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	Kommentare zu: NPO-Verwaltungskosten und die Erwartungen von Spendern	</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Dec 2008 14:10:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-verwaltungskosten-und-die-erwartungen-von-spendern/#comment-67</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 14:10:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Diskussion ist tatsächlich interessant. Es leuchtet sofort ein, dass die Leute, die sich bei Kiva engagieren auch auf Geld angewiesen sind, um ihre Arbeit leisten zu können. Allerdings handelt es sich bei Kiva nicht um Spendengelder, sondern um Darlehen. Und da verstehe ich schon, dass die Darlehensgeber wünschen, dass 100% ihres Geldes bei den Leuten ankommen, die etwas aufbauen möchten. Und ich verstehe auch, dass sie froh sind, wenn (möglichst) wieder 100% des Geldes zurückkommen. Wer aber trotzdem die Arbeit von Kiva unterstützen möchte, kann das natürlich trotzdem tun. Bei jeder Transaktion (Vergabe vn Darlehen respektive Rückzug von Geld) fragt Kiva automatisch um eine Spende von 10% des Transaktionsbetrags. Spannend wäre in der Tat, wenn man genau wüsste, wie viel Geld Kiva wirklich braucht, um funktionieren zu können. Hier wäre Transparenz sicher wünschenswert.
Die Idee, den Markt dadurch zu &quot;steuern&quot;, indem man bei einem Überangebot von Personen, die Darlehen vergeben möchten, einfach den Rückfluss der Gelder stärker in die Kasse von Kiva leitet, halte ich für völlig verfehlt. Damit werden die Leute, die Darlehen vergeben wollen &quot;bestraft&quot;, sobald ihre Zahl schneller wächst, als Kiva neue Projekte integrieren kann. Da wäre es sinnvoller, wenn Kiva einen Teil der Zinsen erhalten würde, die die Kooperativen vor Ort von den EmpfägnerInnen der Darlehen einziehen. Viele scheinen das nicht zu wissen: Kiva selbst erhebt keine Zinsen für die Darlehen, aber die lokalen Partner schon. Dies nebenbei bemerkt als Argument dagegen, Kiva würde die lokalen Banken kaputt machen, da sie keine Zinsen erheben würden.
Und noch ein letzter Gedanke zu MicroPlace. Die Idee ist zwar gut. Aber momentan können nur BürgerInnen der USA dort ihr Geld anlegen, da MicroPlace bisher international nicht die Bedingungen erfüllt, um die Zinsen auch in Länder ausserhalb der USA auszahlen zu dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion ist tatsächlich interessant. Es leuchtet sofort ein, dass die Leute, die sich bei Kiva engagieren auch auf Geld angewiesen sind, um ihre Arbeit leisten zu können. Allerdings handelt es sich bei Kiva nicht um Spendengelder, sondern um Darlehen. Und da verstehe ich schon, dass die Darlehensgeber wünschen, dass 100% ihres Geldes bei den Leuten ankommen, die etwas aufbauen möchten. Und ich verstehe auch, dass sie froh sind, wenn (möglichst) wieder 100% des Geldes zurückkommen. Wer aber trotzdem die Arbeit von Kiva unterstützen möchte, kann das natürlich trotzdem tun. Bei jeder Transaktion (Vergabe vn Darlehen respektive Rückzug von Geld) fragt Kiva automatisch um eine Spende von 10% des Transaktionsbetrags. Spannend wäre in der Tat, wenn man genau wüsste, wie viel Geld Kiva wirklich braucht, um funktionieren zu können. Hier wäre Transparenz sicher wünschenswert.<br />
Die Idee, den Markt dadurch zu &#8220;steuern&#8221;, indem man bei einem Überangebot von Personen, die Darlehen vergeben möchten, einfach den Rückfluss der Gelder stärker in die Kasse von Kiva leitet, halte ich für völlig verfehlt. Damit werden die Leute, die Darlehen vergeben wollen &#8220;bestraft&#8221;, sobald ihre Zahl schneller wächst, als Kiva neue Projekte integrieren kann. Da wäre es sinnvoller, wenn Kiva einen Teil der Zinsen erhalten würde, die die Kooperativen vor Ort von den EmpfägnerInnen der Darlehen einziehen. Viele scheinen das nicht zu wissen: Kiva selbst erhebt keine Zinsen für die Darlehen, aber die lokalen Partner schon. Dies nebenbei bemerkt als Argument dagegen, Kiva würde die lokalen Banken kaputt machen, da sie keine Zinsen erheben würden.<br />
Und noch ein letzter Gedanke zu MicroPlace. Die Idee ist zwar gut. Aber momentan können nur BürgerInnen der USA dort ihr Geld anlegen, da MicroPlace bisher international nicht die Bedingungen erfüllt, um die Zinsen auch in Länder ausserhalb der USA auszahlen zu dürfen.</p>
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		Von: brigitte.reiser		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-verwaltungskosten-und-die-erwartungen-von-spendern/#comment-66</link>

		<dc:creator><![CDATA[brigitte.reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 21:36:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den Hinweis auf MicroPlace, eine Plattform, die ich bisher noch nicht kannte. Hier kann man-  wie bei Kiva - Mikrodarlehen an Unternehmer in Entwicklungsländer vergeben und bekommt dafür - anders als bei Kiva - Zinsen bezahlt. Es wird also eine richtige Marktbeziehung zwischen Darlehensgebern und Empfängern etabliert, die weit weg ist von der traditionellen (eher hierarchischen Beziehung) zwischen Spendern und Empfängern. Ich bin gespannt darauf, wie bei MikroPlace die Nachfrage sein wird und  wie sicher das ganze Modell für die Darlehensgeber ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Hinweis auf MicroPlace, eine Plattform, die ich bisher noch nicht kannte. Hier kann man-  wie bei Kiva &#8211; Mikrodarlehen an Unternehmer in Entwicklungsländer vergeben und bekommt dafür &#8211; anders als bei Kiva &#8211; Zinsen bezahlt. Es wird also eine richtige Marktbeziehung zwischen Darlehensgebern und Empfängern etabliert, die weit weg ist von der traditionellen (eher hierarchischen Beziehung) zwischen Spendern und Empfängern. Ich bin gespannt darauf, wie bei MikroPlace die Nachfrage sein wird und  wie sicher das ganze Modell für die Darlehensgeber ist.</p>
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		Von: Basti		</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-verwaltungskosten-und-die-erwartungen-von-spendern/#comment-65</link>

		<dc:creator><![CDATA[Basti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 19:58:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Habe mich ja auch schon in einem &lt;a href=&quot;Âhttp://blog.helpedia.org/2008/02/06/der-fall-unicef-oder-wohin-mangelnde-transparenz-fuhren-kann/Â&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Blogbeitrag &lt;/a&gt;zu dem Fall UNICEF geäußert und denke in der Tat, dass der Fokus weniger auf den Verwaltungskosten, als auf der Transparenz liegen sollte.

Was Kiva angeht, so kann ich hier, wie auch schon im Tactical-Philantrophy-Blog, noch mal auf &lt;a href=&quot;Âhttp://www.microplace.orgÂ&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;MicroPlace&lt;/a&gt; verweisen. Hier hat man zwar gar keine Chance sich als Âprogram administratorÂ zu fühlen, aber dafür scheint mir das Modell insgesamt effizienter und auch skalierbarer.

So oder so nix gegen Kiva. Wer&#039;s noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich dieses &lt;a href=&quot;http://uk.intruders.tv/Premal-Shah-of-Kiva-org-on-microfinance-and-helping-poor-help-themselves_a226.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Video mit Premal Shah (President von KIva)&lt;/a&gt;. Wenn doch nur mehr NGOs von Leuten wie ihm geleitet würden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mich ja auch schon in einem <a href="Âhttp://blog.helpedia.org/2008/02/06/der-fall-unicef-oder-wohin-mangelnde-transparenz-fuhren-kann/Â" rel="nofollow">Blogbeitrag </a>zu dem Fall UNICEF geäußert und denke in der Tat, dass der Fokus weniger auf den Verwaltungskosten, als auf der Transparenz liegen sollte.</p>
<p>Was Kiva angeht, so kann ich hier, wie auch schon im Tactical-Philantrophy-Blog, noch mal auf <a href="Âhttp://www.microplace.orgÂ" rel="nofollow">MicroPlace</a> verweisen. Hier hat man zwar gar keine Chance sich als Âprogram administratorÂ zu fühlen, aber dafür scheint mir das Modell insgesamt effizienter und auch skalierbarer.</p>
<p>So oder so nix gegen Kiva. Wer&#8217;s noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich dieses <a href="http://uk.intruders.tv/Premal-Shah-of-Kiva-org-on-microfinance-and-helping-poor-help-themselves_a226.html" rel="nofollow">Video mit Premal Shah (President von KIva)</a>. Wenn doch nur mehr NGOs von Leuten wie ihm geleitet würden&#8230;</p>
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