationen von der theoretisch-wissenschaftlichen Seite beleuchtet, habe ich dies in meinem neuen Blog muenga.wordpress.com von der praktischen, von der Erfahrungsseite aus getan. Die beschriebenen Beispiele belegen, dass vom kleinen Verein bis zur bundesweiten Einrichtung noch viele Defizite bestehen, und deshalb die Forderungen von Frau Reiser nicht oft und laut genug erhoben werden können.</p>
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		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/forderung-des-burgerschaftlichen-engagements-weshalb-bestehende-ansatze-an-grenzen-stosen/#comment-240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 17:27:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich freue mich immer über Feedback!

Mein Anliegen ist folgendes: als engagierte Bürgerin/Bloggerin und Zeitungsleserin, die viel im Internet unterwegs ist,  fällt mir auf, dass nirgendwo in der Öffentlichkeit eine selbstkritische, konstruktive Diskussion geführt wird über die Stärken und Schwächen von Nonprofit-Organisationen.

Dabei ist das Fehlen dieser Diskussion für jemanden, der außerhalb des  engagementpolitischen Systems steht, ganz augenfällig. Aus Ihrer Binnenperspektive mag das anders aussehen, aber entscheidend ist, wie die ganzen Programme und Diskussionen zur Förderung des Bürgerengagements nach außen hin wirken.

Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Diskussion, die sich nur auf die Seite des Bürgers bezieht und die Rolle von NPOs für den Erfolg des bürgerschaftlichen Engagements ausblendet, in die Sackgasse führt.

Um eine solche offene Diskussion - auch im Internet - zu führen, braucht es keine neue Organisation, wie Sie es unter Pkt. 1 erwähnen. Man kann diese Diskussion durchaus mit den vorhandenen Mitteln führen. Wenn NPOs offener mit ihrer eigenen Rolle umgehen würden, könnte auf den NPO-Webseiten selbst eine solche Diskussion mit den Lesern stattfinden. Neue Plattformen könnten der Selbstreflexion des Dritten Sektors dienen, eine Diskussion könnte auch über Blogs geführt werden.

Ich denke, die Responsivität von Organisationen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Wer sich dem selbstkritischen Dialog verweigert, wird es als NPO immer schwerer haben, Unterstützer und Spender zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich freue mich immer über Feedback!</p>
<p>Mein Anliegen ist folgendes: als engagierte Bürgerin/Bloggerin und Zeitungsleserin, die viel im Internet unterwegs ist,  fällt mir auf, dass nirgendwo in der Öffentlichkeit eine selbstkritische, konstruktive Diskussion geführt wird über die Stärken und Schwächen von Nonprofit-Organisationen.</p>
<p>Dabei ist das Fehlen dieser Diskussion für jemanden, der außerhalb des  engagementpolitischen Systems steht, ganz augenfällig. Aus Ihrer Binnenperspektive mag das anders aussehen, aber entscheidend ist, wie die ganzen Programme und Diskussionen zur Förderung des Bürgerengagements nach außen hin wirken.</p>
<p>Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Diskussion, die sich nur auf die Seite des Bürgers bezieht und die Rolle von NPOs für den Erfolg des bürgerschaftlichen Engagements ausblendet, in die Sackgasse führt.</p>
<p>Um eine solche offene Diskussion &#8211; auch im Internet &#8211; zu führen, braucht es keine neue Organisation, wie Sie es unter Pkt. 1 erwähnen. Man kann diese Diskussion durchaus mit den vorhandenen Mitteln führen. Wenn NPOs offener mit ihrer eigenen Rolle umgehen würden, könnte auf den NPO-Webseiten selbst eine solche Diskussion mit den Lesern stattfinden. Neue Plattformen könnten der Selbstreflexion des Dritten Sektors dienen, eine Diskussion könnte auch über Blogs geführt werden.</p>
<p>Ich denke, die Responsivität von Organisationen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Wer sich dem selbstkritischen Dialog verweigert, wird es als NPO immer schwerer haben, Unterstützer und Spender zu gewinnen.</p>
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		<title>
		Von: Stefan Meyn		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/forderung-des-burgerschaftlichen-engagements-weshalb-bestehende-ansatze-an-grenzen-stosen/#comment-239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Meyn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 11:10:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. Die angesprochenen Initiativen/Projekte arbeiten meiner Meinung nach sehr wohl direkt mit Organisationen zusammen, in denen Engagement stattfindet. Der sog. Dritte Sektor ist gut über Organisationsstrukturen miteinander vernetzt und betreibt Engagementförderung direkt mit den aktiven Engagierten. Vielleicht ist das Problem eher, dass es für die von Ihnen angesprochene digitale Öffentlichkeit keine Organisation gibt und somit eine Vernetzung mit dem Dritten Sektor nicht stattfindet?

2. Die These, dass Bürger sich nicht in festgefügte Organisationsstrukturen einordnen wollen, stimmt so nur bedingt. Der Freiwilligensurvey zeigt, dass der größte Teil des Engagements in Vereinstrukturen stattfindet. Zwar steigt das projektbezogene Engagement, allerdings oft weiterhin in Vereinen/Strukturen. Hier sind die Netzaktiven vielleicht eine Ausnahhme?

3. Zur ARD-Themenwoche: sie hat gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement in den Medien nicht &quot;sexy&quot; ist - sowohl das &quot;Gutmenschentum&quot; als auch Fachdiskussionen. Wie also die Öffentlichkeit erreichen wenn nicht über Initiativen und Programme bzw. über Organisationsstrukturen.

4. Generell zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (BE): eine direkte Förderung ist oft nicht hilfreich, da es sich hier um einen &quot;staatsfernen&quot; Bereich handelt. Vielmehr geht es um die Stärkung der &quot;Rahmenbedingungen&quot;.

Weiterhin: Der Hinweis, dass bei der Projektplanung/Formulierung von Programmen die zivilgesellschaftlichen Folgen mitbedacht werden müssen, ist wichtig. Hier braucht der Dritte Sektor mehr Struktur und systematische Annäherung an ein Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die angesprochenen Initiativen/Projekte arbeiten meiner Meinung nach sehr wohl direkt mit Organisationen zusammen, in denen Engagement stattfindet. Der sog. Dritte Sektor ist gut über Organisationsstrukturen miteinander vernetzt und betreibt Engagementförderung direkt mit den aktiven Engagierten. Vielleicht ist das Problem eher, dass es für die von Ihnen angesprochene digitale Öffentlichkeit keine Organisation gibt und somit eine Vernetzung mit dem Dritten Sektor nicht stattfindet?</p>
<p>2. Die These, dass Bürger sich nicht in festgefügte Organisationsstrukturen einordnen wollen, stimmt so nur bedingt. Der Freiwilligensurvey zeigt, dass der größte Teil des Engagements in Vereinstrukturen stattfindet. Zwar steigt das projektbezogene Engagement, allerdings oft weiterhin in Vereinen/Strukturen. Hier sind die Netzaktiven vielleicht eine Ausnahhme?</p>
<p>3. Zur ARD-Themenwoche: sie hat gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement in den Medien nicht &#8220;sexy&#8221; ist &#8211; sowohl das &#8220;Gutmenschentum&#8221; als auch Fachdiskussionen. Wie also die Öffentlichkeit erreichen wenn nicht über Initiativen und Programme bzw. über Organisationsstrukturen.</p>
<p>4. Generell zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (BE): eine direkte Förderung ist oft nicht hilfreich, da es sich hier um einen &#8220;staatsfernen&#8221; Bereich handelt. Vielmehr geht es um die Stärkung der &#8220;Rahmenbedingungen&#8221;.</p>
<p>Weiterhin: Der Hinweis, dass bei der Projektplanung/Formulierung von Programmen die zivilgesellschaftlichen Folgen mitbedacht werden müssen, ist wichtig. Hier braucht der Dritte Sektor mehr Struktur und systematische Annäherung an ein Thema.</p>
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