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	Kommentare zu: Für eine Sozialarbeit mit bürgerschaftlichem Profil	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/fur-eine-sozialarbeit-mit-burgerschaftlichem-profil/#comment-439</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 14:12:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihren Kommentar! 

Ich finde schon, dass der Aufsatz neue Schwerpunkte setzt, indem der einzelne nicht als Kunde (wie heute im Dritten Sektor weit verbreitet) oder als Klient (das war und ist immer noch ein ein zentrales Paradigma im Sozialbereich) oder als Konsument betrachtet wird, sondern als Bürger. 

Ich denke auch, dass der &#039;civic outcome&#039; in den Einrichtungen als Gedanke und Ziel zu wenig präsent ist. In erster geht es im Alltag darum, Individuen oder Familien zu helfen, ihre persönliche Lebenssituation in den Griff zu bekommen. Ob dadurch auch ihre Rolle als Bürger im Gemeinwesen und im öffentlichen Raum gestärkt wird, steht zumeist nicht im Vordergrund. Dementsprechend wird auch zu wenig reflektiert, welche Rolle die Beteiligung von Bürgern an der Programmformulierung im gemeinnützigen Bereich selbst spielen könnte. Partizipation im Dritten Sektor (nicht nur in der staatlichen Sphäre) ist als Thema zu wenig präsent, - und das liegt meines Erachtens daran, dass diese bürgerschaftliche Dimension der Sozialarbeit im Alltag vernachlässigt wird.

Hoffen wir auf einen Wandel! Viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar! </p>
<p>Ich finde schon, dass der Aufsatz neue Schwerpunkte setzt, indem der einzelne nicht als Kunde (wie heute im Dritten Sektor weit verbreitet) oder als Klient (das war und ist immer noch ein ein zentrales Paradigma im Sozialbereich) oder als Konsument betrachtet wird, sondern als Bürger. </p>
<p>Ich denke auch, dass der &#8216;civic outcome&#8217; in den Einrichtungen als Gedanke und Ziel zu wenig präsent ist. In erster geht es im Alltag darum, Individuen oder Familien zu helfen, ihre persönliche Lebenssituation in den Griff zu bekommen. Ob dadurch auch ihre Rolle als Bürger im Gemeinwesen und im öffentlichen Raum gestärkt wird, steht zumeist nicht im Vordergrund. Dementsprechend wird auch zu wenig reflektiert, welche Rolle die Beteiligung von Bürgern an der Programmformulierung im gemeinnützigen Bereich selbst spielen könnte. Partizipation im Dritten Sektor (nicht nur in der staatlichen Sphäre) ist als Thema zu wenig präsent, &#8211; und das liegt meines Erachtens daran, dass diese bürgerschaftliche Dimension der Sozialarbeit im Alltag vernachlässigt wird.</p>
<p>Hoffen wir auf einen Wandel! Viele Grüße!</p>
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		<title>
		Von: diakonisch.de		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/fur-eine-sozialarbeit-mit-burgerschaftlichem-profil/#comment-438</link>

		<dc:creator><![CDATA[diakonisch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 12:17:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wieder anregend, dankeschön! 

Allerdings ist das geschilderte &quot;neue&quot; Verständnis von Sozialarbeit - sie &quot;zielt nicht nur auf das Betreuen, Helfen und Unterstützen, sondern auch auf den &#039;civic outcome&#039; ihrer Arbeit&quot;- letztlich doch nicht wirklich neu. Das ist doch mehr oder weniger immer schon das Grundanliegen der Sozialarbeit gewesen. Okay, das heißt nicht, dass das immer gelingt und oft stehen Verbands- oder Refinanzierunsginteressen dem entgegen. Aber wirklich neu ist diese Forderung doch nicht (oder sehe ich das jetzt völlig falsch?).

100% Zustimmung zu dem Aufruf, dass die Sozialarbeit viel stärker ins &quot;numbers game&quot; einsteigen muss! Allerdings ist es ja nicht nur schwierig, impacts, effects und outcome solide zu messen, sondern man trifft ja immer normative Vorentscheidungen, wenn man sich für ein Erhebungsverfahren entscheidet. Ob man (&quot;die&quot; Sozialarbeit, &quot;die&quot; Zivilgesellschaft, etc.) hier jemals auf einen grünen Zweig kommen wird?

Die Hinweise zu &quot;Open Data für Nonprofits&quot; muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen. Da steckt ja einiges an Potenzial drin (und ich muss zugeben, dass ich mich damit bisher noch kaum beschäftigt habe)!

Martin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder anregend, dankeschön! </p>
<p>Allerdings ist das geschilderte &#8220;neue&#8221; Verständnis von Sozialarbeit &#8211; sie &#8220;zielt nicht nur auf das Betreuen, Helfen und Unterstützen, sondern auch auf den &#8216;civic outcome&#8217; ihrer Arbeit&#8221;- letztlich doch nicht wirklich neu. Das ist doch mehr oder weniger immer schon das Grundanliegen der Sozialarbeit gewesen. Okay, das heißt nicht, dass das immer gelingt und oft stehen Verbands- oder Refinanzierunsginteressen dem entgegen. Aber wirklich neu ist diese Forderung doch nicht (oder sehe ich das jetzt völlig falsch?).</p>
<p>100% Zustimmung zu dem Aufruf, dass die Sozialarbeit viel stärker ins &#8220;numbers game&#8221; einsteigen muss! Allerdings ist es ja nicht nur schwierig, impacts, effects und outcome solide zu messen, sondern man trifft ja immer normative Vorentscheidungen, wenn man sich für ein Erhebungsverfahren entscheidet. Ob man (&#8220;die&#8221; Sozialarbeit, &#8220;die&#8221; Zivilgesellschaft, etc.) hier jemals auf einen grünen Zweig kommen wird?</p>
<p>Die Hinweise zu &#8220;Open Data für Nonprofits&#8221; muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen. Da steckt ja einiges an Potenzial drin (und ich muss zugeben, dass ich mich damit bisher noch kaum beschäftigt habe)!</p>
<p>Martin</p>
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