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	Kommentare zu: Nonprofits und die Öffentlichkeit &#8211; wo bleibt der gemeinsame Diskurs im Internet?	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		Von: Interessantes aus dem Feedreader :: Blogpatenschaften		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-195</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interessantes aus dem Feedreader :: Blogpatenschaften]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 20:36:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Nonprofits und die Öffentlichkeit - wo bleibt der gemeinsame Diskurs im Internet? [...]]]></description>
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		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 19:17:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Euch allen vielen Dank für die Kommentare!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Euch allen vielen Dank für die Kommentare!</p>
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		<title>
		Von: InaMS		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-193</link>

		<dc:creator><![CDATA[InaMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 09:57:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank, dass Du in diesem Zusammenhang auch auf Blogpatenschaften hinweist. In meinen Gesprächen mit Verbänden und Non-Profits begegnet mir auch diese &quot;Angst vor einem möglichen Kontrollverlust&quot; (dadurch werden die Chancen leider nicht gesehen) wie auch das Nichtverstehen von einfachen Web-2.0-Tools. Ergänzen möchte ich noch, dass nicht selten Hindernisse wahrgenommen werden, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Wenn ich die Website und die Idee von Blogpatenschaften.de erkläre, gibt es oft folgende Reaktionen:

Wer soll denn so was programmieren? Was kostet das alles nur? Wen sollen wir dafür motivieren, qualifizieren, freistellen? Wir kennen Euch ja gar nicht - wieso sollten wir da mitmachen? Geraten wir vielleicht in Abhängigkeiten? Nicht selten münden diese Gedankengänge in einem allgemeinen Zweifeln, was das denn überhaupt bringen soll. Wenn ich dann unseren Twitter-Account zeigen und erklären will, gab es auch schon mal die Situation, dass dieser vom NPO-Server als &quot;nicht erlaubte Website&quot; gar nicht erst aufgerufen werden konnte.

Wir ermöglichen ja nicht nur das Schreiben von (einmaligen) oder regelmäßigen Gastbeiträgen in thematisch passenden Blogs, sondern VERBREITEN diese Beiträge auch über unsere anderen Blogs und Twitter-Accounts, so dass es eine gute Chance gibt, dass möglichst viele davon erfahren. Spannend ist, dass sich so Themen über den &quot;eigenen Tellerrand&quot; hinaus verbreiten. Gerade themenbezogene Blogs könnten meiner Meinung nach noch mehr die Chance nutzen, sich z.B. über Blogparaden oder das gelegentliche Aufgreifen von ÂOff-TopicsÂ (z.B. Alltagsthemen) mit einem anderen Leserkreis zu vermischen. Es gibt sehr gute Alltagsblogs mit einem sehr hohen Vernetzungsgrad.

Aber weiter zu der Frage: Was das denn alles bringen soll: Über die Kommentarfunktion in Blogs kann ein DIALOG entstehen. Wer neugierig geworden ist und mehr über die technischen &quot;Geheimnisse&quot; des Bloggens, Twitterns, Lifestreamens erfahren will, dem helfen wir gern weiter. Diese Unterstützung ist kostenlos. Wir verfolgen damit kein kommerzielles Ziel. Es kostet also nichts bei uns zu bloggen, wir zahlen aber auch nichts für Gastbeiträge. 

An dieser Stelle kommt dann manchmal: Das finde ich gut aber warum macht ihr das? Na, weil es so einfach ist (viel einfacher als sich das weniger webaffine Menschen vorstellen können), Dialoge fördert, Spaß macht und wir uns freuen, wenn andere sich von unserer Web-Begeisterung ein wenig anstecken lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, dass Du in diesem Zusammenhang auch auf Blogpatenschaften hinweist. In meinen Gesprächen mit Verbänden und Non-Profits begegnet mir auch diese &#8220;Angst vor einem möglichen Kontrollverlust&#8221; (dadurch werden die Chancen leider nicht gesehen) wie auch das Nichtverstehen von einfachen Web-2.0-Tools. Ergänzen möchte ich noch, dass nicht selten Hindernisse wahrgenommen werden, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Wenn ich die Website und die Idee von Blogpatenschaften.de erkläre, gibt es oft folgende Reaktionen:</p>
<p>Wer soll denn so was programmieren? Was kostet das alles nur? Wen sollen wir dafür motivieren, qualifizieren, freistellen? Wir kennen Euch ja gar nicht &#8211; wieso sollten wir da mitmachen? Geraten wir vielleicht in Abhängigkeiten? Nicht selten münden diese Gedankengänge in einem allgemeinen Zweifeln, was das denn überhaupt bringen soll. Wenn ich dann unseren Twitter-Account zeigen und erklären will, gab es auch schon mal die Situation, dass dieser vom NPO-Server als &#8220;nicht erlaubte Website&#8221; gar nicht erst aufgerufen werden konnte.</p>
<p>Wir ermöglichen ja nicht nur das Schreiben von (einmaligen) oder regelmäßigen Gastbeiträgen in thematisch passenden Blogs, sondern VERBREITEN diese Beiträge auch über unsere anderen Blogs und Twitter-Accounts, so dass es eine gute Chance gibt, dass möglichst viele davon erfahren. Spannend ist, dass sich so Themen über den &#8220;eigenen Tellerrand&#8221; hinaus verbreiten. Gerade themenbezogene Blogs könnten meiner Meinung nach noch mehr die Chance nutzen, sich z.B. über Blogparaden oder das gelegentliche Aufgreifen von ÂOff-TopicsÂ (z.B. Alltagsthemen) mit einem anderen Leserkreis zu vermischen. Es gibt sehr gute Alltagsblogs mit einem sehr hohen Vernetzungsgrad.</p>
<p>Aber weiter zu der Frage: Was das denn alles bringen soll: Über die Kommentarfunktion in Blogs kann ein DIALOG entstehen. Wer neugierig geworden ist und mehr über die technischen &#8220;Geheimnisse&#8221; des Bloggens, Twitterns, Lifestreamens erfahren will, dem helfen wir gern weiter. Diese Unterstützung ist kostenlos. Wir verfolgen damit kein kommerzielles Ziel. Es kostet also nichts bei uns zu bloggen, wir zahlen aber auch nichts für Gastbeiträge. </p>
<p>An dieser Stelle kommt dann manchmal: Das finde ich gut aber warum macht ihr das? Na, weil es so einfach ist (viel einfacher als sich das weniger webaffine Menschen vorstellen können), Dialoge fördert, Spaß macht und wir uns freuen, wenn andere sich von unserer Web-Begeisterung ein wenig anstecken lassen.</p>
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		<title>
		Von: foulder		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-192</link>

		<dc:creator><![CDATA[foulder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 09:04:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nonprofits-vernetzt.de/?p=123#comment-192</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen, ich bin gerade auf den Blog gestoßen und habe mit großem Interesse gelesen. Da hier -- und das ist meinen Erfahrungen nach in diesem Themenbereich nicht die Regel -- tatsächlich komentiert wird, will ich doch gleich mal mit machen. 

Ich beschäftige mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit Online-Volunteering; genauer mit &quot;Motivationsstrategien zum ehrenamtlichen Online- Engagement&quot;. Ich bin schon vor einiger Zeit auf das Problem aufmerksam geworden, dass hier unter anderem Angesprochen wurde (am deutlichsten im Interview). Gemeinnüzige Organisationen haben so ihre Scheu vor der partizipativen Nutzung des Internets. Der Satz: &quot;Verbreitet ist die Angst vor einem Kontrollverlust.&quot; beschreibt die Sache eigentlich schon ganz gut. Meiner Ansicht nach sind sich viele NPOs in Deutschland nicht so sicher, ob sie wirklich Gutes tun und öffenen sich deshalb nicht nach außen. Die Kommunikation wird lieber knapp gehalten, weil man nur über Gutes reden will und das durch lange Verfahren erstmal ausgewählt werden muss (Wozu sollten NPOs denn sonst Pressesprecher beschäftigen?). Hinzu kommt auch die häufige IT- Ferne der Mitarbeitenden sozialer Organisationen, die allerdings auch in der Wissenschaft weit verbreitet ist. 

Was das Bloggen von Wissenschaftlern anbelangt, setze ich meine Hoffnung auf die kommende Generation, die schon im Studium die giganitschen Vorteile der Web 2.0-basierten Wissensproduktion wie selbstverständlich nutzt. Es ist nämlich kaum zu glauben, wie schwer es doch vielen gestandenen Wissenschaftler(innen) fällt einfachste Web 2.0- Anwendungen zu durchschauen. Wie schwer es Professor(innen), die selbst einmal die größten Anarchos waren, fällt, das Funktionsprinzip der Wikipedia zu verstehen. 

Ich schreibe in meinem Blog über die Fundstücke zum Online-Volunteering. Das tue ich nicht (nur), weil ich ungern für das Bücherregal meiner Gutachter(in) schreibe, sondern, weil ich so Leute erreiche, die mir vielleicht helfen können ... so bin ich schließlich auch auf diese Seiten gestoßen. Ich denke, dass genau in dieser Veröffentlichung des Unfertigen der Nutzen aber auch das Problem der NOPs liegt. Die (vielleicht berechtigte) Denke, sich Öffentlichkeitswirksam verkaufen zu müssen, neue Entwicklungen erst dann dem &quot;Markt&quot; der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, wenn sie ausgereift sind, dämpft das drängen auf Vernetzung und bessere Entwicklung ungemein. Dabei könnte es so viel schneller gehen, wenn nur drei Köpfe mehr mit denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, ich bin gerade auf den Blog gestoßen und habe mit großem Interesse gelesen. Da hier &#8212; und das ist meinen Erfahrungen nach in diesem Themenbereich nicht die Regel &#8212; tatsächlich komentiert wird, will ich doch gleich mal mit machen. </p>
<p>Ich beschäftige mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit Online-Volunteering; genauer mit &#8220;Motivationsstrategien zum ehrenamtlichen Online- Engagement&#8221;. Ich bin schon vor einiger Zeit auf das Problem aufmerksam geworden, dass hier unter anderem Angesprochen wurde (am deutlichsten im Interview). Gemeinnüzige Organisationen haben so ihre Scheu vor der partizipativen Nutzung des Internets. Der Satz: &#8220;Verbreitet ist die Angst vor einem Kontrollverlust.&#8221; beschreibt die Sache eigentlich schon ganz gut. Meiner Ansicht nach sind sich viele NPOs in Deutschland nicht so sicher, ob sie wirklich Gutes tun und öffenen sich deshalb nicht nach außen. Die Kommunikation wird lieber knapp gehalten, weil man nur über Gutes reden will und das durch lange Verfahren erstmal ausgewählt werden muss (Wozu sollten NPOs denn sonst Pressesprecher beschäftigen?). Hinzu kommt auch die häufige IT- Ferne der Mitarbeitenden sozialer Organisationen, die allerdings auch in der Wissenschaft weit verbreitet ist. </p>
<p>Was das Bloggen von Wissenschaftlern anbelangt, setze ich meine Hoffnung auf die kommende Generation, die schon im Studium die giganitschen Vorteile der Web 2.0-basierten Wissensproduktion wie selbstverständlich nutzt. Es ist nämlich kaum zu glauben, wie schwer es doch vielen gestandenen Wissenschaftler(innen) fällt einfachste Web 2.0- Anwendungen zu durchschauen. Wie schwer es Professor(innen), die selbst einmal die größten Anarchos waren, fällt, das Funktionsprinzip der Wikipedia zu verstehen. </p>
<p>Ich schreibe in meinem Blog über die Fundstücke zum Online-Volunteering. Das tue ich nicht (nur), weil ich ungern für das Bücherregal meiner Gutachter(in) schreibe, sondern, weil ich so Leute erreiche, die mir vielleicht helfen können &#8230; so bin ich schließlich auch auf diese Seiten gestoßen. Ich denke, dass genau in dieser Veröffentlichung des Unfertigen der Nutzen aber auch das Problem der NOPs liegt. Die (vielleicht berechtigte) Denke, sich Öffentlichkeitswirksam verkaufen zu müssen, neue Entwicklungen erst dann dem &#8220;Markt&#8221; der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, wenn sie ausgereift sind, dämpft das drängen auf Vernetzung und bessere Entwicklung ungemein. Dabei könnte es so viel schneller gehen, wenn nur drei Köpfe mehr mit denken.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Ingmar Redel		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Redel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 18:03:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nonprofits-vernetzt.de/?p=123#comment-191</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Brigitte,

grundsätzlich kann ich dir nur Recht geben. Es könnte wirklich alles besser sein in Bezug auf ICT und NGOs/ NPOs. Aber auf der anderen Seite tut sich auch etwas.

Wir, OneAim.org, sind z.B. an mehreren Fronten aktiv. Wir kümmern uns genau um die Themen und setzen uns national und international dafür ein, dass die Lage besser wird. Neben den eigenen Projektzielen, haben wir z.B. auch das erste SocialCamp in Deutschland mitgesponsort.

Also es ist nicht so, dass sich nichts bewegt. Aber gerade was NPOs angeht, bewegt sich natürlich das Rad noch sehr langsam. Das hat insbesondere etwas mit der Organisations-Struktur der NPOs, aber auch mit der Alters-Struktur darin zu tun. Es sind eben zähe, kräftige Tanker, die sich nur in kleinen Schritten umorientieren können.

Dazu reicht allein schon ein Blick in die IT der NPOs. Wie werden die Webseiten verwaltet? Wer macht das? Macht jede Ortsgruppe ihre eigene Sache bei Bedarf? Gibt es Abstimmung?

Es wäre für&#039;s erste schon ein riesiger Gewinn, wenn in den grossen NPOs zwischen den einzelnen Landes- und Bundesorganen IT Schnittstellen für Kollaboration geschaffen würden, um erst einmal den internen Austausch über Web 2.0 Elemente zu befördern.

Und wenn man das geschafft hat und die Menschen ihre Scheu vor dem Web und den Tools verloren haben, dann könnte man auch über das offene Web reden.

Aber ich denke, solange es schon an der internen ICT Struktur scheitert, ist es sehr, sehr schwer ad hock für das public Web große Sprünge zu erreichen. Wir müssen erst einmal die Grundlagen ändern. Intern. Und dann kann man schauen, wie es extern besser aussehen könnte.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen mit dir daran weiter zu arbeiten. Schreib mir einfach eine Email, wenn du magst:  ir -at- oneaim.org

Liebe Grüße
Ingmar


-- 
Ingmar Redel

OneAim.org - move the world
World Dialogue Fund

House of Democracy and Human Rights
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Germany

email. ir -at- oneaim.org
twitter. oneaim
skype. ingmar_redel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Brigitte,</p>
<p>grundsätzlich kann ich dir nur Recht geben. Es könnte wirklich alles besser sein in Bezug auf ICT und NGOs/ NPOs. Aber auf der anderen Seite tut sich auch etwas.</p>
<p>Wir, OneAim.org, sind z.B. an mehreren Fronten aktiv. Wir kümmern uns genau um die Themen und setzen uns national und international dafür ein, dass die Lage besser wird. Neben den eigenen Projektzielen, haben wir z.B. auch das erste SocialCamp in Deutschland mitgesponsort.</p>
<p>Also es ist nicht so, dass sich nichts bewegt. Aber gerade was NPOs angeht, bewegt sich natürlich das Rad noch sehr langsam. Das hat insbesondere etwas mit der Organisations-Struktur der NPOs, aber auch mit der Alters-Struktur darin zu tun. Es sind eben zähe, kräftige Tanker, die sich nur in kleinen Schritten umorientieren können.</p>
<p>Dazu reicht allein schon ein Blick in die IT der NPOs. Wie werden die Webseiten verwaltet? Wer macht das? Macht jede Ortsgruppe ihre eigene Sache bei Bedarf? Gibt es Abstimmung?</p>
<p>Es wäre für&#8217;s erste schon ein riesiger Gewinn, wenn in den grossen NPOs zwischen den einzelnen Landes- und Bundesorganen IT Schnittstellen für Kollaboration geschaffen würden, um erst einmal den internen Austausch über Web 2.0 Elemente zu befördern.</p>
<p>Und wenn man das geschafft hat und die Menschen ihre Scheu vor dem Web und den Tools verloren haben, dann könnte man auch über das offene Web reden.</p>
<p>Aber ich denke, solange es schon an der internen ICT Struktur scheitert, ist es sehr, sehr schwer ad hock für das public Web große Sprünge zu erreichen. Wir müssen erst einmal die Grundlagen ändern. Intern. Und dann kann man schauen, wie es extern besser aussehen könnte.</p>
<p>Ich würde mich auf jeden Fall freuen mit dir daran weiter zu arbeiten. Schreib mir einfach eine Email, wenn du magst:  ir -at- oneaim.org</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Ingmar</p>
<p>&#8212;<br />
Ingmar Redel</p>
<p>OneAim.org &#8211; move the world<br />
World Dialogue Fund</p>
<p>House of Democracy and Human Rights<br />
Greifswalder Str. 4<br />
10405 Berlin<br />
Germany</p>
<p>email. ir -at- oneaim.org<br />
twitter. oneaim<br />
skype. ingmar_redel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-190</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 17:26:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nonprofits-vernetzt.de/?p=123#comment-190</guid>

					<description><![CDATA[Ich denke einfach, dass die Wissenschaft einen noch größeren Beitrag leisten könnte, wenn es darum geht, die Arbeitsbedingungen von Nonprofits, ihre Stärken, Schwächen und Leistungen im Rahmen einer öffentlichen Diskussion zu thematisieren.

 Selbstverständlich soll nicht die Wissenschaft allein diesen Diskurs schultern und kann insofern auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass das Nonprofit-Thema im allgemeinen eher ein Schattendasein fristet. Das habe ich oben missverständlich formuliert. Ich hätte schreiben sollen: &quot;Die Folge des fehlenden Diskurses zwischen Nonprofits und der Öffentlichkeit..&quot;.

Und sicherlich habe ich auch sehr idealistisch argumentiert und die Wissenschaft in die Pflicht genommen, ohne die große Arbeitsbelastung der einzelnen Forscher zu berücksichtigen. Wie Sie richtig sagen: der Hochschule ist es gleichgültig, ob ein Forscher bloggt oder nicht und mit der Internet-Community kommuniziert oder nicht.  Die Hochschule interessiert sich primär für Drittmittel, Forschungsprojekte, Publikationslisten.

Und dennoch: was könnten ein paar Blogs, von Forschern zum Nonprofit-Thema geschrieben, nicht alles anstoßen! Sie könnten mit interessanten Daten aufwarten, weltweit Trends vergleichen, Zukunftsmodelle entwerfen, die Anregungen von Praktikern im Netz aufgreifen usw.

 Sicher, - die Forschungsergebnisse kann man in den einschlägigen Fachzeitschriften nachlesen. Derjenige, der danach sucht, wird sie auch finden. Aber die - nicht wissenschaftlich engagierte - Allgemeinheit hat davon nichts, sie wird nie von diesen Forschungsergebnissen erfahren. Und sie wird nie ein Feedback geben können. Und es wird so zu keinem Dialog zwischen allen Teilen der Gesellschaft über die Zukunft von gemeinnützigen Organisationen kommen. Und das finde ich schade.

Ihr Weblog  und die der oben genannten Autoren sind doch ein gutes Beispiel dafür, wie man interessant aus der Forschung  berichten kann und Lesern Lernerlebnisse bietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke einfach, dass die Wissenschaft einen noch größeren Beitrag leisten könnte, wenn es darum geht, die Arbeitsbedingungen von Nonprofits, ihre Stärken, Schwächen und Leistungen im Rahmen einer öffentlichen Diskussion zu thematisieren.</p>
<p> Selbstverständlich soll nicht die Wissenschaft allein diesen Diskurs schultern und kann insofern auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass das Nonprofit-Thema im allgemeinen eher ein Schattendasein fristet. Das habe ich oben missverständlich formuliert. Ich hätte schreiben sollen: &#8220;Die Folge des fehlenden Diskurses zwischen Nonprofits und der Öffentlichkeit..&#8221;.</p>
<p>Und sicherlich habe ich auch sehr idealistisch argumentiert und die Wissenschaft in die Pflicht genommen, ohne die große Arbeitsbelastung der einzelnen Forscher zu berücksichtigen. Wie Sie richtig sagen: der Hochschule ist es gleichgültig, ob ein Forscher bloggt oder nicht und mit der Internet-Community kommuniziert oder nicht.  Die Hochschule interessiert sich primär für Drittmittel, Forschungsprojekte, Publikationslisten.</p>
<p>Und dennoch: was könnten ein paar Blogs, von Forschern zum Nonprofit-Thema geschrieben, nicht alles anstoßen! Sie könnten mit interessanten Daten aufwarten, weltweit Trends vergleichen, Zukunftsmodelle entwerfen, die Anregungen von Praktikern im Netz aufgreifen usw.</p>
<p> Sicher, &#8211; die Forschungsergebnisse kann man in den einschlägigen Fachzeitschriften nachlesen. Derjenige, der danach sucht, wird sie auch finden. Aber die &#8211; nicht wissenschaftlich engagierte &#8211; Allgemeinheit hat davon nichts, sie wird nie von diesen Forschungsergebnissen erfahren. Und sie wird nie ein Feedback geben können. Und es wird so zu keinem Dialog zwischen allen Teilen der Gesellschaft über die Zukunft von gemeinnützigen Organisationen kommen. Und das finde ich schade.</p>
<p>Ihr Weblog  und die der oben genannten Autoren sind doch ein gutes Beispiel dafür, wie man interessant aus der Forschung  berichten kann und Lesern Lernerlebnisse bietet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas Pleil		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nonprofits-und-die-offentlichkeit-wo-bleibt-der-gemeinsame-diskurs-im-internet/#comment-189</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Pleil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 15:27:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nonprofits-vernetzt.de/?p=123#comment-189</guid>

					<description><![CDATA[Sie sprechen sehr viele wichtige Aspekte an. Ich greife mal ein paar davon auf, um den Faden aufzunehmen:

Ob Wissenschaftler mit Forschungsergebnissen zu NPOs zu selten an die Öffentlichkeit gehen, kann ich nicht beurteilen. Für mich selbst ist Nonprofit-PR ein Thema, das mich interessiert, das ich aber aufgrund meines Aufgabenzuschnitts nicht in den Mittelpunkt stellen kann. Recherchiere ich jedoch zum Thema, entsteht ein anderer Eindruck: Ich behaupte, es gibt viel zu wenig Forschung zu Nonprofits allgemein und zu Nonprofit-Kommunikation im Besonderen. Und damit meine ich durchaus angewandte Forschung, die also den Organisationen einen direkten Nutzen bringen kann. Dies liegt möglicherweise auch an Förderstrukturen für Projekte. Aber vielleicht ist das nur eine selektive Wahrnehmung.

Wie schätze ich den Nutzen meines eigenen Engagements (Blog, Twitter, Wikis etc.) ein? Kurz: Positiv, obwohl es Nachteile gibt. Hier sehe ich mehrere Seiten: Ich teile Wissen mit Praktikern und diskutiere mit ihnen (einige Leser meines Blogs sind in der Nonprofit-PR verankert). Von diesem Austausch profitiert wiederum meine Lehre und damit die Studierenden. So gut ich kann, teile ich dieses Wissen auch direkt mit NPOs, gestern erst war ich mit einer Studentin bei einer diakonischen Einrichtung. Dort haben wir einen Workshop zu Online-PR gemacht. Wobei es hier erst mal um die ganz grundlegenden Dinge ging. Andere Gelegenheiten, die ich zum Austausch mit Praktikern gern nutze, sind Tagungen wie der Diakonische Tag der Öffentlichkeitsarbeit oder der Fundraisingkongress. Und um den Bogen wieder zurückzuspannen: Zu solchen Veranstaltungen werde ich oft eingeladen, weil ich blogge oder twittere. 

Es gibt aber auch grundsätzliche Probleme: Beispielsweise ist es für einen Fachhochschulprofessor mit dem doppelten Lehrdeputat eines Universitätsprofessors (je nach Bundesland auch mehr als das doppelte) nicht leicht, auch an öffentlichen Diskursen teilzuhaben, Forschungsprojekte durchzuführen und in anerkannten Magazinen zu veröffentlichen. Letzteres ist jedoch für die akademische Karriere der entscheidende Faktor (die neue W-Besoldung zielt genau hierauf ab). Anders ausgedrückt: Ob ich blogge oder nicht, ist der Hochschule zunächst egal. Und an diesem Punkt setzen Wissenschaftler unterschiedliche Schwerpunkte. In manchen Fächern besteht sogar die (nicht immer unberechtigte) Furcht, dass die Teilnahme am öffentlichen Diskurs schaden kann. Es gibt seit längerem eine intensivere Diskussion um diese Fragen, etwa auf Tagungen oder in Blogs.

Immerhin hat die Zahl der Wissenschaftsblogs in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen und es gibt mit dem Wissenschafts-CafÃ©, den Scienceblogs und anderen Plattformen für jeden Interessieren zahlreiche Einstiegspunkte.

Dass sich hier hoffentlich noch viel entwickelt, ist sicher eine Hoffnung, die wir teilen. Ihre Einschätzung, dass ein mangelnder Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis dafür verantwortlich sei, dass Nonprofits öffentlich zu wenig wahrgenommen werden, erscheint mir allerdings gewagt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sprechen sehr viele wichtige Aspekte an. Ich greife mal ein paar davon auf, um den Faden aufzunehmen:</p>
<p>Ob Wissenschaftler mit Forschungsergebnissen zu NPOs zu selten an die Öffentlichkeit gehen, kann ich nicht beurteilen. Für mich selbst ist Nonprofit-PR ein Thema, das mich interessiert, das ich aber aufgrund meines Aufgabenzuschnitts nicht in den Mittelpunkt stellen kann. Recherchiere ich jedoch zum Thema, entsteht ein anderer Eindruck: Ich behaupte, es gibt viel zu wenig Forschung zu Nonprofits allgemein und zu Nonprofit-Kommunikation im Besonderen. Und damit meine ich durchaus angewandte Forschung, die also den Organisationen einen direkten Nutzen bringen kann. Dies liegt möglicherweise auch an Förderstrukturen für Projekte. Aber vielleicht ist das nur eine selektive Wahrnehmung.</p>
<p>Wie schätze ich den Nutzen meines eigenen Engagements (Blog, Twitter, Wikis etc.) ein? Kurz: Positiv, obwohl es Nachteile gibt. Hier sehe ich mehrere Seiten: Ich teile Wissen mit Praktikern und diskutiere mit ihnen (einige Leser meines Blogs sind in der Nonprofit-PR verankert). Von diesem Austausch profitiert wiederum meine Lehre und damit die Studierenden. So gut ich kann, teile ich dieses Wissen auch direkt mit NPOs, gestern erst war ich mit einer Studentin bei einer diakonischen Einrichtung. Dort haben wir einen Workshop zu Online-PR gemacht. Wobei es hier erst mal um die ganz grundlegenden Dinge ging. Andere Gelegenheiten, die ich zum Austausch mit Praktikern gern nutze, sind Tagungen wie der Diakonische Tag der Öffentlichkeitsarbeit oder der Fundraisingkongress. Und um den Bogen wieder zurückzuspannen: Zu solchen Veranstaltungen werde ich oft eingeladen, weil ich blogge oder twittere. </p>
<p>Es gibt aber auch grundsätzliche Probleme: Beispielsweise ist es für einen Fachhochschulprofessor mit dem doppelten Lehrdeputat eines Universitätsprofessors (je nach Bundesland auch mehr als das doppelte) nicht leicht, auch an öffentlichen Diskursen teilzuhaben, Forschungsprojekte durchzuführen und in anerkannten Magazinen zu veröffentlichen. Letzteres ist jedoch für die akademische Karriere der entscheidende Faktor (die neue W-Besoldung zielt genau hierauf ab). Anders ausgedrückt: Ob ich blogge oder nicht, ist der Hochschule zunächst egal. Und an diesem Punkt setzen Wissenschaftler unterschiedliche Schwerpunkte. In manchen Fächern besteht sogar die (nicht immer unberechtigte) Furcht, dass die Teilnahme am öffentlichen Diskurs schaden kann. Es gibt seit längerem eine intensivere Diskussion um diese Fragen, etwa auf Tagungen oder in Blogs.</p>
<p>Immerhin hat die Zahl der Wissenschaftsblogs in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen und es gibt mit dem Wissenschafts-CafÃ©, den Scienceblogs und anderen Plattformen für jeden Interessieren zahlreiche Einstiegspunkte.</p>
<p>Dass sich hier hoffentlich noch viel entwickelt, ist sicher eine Hoffnung, die wir teilen. Ihre Einschätzung, dass ein mangelnder Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis dafür verantwortlich sei, dass Nonprofits öffentlich zu wenig wahrgenommen werden, erscheint mir allerdings gewagt&#8230;</p>
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