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	Kommentare zu: Gemeinnützige Organisationen brauchen Netzwerke &#8211; welche genau?	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		<title>
		Von: Aufgelesen: Netzwerke für gemeinnützige Organisationen		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aufgelesen: Netzwerke für gemeinnützige Organisationen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 12:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Reiser, Brigitte, 2012: Gemeinnützige Organisationen brauchen Netzwerke, - welche genau? In: Nonprofits-vernetzt.de. Stakeholder-Management und Web 2.0 für gemeinnützige Organisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Reiser, Brigitte, 2012: Gemeinnützige Organisationen brauchen Netzwerke, &#8211; welche genau? In: Nonprofits-vernetzt.de. Stakeholder-Management und Web 2.0 für gemeinnützige Organisationen [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: diakonisch.de		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-422</link>

		<dc:creator><![CDATA[diakonisch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 09:05:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie haben ja auch leihdirwas.de verlinkt. Gerade läuft im Radiofeuilleton auf Deutschlandradio Kultur eine Sendung zu Sharecnomy und KoKonsum, mit dem Gründer von leidirwas.de. Wird man auch nachhören können.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/2034222/
Martin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben ja auch leihdirwas.de verlinkt. Gerade läuft im Radiofeuilleton auf Deutschlandradio Kultur eine Sendung zu Sharecnomy und KoKonsum, mit dem Gründer von leidirwas.de. Wird man auch nachhören können.<br />
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/2034222/" rel="nofollow ugc">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/2034222/</a><br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:25:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Julia Russau Danke für Ihren Link, - diese Quelle kannte ich noch gar nicht, - und sie sieht sehr gut aus! (Leider gibt es keinen Feed...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Julia Russau Danke für Ihren Link, &#8211; diese Quelle kannte ich noch gar nicht, &#8211; und sie sieht sehr gut aus! (Leider gibt es keinen Feed&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Julia Russau		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 07:02:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, das stimmt: die klassischen Sozialraumkonzepte schließen das Internet nicht mit ein. Das Augenmerk liegt vielmehr auf herkömmlichen Konzepten und Methoden der Sozialen Arbeit, die nun aus der sozialräumlichen Perspektive &quot;neu&quot; gedacht werden.
Die Rolle des Internets wird (wenn überhaupt) am Rande thematisiert. 
Hier zum Beispiel im Online-Journal &quot;sozialraum.de&quot; (Ausgabe 2010): http://www.sozialraum.de/zum-funktionswandel-des-sozialraums-durch-das-internet.php

Gruß, Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt: die klassischen Sozialraumkonzepte schließen das Internet nicht mit ein. Das Augenmerk liegt vielmehr auf herkömmlichen Konzepten und Methoden der Sozialen Arbeit, die nun aus der sozialräumlichen Perspektive &#8220;neu&#8221; gedacht werden.<br />
Die Rolle des Internets wird (wenn überhaupt) am Rande thematisiert.<br />
Hier zum Beispiel im Online-Journal &#8220;sozialraum.de&#8221; (Ausgabe 2010): <a href="http://www.sozialraum.de/zum-funktionswandel-des-sozialraums-durch-das-internet.php" rel="nofollow ugc">http://www.sozialraum.de/zum-funktionswandel-des-sozialraums-durch-das-internet.php</a></p>
<p>Gruß, Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 08:46:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihren Kommentar!

Ich hatte das Sozialraum-Konzept von Hinte bisher so verstanden, dass auch diesem eine ganz klare geographische Begrenzung zugrunde liegt - nämlich das Quartier -  aber ergänzt um die Netzwerke und Politikfelder, die in diesem Raum existieren. Auch das Sozialraumbudget will ja Finanzierungsströme in Quartieren bündeln und mit Geldern, die bisher ausschließlich an Individuen gehen, die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

Ich finde das Konzept sehr interessant, frage mich allerdings, wie man in diesen digitalen Zeiten mit der geographischen Beschränkung umgehen soll, auf der dieses Konzept m.E. basiert. Sie erwähnen selbst die Potentiale des Internets und dessen Netzwerkcharakter.

Man müsste also das Sozialraum-Konzept dringend digitalisieren. Ich habe oben versucht, die wichtigen Fragen anzureißen:  welche Folgen hat das Internet für den Sozialraum &quot;Quartier&quot;?  Wie verändern sich quartiersorientierte Arbeitskonzepte, wenn viele Ressourcen, Themen und Vernetzungen immer stärker von überörtlicher Ebene kommen?

Es wäre schön, wenn von den Sozialraum-Autoren  Ideen zu diesem Thema kämen, - aber ich weiß nicht, inwieweit das Internet in diesen Kreisen inhaltlich überhaupt eine Rolle spielt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar!</p>
<p>Ich hatte das Sozialraum-Konzept von Hinte bisher so verstanden, dass auch diesem eine ganz klare geographische Begrenzung zugrunde liegt &#8211; nämlich das Quartier &#8211;  aber ergänzt um die Netzwerke und Politikfelder, die in diesem Raum existieren. Auch das Sozialraumbudget will ja Finanzierungsströme in Quartieren bündeln und mit Geldern, die bisher ausschließlich an Individuen gehen, die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.</p>
<p>Ich finde das Konzept sehr interessant, frage mich allerdings, wie man in diesen digitalen Zeiten mit der geographischen Beschränkung umgehen soll, auf der dieses Konzept m.E. basiert. Sie erwähnen selbst die Potentiale des Internets und dessen Netzwerkcharakter.</p>
<p>Man müsste also das Sozialraum-Konzept dringend digitalisieren. Ich habe oben versucht, die wichtigen Fragen anzureißen:  welche Folgen hat das Internet für den Sozialraum &#8220;Quartier&#8221;?  Wie verändern sich quartiersorientierte Arbeitskonzepte, wenn viele Ressourcen, Themen und Vernetzungen immer stärker von überörtlicher Ebene kommen?</p>
<p>Es wäre schön, wenn von den Sozialraum-Autoren  Ideen zu diesem Thema kämen, &#8211; aber ich weiß nicht, inwieweit das Internet in diesen Kreisen inhaltlich überhaupt eine Rolle spielt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Russau		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 07:38:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mein Gedanke ist: Um Koproduktion und Vernetzung herzustellen, müsste der klassische Dreisatz der Sozialen Arbeit (in Anlehnung an Wolfgang Hinte) dringend um ein Element erweitert werden: Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, und (als Viertes) Sozialer Raum. Der Soziale Raum als gleichwertiges Feld Sozialer Arbeit hat sich meines Erachtens bislang aber noch nicht etabliert. 

Ich stimme zu, dass der Einzelfall oft sehr viel Platz in der Sozialen Arbeit einnimmt (evtl. zu viel). Es ist aber durchaus so, dass auch auf Vernetzung und Kooperation in der Praxis viel Wert gelegt wird - allerdings auf Ebenen, die den Sozialen Raum kaum mit einschließen. Vernetzung findet nach wie vor in klar abgegrenzten (geographischen/fachlichenÂ) Räumen statt: innerhalb eines Stadtteils, zwischen zwei Projekten, innerhalb eines Trägerverbundes, zwischen Mitarbeitern dergleichen Fachrichtung usw. Innerhalb dieser Räume wird viel diskutiert und erprobt. Zum ÂMitmachenÂ und ÂMithörenÂ sind sie aber durch ihre Begrenzung nicht ausgelegt. Man bleibt quasi Âunter sichÂ.

Das Internet, beispielsweise, stellt ja den Sozialen Raum per se dar. Um das Internet als Vernetzungsmedium zu nutzen, braucht man also eine Perspektive, die sozialräumlich orientiert ist. Die also nicht in erster Linie nach geographischen/fachlichen usw. Gemeinsamkeiten sucht, sondern die die sozialen Austauschbeziehungen im Blick hat (soziales Kapital).  

Ich schätze die Bücher und Vorträge von Prof. Hinte sehr. Leider gehören sie aber noch immer nicht zum Standard in der fachlichen Ausbildung. 

Natürlich: irgendwie erinnert mich das ganze auch an die Huhn/Ei Problematik: Muss man erst die sozialräumliche Perspektive einnehmen, um neue Vernetzungsformen (z.B. übers Internet) ausprobieren zu können? Oder sollte man einfach ausprobieren - und die sozialräumliche Perspektive dann später entwickeln? 

Grüße, Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gedanke ist: Um Koproduktion und Vernetzung herzustellen, müsste der klassische Dreisatz der Sozialen Arbeit (in Anlehnung an Wolfgang Hinte) dringend um ein Element erweitert werden: Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, und (als Viertes) Sozialer Raum. Der Soziale Raum als gleichwertiges Feld Sozialer Arbeit hat sich meines Erachtens bislang aber noch nicht etabliert. </p>
<p>Ich stimme zu, dass der Einzelfall oft sehr viel Platz in der Sozialen Arbeit einnimmt (evtl. zu viel). Es ist aber durchaus so, dass auch auf Vernetzung und Kooperation in der Praxis viel Wert gelegt wird &#8211; allerdings auf Ebenen, die den Sozialen Raum kaum mit einschließen. Vernetzung findet nach wie vor in klar abgegrenzten (geographischen/fachlichenÂ) Räumen statt: innerhalb eines Stadtteils, zwischen zwei Projekten, innerhalb eines Trägerverbundes, zwischen Mitarbeitern dergleichen Fachrichtung usw. Innerhalb dieser Räume wird viel diskutiert und erprobt. Zum ÂMitmachenÂ und ÂMithörenÂ sind sie aber durch ihre Begrenzung nicht ausgelegt. Man bleibt quasi Âunter sichÂ.</p>
<p>Das Internet, beispielsweise, stellt ja den Sozialen Raum per se dar. Um das Internet als Vernetzungsmedium zu nutzen, braucht man also eine Perspektive, die sozialräumlich orientiert ist. Die also nicht in erster Linie nach geographischen/fachlichen usw. Gemeinsamkeiten sucht, sondern die die sozialen Austauschbeziehungen im Blick hat (soziales Kapital).  </p>
<p>Ich schätze die Bücher und Vorträge von Prof. Hinte sehr. Leider gehören sie aber noch immer nicht zum Standard in der fachlichen Ausbildung. </p>
<p>Natürlich: irgendwie erinnert mich das ganze auch an die Huhn/Ei Problematik: Muss man erst die sozialräumliche Perspektive einnehmen, um neue Vernetzungsformen (z.B. übers Internet) ausprobieren zu können? Oder sollte man einfach ausprobieren &#8211; und die sozialräumliche Perspektive dann später entwickeln? </p>
<p>Grüße, Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-417</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 08:09:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für Ihr Feedback!

Ich schreibe nicht gegen die Einzelfallhilfe an, sondern gegen die Einzelfallhilfe ohne kollektiven Blick.  Sie formulieren das Ziel sehr schön: &quot;personalisierte Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen mit der Ausrichtung, dass dort ÂGemeinschaft geübtÂ wird&quot;.

Ja, der letzte Netzwerktyp fällt aus der Reihe, - aber die Rolle des Raumes muss gerade in diesen Internet-Zeiten neu bedacht und formuliert werden. Ich wollte das nicht weglassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Ihr Feedback!</p>
<p>Ich schreibe nicht gegen die Einzelfallhilfe an, sondern gegen die Einzelfallhilfe ohne kollektiven Blick.  Sie formulieren das Ziel sehr schön: &#8220;personalisierte Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen mit der Ausrichtung, dass dort ÂGemeinschaft geübtÂ wird&#8221;.</p>
<p>Ja, der letzte Netzwerktyp fällt aus der Reihe, &#8211; aber die Rolle des Raumes muss gerade in diesen Internet-Zeiten neu bedacht und formuliert werden. Ich wollte das nicht weglassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-416</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 07:12:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Brigitte Reiser,

danke für den Beitrag! Ein paar lose Gedanken dazu...:

&quot;Durch die Personalisierung der Hilfen rücken kollektive Ressourcen und Möglichkeiten in den Hintergrund und damit die Chance, kollaborative Systeme sozialer Hilfen zu schaffen.&quot; Jau, ganz genau! Alllerdings habe ich im Bereich der Sozialen Arbeit auch den Eindruck, dass es immer mal wieder (immer öfter?) der Einzelfallhilfe bedarf, um gemeinschafts- bzw. kollaborationsfähig zu werden. Oft stehen Problemlagen so massiv im Wege, dass sie alles Weitere verhindern. Es wäre meiner Meinung nach gut, die personalisierten Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen - aber mit der Ausrichtung, dass dort &quot;Gemeinschaft geübt&quot; wird. Um überhaupt einen Sinn darin zusehen (!), sich zu vernetzen, zu kollabieren, sich in Communties zu bewegen.

Die ersten vier Netzwerktypen sind sehr plausibel. Der fünfte liegt aber irgwendwie quer dazu, oder? Bei den ersten vieren geht es darum, was da passiert, beim fünften eher wie/wo es sich erstreckt (?).

Zu den Koproduktionsnetzwerken: Das ist sicherlicher der spannendste Punkt! Wissen oder Ressourcen zu vernetzen erscheint irgendwie &quot;einfacher&quot;, tatsächliche Kollaboration - das ist anspruchsvoll! Dass im Sozialbereich eine Netzwerk-Kollaboration vor allem in der Beratung stattfindet, sehe ich genauso. Aber wo jenseits des Beratungsbereichs? In der Gemeinwesenarbeit/C.O., klar. Pflege? Therapie? Stationäre Versorgung? Pädagogik? Mir fällt da im Moment nichts ein... Oder wir verlassen halt den Sozialbereich und kommen zum &quot;urban gardening&quot; oder zu den guten alten Genossenschaften... (Oder?).

Bei den Verleih-Beispielen (La Machine du Voisin, herrlich!), gerade bei Leih&#039;s dir, habe ich aber den Eindruck, dass das letztlich semi-kommerzielle Geschichten sind. Bin davon noch nicht ganz überzeugt (trotzdem natürlich schöne Idee).

Martin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Brigitte Reiser,</p>
<p>danke für den Beitrag! Ein paar lose Gedanken dazu&#8230;:</p>
<p>&#8220;Durch die Personalisierung der Hilfen rücken kollektive Ressourcen und Möglichkeiten in den Hintergrund und damit die Chance, kollaborative Systeme sozialer Hilfen zu schaffen.&#8221; Jau, ganz genau! Alllerdings habe ich im Bereich der Sozialen Arbeit auch den Eindruck, dass es immer mal wieder (immer öfter?) der Einzelfallhilfe bedarf, um gemeinschafts- bzw. kollaborationsfähig zu werden. Oft stehen Problemlagen so massiv im Wege, dass sie alles Weitere verhindern. Es wäre meiner Meinung nach gut, die personalisierten Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen &#8211; aber mit der Ausrichtung, dass dort &#8220;Gemeinschaft geübt&#8221; wird. Um überhaupt einen Sinn darin zusehen (!), sich zu vernetzen, zu kollabieren, sich in Communties zu bewegen.</p>
<p>Die ersten vier Netzwerktypen sind sehr plausibel. Der fünfte liegt aber irgwendwie quer dazu, oder? Bei den ersten vieren geht es darum, was da passiert, beim fünften eher wie/wo es sich erstreckt (?).</p>
<p>Zu den Koproduktionsnetzwerken: Das ist sicherlicher der spannendste Punkt! Wissen oder Ressourcen zu vernetzen erscheint irgendwie &#8220;einfacher&#8221;, tatsächliche Kollaboration &#8211; das ist anspruchsvoll! Dass im Sozialbereich eine Netzwerk-Kollaboration vor allem in der Beratung stattfindet, sehe ich genauso. Aber wo jenseits des Beratungsbereichs? In der Gemeinwesenarbeit/C.O., klar. Pflege? Therapie? Stationäre Versorgung? Pädagogik? Mir fällt da im Moment nichts ein&#8230; Oder wir verlassen halt den Sozialbereich und kommen zum &#8220;urban gardening&#8221; oder zu den guten alten Genossenschaften&#8230; (Oder?).</p>
<p>Bei den Verleih-Beispielen (La Machine du Voisin, herrlich!), gerade bei Leih&#8217;s dir, habe ich aber den Eindruck, dass das letztlich semi-kommerzielle Geschichten sind. Bin davon noch nicht ganz überzeugt (trotzdem natürlich schöne Idee).</p>
<p>Martin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans Karl Schmitz		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Karl Schmitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 18:35:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oh, da habe ich mich unverständlich und lückenhaft ausgedrückt. Zur Ergänzung:
Mit Standards und Standardisierung meine ich deprofessionalisierende Tendenzen zu Quantifizierung, zu &quot;Messbarkeit&quot;, zumeist angetrieben von Professionsfremden. Das Gleichsetzen von ähnlichen Sachverhalten, damit sie gezählt werden können führt nicht zwangsläufig zu Relevanz. Die (Rück-) Eroberung der Definitionshoheit über die Qualitätskriterien Sozialer Arbeit - z. B. über das &quot;Alleinstellungsmerkmal&quot; Einzelfallorientierung, und mittels Vernetzung - ist sozialpolitisch (&quot;... Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft ...&quot;) überfällig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, da habe ich mich unverständlich und lückenhaft ausgedrückt. Zur Ergänzung:<br />
Mit Standards und Standardisierung meine ich deprofessionalisierende Tendenzen zu Quantifizierung, zu &#8220;Messbarkeit&#8221;, zumeist angetrieben von Professionsfremden. Das Gleichsetzen von ähnlichen Sachverhalten, damit sie gezählt werden können führt nicht zwangsläufig zu Relevanz. Die (Rück-) Eroberung der Definitionshoheit über die Qualitätskriterien Sozialer Arbeit &#8211; z. B. über das &#8220;Alleinstellungsmerkmal&#8221; Einzelfallorientierung, und mittels Vernetzung &#8211; ist sozialpolitisch (&#8220;&#8230; Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft &#8230;&#8221;) überfällig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/#comment-414</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 21:14:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nonprofits-vernetzt.de/?p=729#comment-414</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihren Kommentar! Netzwerke zu bilden ist in der Tat kein neues Thema, - und dennoch scheitern sehr viele Organisationen im Sozialbereich genau an dieser Aufgabe. Man bleibt in der Regel doch unter sich und schafft es nicht, sich mit anderen Einrichtungen im Sektor zu vernetzen, geschweige denn über Sachgebiete hinweg. Manchmal sind sogar die Einrichtungen eines einzigen Trägers untereinander nicht vernetzt.

Sie haben recht, dass die Ökonomisierung das Vernetzungsthema weit hinten auf die Agenda einer Einrichtung schiebt (es fehlt zumeist die Zeit, um sich an Vernetzungsinitiativen zu beteiligen). Aber gerade dies sollte nicht einfach so hingenommen werden. Im Gegenteil: die Vernetzungsaufgabe muss als strategisch herausragendes Ziel erkannt werden, - und zugunsten dieser Aufgabe muss man dann auch Ressourcen umschichten. Vernetzung kostet etwas, die gibt es nicht umsonst.

Was die Kompetenz der sozialen Arbeit angeht, sich auf den Einzelfall einzulassen, - das ist sicher eine besondere Qualifikation. Aber sie reicht nicht aus, wenn der Blick stärker ins Gemeinwesen gehen soll. Dafür braucht man eine kollektiver ausgerichtete Perspektive. Und das hat nichts mit Standardisierung zu tun, sondern mit der Anerkennung des sozialen Wesens von Menschen einerseits. Und der Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft andererseits, - als Einrichtung, die dem Gemeinwesen verpflichtet ist, was sich in ganz unterschiedlichen Punkten ausdrücken muss: in der Beteiligung von Bürgern, in Transparenz, in Kommunikations- und Koproduktionsnetzwerken, in Open Data usw.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar! Netzwerke zu bilden ist in der Tat kein neues Thema, &#8211; und dennoch scheitern sehr viele Organisationen im Sozialbereich genau an dieser Aufgabe. Man bleibt in der Regel doch unter sich und schafft es nicht, sich mit anderen Einrichtungen im Sektor zu vernetzen, geschweige denn über Sachgebiete hinweg. Manchmal sind sogar die Einrichtungen eines einzigen Trägers untereinander nicht vernetzt.</p>
<p>Sie haben recht, dass die Ökonomisierung das Vernetzungsthema weit hinten auf die Agenda einer Einrichtung schiebt (es fehlt zumeist die Zeit, um sich an Vernetzungsinitiativen zu beteiligen). Aber gerade dies sollte nicht einfach so hingenommen werden. Im Gegenteil: die Vernetzungsaufgabe muss als strategisch herausragendes Ziel erkannt werden, &#8211; und zugunsten dieser Aufgabe muss man dann auch Ressourcen umschichten. Vernetzung kostet etwas, die gibt es nicht umsonst.</p>
<p>Was die Kompetenz der sozialen Arbeit angeht, sich auf den Einzelfall einzulassen, &#8211; das ist sicher eine besondere Qualifikation. Aber sie reicht nicht aus, wenn der Blick stärker ins Gemeinwesen gehen soll. Dafür braucht man eine kollektiver ausgerichtete Perspektive. Und das hat nichts mit Standardisierung zu tun, sondern mit der Anerkennung des sozialen Wesens von Menschen einerseits. Und der Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft andererseits, &#8211; als Einrichtung, die dem Gemeinwesen verpflichtet ist, was sich in ganz unterschiedlichen Punkten ausdrücken muss: in der Beteiligung von Bürgern, in Transparenz, in Kommunikations- und Koproduktionsnetzwerken, in Open Data usw.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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