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	Kommentare zu: Freiwilligenmanagement in Nonprofits &#8211; ein Beitrag zur Bürgerschaftlichkeit des Dritten Sektors?	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Oct 2011 13:22:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hannes Jähnert		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/freiwilligenmanagement-in-nonprofits-ein-beitrag-zur-burgerschaftlichkeit-des-dritten-sektors/#comment-396</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes Jähnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:22:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[... bist du dir sicher, dass &quot;es ja gerade die herausragende Eigenschaft von gemeinnützigen Organisationen [ist], neue Ideen einzubringen und mit Hilfe eines Netzwerks an Engagierten diese umzusetzen&quot;? Sicherlich ist es eine zentrale Aufgabe zivilgesellschaftlicher Organisationen die Anliegen iherer Stakeholder in die Öffentlichkeit zu tragen. Wenn dies aber geschieht, dann sind die Ideen, ob des notwenigen Prozesses, aber nicht &#039;neu&#039; oder höchstens jenen unbekannt, die sonst nichs mit der Basis der jeweiligen NPO zu tun haben. Wenn die neuen Ideen die Prozesse selbst betreffen, würde ich einwenden wollen, dass div. Akteure der Wirtschaft eher Vorbilder für die heue mehr und mehr verbreiteten Praktiken von NPOs sind (Stichworte: &quot;Crowdsourcing&quot; oder &quot;Koproduktion von Dienstleistungen und Produkten&quot; [z.B. Computerspiele]).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; bist du dir sicher, dass &#8220;es ja gerade die herausragende Eigenschaft von gemeinnützigen Organisationen [ist], neue Ideen einzubringen und mit Hilfe eines Netzwerks an Engagierten diese umzusetzen&#8221;? Sicherlich ist es eine zentrale Aufgabe zivilgesellschaftlicher Organisationen die Anliegen iherer Stakeholder in die Öffentlichkeit zu tragen. Wenn dies aber geschieht, dann sind die Ideen, ob des notwenigen Prozesses, aber nicht &#8216;neu&#8217; oder höchstens jenen unbekannt, die sonst nichs mit der Basis der jeweiligen NPO zu tun haben. Wenn die neuen Ideen die Prozesse selbst betreffen, würde ich einwenden wollen, dass div. Akteure der Wirtschaft eher Vorbilder für die heue mehr und mehr verbreiteten Praktiken von NPOs sind (Stichworte: &#8220;Crowdsourcing&#8221; oder &#8220;Koproduktion von Dienstleistungen und Produkten&#8221; [z.B. Computerspiele]).</p>
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		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/freiwilligenmanagement-in-nonprofits-ein-beitrag-zur-burgerschaftlichkeit-des-dritten-sektors/#comment-395</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:36:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hannes, danke für Deinen Kommentar!

Die Steuerung der Beziehungen zwischen der NPO und ihren Freiwilligen ist sicher eines der Top-Themen der Zukunft, mit denen die Freie Wohlfahrtspflege konfrontiert werden wird.

Aber innovative, zukunftsbildende Themen werden von den hiesigen Wohlfahrtsverbänden gerne mit dem Verweis auf mangelnde finanzielle Ressourcen liegen gelassen - Deine Aussagen zum (Nicht)Einsatz von Freiwilligenmanagern belegen dies. Egal ob es sich um Social Media, Freiwilligenmanagement, Koproduktion, Bürgerbeteiligung etc. handelt, - Innovationen werden zu spät angegangen. 

Der Verweis auf mangelnde Mittel ist nicht wirklich überzeugend, denn es wurden schon auf einer schlechteren finanziellen Basis als der, auf welcher der deutsche Wohlfahrtssektor steht, ganz Neues angefangen und bewältigt. Eigentlich ist es ja gerade die herausragende Eigenschaft von gemeinnützigen Organisationen, neue Ideen einzubringen und mit Hilfe eines Netzwerks an Engagierten diese umzusetzen. 

Hoffen wir, dass dem Thema Freiwilligenmanagement/Steuerung von Koproduktionsprozessen in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, - die bestehenden Konzepte sind aus Bürgersicht noch ausbaufähig, wie mein Artikel zeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannes, danke für Deinen Kommentar!</p>
<p>Die Steuerung der Beziehungen zwischen der NPO und ihren Freiwilligen ist sicher eines der Top-Themen der Zukunft, mit denen die Freie Wohlfahrtspflege konfrontiert werden wird.</p>
<p>Aber innovative, zukunftsbildende Themen werden von den hiesigen Wohlfahrtsverbänden gerne mit dem Verweis auf mangelnde finanzielle Ressourcen liegen gelassen &#8211; Deine Aussagen zum (Nicht)Einsatz von Freiwilligenmanagern belegen dies. Egal ob es sich um Social Media, Freiwilligenmanagement, Koproduktion, Bürgerbeteiligung etc. handelt, &#8211; Innovationen werden zu spät angegangen. </p>
<p>Der Verweis auf mangelnde Mittel ist nicht wirklich überzeugend, denn es wurden schon auf einer schlechteren finanziellen Basis als der, auf welcher der deutsche Wohlfahrtssektor steht, ganz Neues angefangen und bewältigt. Eigentlich ist es ja gerade die herausragende Eigenschaft von gemeinnützigen Organisationen, neue Ideen einzubringen und mit Hilfe eines Netzwerks an Engagierten diese umzusetzen. </p>
<p>Hoffen wir, dass dem Thema Freiwilligenmanagement/Steuerung von Koproduktionsprozessen in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, &#8211; die bestehenden Konzepte sind aus Bürgersicht noch ausbaufähig, wie mein Artikel zeigt.</p>
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		<title>
		Von: Hannes Jähnert		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/freiwilligenmanagement-in-nonprofits-ein-beitrag-zur-burgerschaftlichkeit-des-dritten-sektors/#comment-394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes Jähnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 08:58:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Brigitte, 

vielen herzlichen Dank für deine kritischen Anmerkungen zum Konzept des Freiwilligenmanagements der AfED. Ich sehe hier einige Anschlüsse zu deiner Kritik am Praxiskompedium zum Management von Online-Volunteers, die ich sehr hilfreich fand. 

Es ist wohl wahr, das Konzept der AfED geht eher von den Bedürfnissen der Organisation als denen der (potentiellen) Freiwilligen aus, wenngleich das Freiwilligenmanagement immer als Mittler zwischen den Bedürfnissen der Freiwilligen (die es zu halten gilt) und denen der Organisation begriffen werden muss. Das Konzept des Freiwilligenmanagements der AfED wurzelt übrigens im Freiburger Management-Modell von Schwarz et al., dem m.W. einzigen Management-Modell aus dem deutschen Sprachraum das die Arbeit Freiwilliger (hier &quot;Milizarbeit&quot;) expizit einschließt. Durch diesen Anschluss sind im konzeptionellen Prozess des Freiwilligenmanagements (du zitierst hier aus dem Praxisteil, der natürlich mit &#039;deutschen&#039; Erfahrungen durchsetzt ist) auch außerorganisationale Faktoren inklusive, was die Öffnung zur Koproduktion sozialer Dienstleistungen zumindest nicht unmöglich macht. 

Deiner Aussage, dass immer mehr Organisationen des Dritten Sektors ein Freiwilligenmanagement einrichten, würde ich nur all zu gern zustimmen. Leider zeigen die Daten des Freiwilligensurveys m.W. in eine andere Richtung. Es gibt immer weniger hauptamtliche Begleitung für Freiwillige, was nicht zuletzt mit den mangelhaften Finanzierungsmöglichkeiten dieser Arbeit zu tun hat. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass die Praxis des Freiwilligenmanagements eher von Organisationsseite geprägt ist. Wäre sie dies nicht, würden sich wohl noch viel weniger NPOs auf das Freiwilligenmanagement (das ja zunächste erstmal ein Störfaktor ist) einlassen. 

Ein Punkt in dem ich dir nur zustimmen kann, ist der des Internet- und Social Media Einsatzes in Freiwilligenorganisationen. Bereis kurz nach dem Erscheinen hatte ich in meinem Blog über dieses Buch geschrieben, dass man sich das Thema Internet dazu denken müsse: 

&quot;Keine Erwähnung findet ... die Freiwilligenarbeit über das Internet, obwohl man sie an dieser Stelle für mehr als angebracht halten könnte. Die Eröffnung neuer Wege der Freiwilligenarbeit seitens der Organisationen des Dritten Sektors scheint mir zumindest der logische Schluss aus der ÂVerengung des EngagementmarktesÂ&quot; (http://bit.ly/oXYS1x) 

Ich werde deine Kritik auf jeden Fall an die AfED weiterleiten ... 

Viele Grüße 
Hannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Brigitte, </p>
<p>vielen herzlichen Dank für deine kritischen Anmerkungen zum Konzept des Freiwilligenmanagements der AfED. Ich sehe hier einige Anschlüsse zu deiner Kritik am Praxiskompedium zum Management von Online-Volunteers, die ich sehr hilfreich fand. </p>
<p>Es ist wohl wahr, das Konzept der AfED geht eher von den Bedürfnissen der Organisation als denen der (potentiellen) Freiwilligen aus, wenngleich das Freiwilligenmanagement immer als Mittler zwischen den Bedürfnissen der Freiwilligen (die es zu halten gilt) und denen der Organisation begriffen werden muss. Das Konzept des Freiwilligenmanagements der AfED wurzelt übrigens im Freiburger Management-Modell von Schwarz et al., dem m.W. einzigen Management-Modell aus dem deutschen Sprachraum das die Arbeit Freiwilliger (hier &#8220;Milizarbeit&#8221;) expizit einschließt. Durch diesen Anschluss sind im konzeptionellen Prozess des Freiwilligenmanagements (du zitierst hier aus dem Praxisteil, der natürlich mit &#8216;deutschen&#8217; Erfahrungen durchsetzt ist) auch außerorganisationale Faktoren inklusive, was die Öffnung zur Koproduktion sozialer Dienstleistungen zumindest nicht unmöglich macht. </p>
<p>Deiner Aussage, dass immer mehr Organisationen des Dritten Sektors ein Freiwilligenmanagement einrichten, würde ich nur all zu gern zustimmen. Leider zeigen die Daten des Freiwilligensurveys m.W. in eine andere Richtung. Es gibt immer weniger hauptamtliche Begleitung für Freiwillige, was nicht zuletzt mit den mangelhaften Finanzierungsmöglichkeiten dieser Arbeit zu tun hat. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass die Praxis des Freiwilligenmanagements eher von Organisationsseite geprägt ist. Wäre sie dies nicht, würden sich wohl noch viel weniger NPOs auf das Freiwilligenmanagement (das ja zunächste erstmal ein Störfaktor ist) einlassen. </p>
<p>Ein Punkt in dem ich dir nur zustimmen kann, ist der des Internet- und Social Media Einsatzes in Freiwilligenorganisationen. Bereis kurz nach dem Erscheinen hatte ich in meinem Blog über dieses Buch geschrieben, dass man sich das Thema Internet dazu denken müsse: </p>
<p>&#8220;Keine Erwähnung findet &#8230; die Freiwilligenarbeit über das Internet, obwohl man sie an dieser Stelle für mehr als angebracht halten könnte. Die Eröffnung neuer Wege der Freiwilligenarbeit seitens der Organisationen des Dritten Sektors scheint mir zumindest der logische Schluss aus der ÂVerengung des EngagementmarktesÂ&#8221; (<a href="http://bit.ly/oXYS1x" rel="nofollow ugc">http://bit.ly/oXYS1x</a>) </p>
<p>Ich werde deine Kritik auf jeden Fall an die AfED weiterleiten &#8230; </p>
<p>Viele Grüße<br />
Hannes</p>
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