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	<title>#GiveData &#8211; Nonprofits-vernetzt.de</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		<title>Open Data und der gemeinnützige Sektor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 09:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Forderung, mehr Daten öffentlich zugänglich zu machen, sind derzeit speziell Staaten, ihre föderalen Glieder und die Kommunen konfrontiert. Eine bürgerschaftliche Bewegung, die international aktiv ist, setzt sich für einen besseren Zugang zu den Datenbeständen der öffentlichen Hand ein. Abertausende von Informationen existieren als Rohdaten in Behörden und werden der Bürgerschaft nicht zugänglich gemacht, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Forderung, mehr Daten öffentlich zugänglich zu machen, sind derzeit speziell Staaten, ihre föderalen Glieder und die Kommunen konfrontiert. Eine bürgerschaftliche Bewegung, die international aktiv ist, setzt sich für einen besseren Zugang zu den Datenbeständen der öffentlichen Hand ein. Abertausende von Informationen existieren als Rohdaten in Behörden und werden der Bürgerschaft nicht zugänglich gemacht, obwohl sie für die Weiterentwicklung und Verbesserung des Gemeinwesens von Bedeutung sind oder durch neue Verknüpfungen bedeutsam werden könnten.</p>
<p>Einige Staaten und Städte sind den Forderungen der Open Data-Bewegung nachgekommen und haben Plattformen geschaffen, die der Allgemeinheit bisher nicht zugängliche Rohdaten zur Verfügung stellen. Beispiele hierfür sind die Regierungsplattformen <a href="http://www.data.gov/">Data.gov</a> aus den USA und das britische Äquivalent <a href="http://data.gov.uk/">data.gov.uk</a>, sowie &#8211; auf kommunaler Ebene &#8211; der <a href="http://data.london.gov.uk/">London Datastore</a>, der als Ziel &#8220;freeing London&#8217;s data&#8221; angibt. Durch die Veröffentlichung der Daten soll die Transparenz staatlichen Handelns erhöht werden. Und man erhofft sich viele Innovationen, indem Bürger auf der Basis der veröffentlichen Informationen Ideen für neue Dienstleistungen oder mobile Applikationen (&#8216;apps&#8217;) entwickeln.</p>
<p>Auch in Deutschland wird die Forderung nach freiem Zugang zu Verwaltungsdaten immer lauter. Erst vor einigen Wochen wurde der erste deutsche <a href="http://carta.info/25927/hack-4-democracy-wenn-die-daten-nicht-zu-uns-kommen-kommen-wir-zu-ihnen/">OpenData Hackday</a> veranstaltet und das erste bürgerschaftlich aufgebaute <a href="http://offenedaten.de/">Register für offene Daten</a> geschaffen. Das <a href="http://opendata-network.org/">Open Data Network</a> und das <a href="http://www.gov20.de/">Government 2.0 Netzwerk</a> zählen zu den gesellschaftlichen Akteuren, die auf den besseren Zugang zu öffentlichen Daten drängen.</p>
<p>Im Fokus der Diskussion der Open-Data-Bewegung steht das Verhältnis Staat-Bürger. Zu wenig beachtet wird, dass nicht nur der Staat über Daten verfügt, zu denen kein Zugang existiert, sondern auch der Dritte Sektor, d.h. der gemeinnützige Bereich in unserer Gesellschaft. Insbesondere Stiftungen und Nonprofit-Dienstleister im Sozialbereich (und anderen Sachgebieten) sammeln im Rahmen ihrer täglichen Arbeit Informationen über Projekte, Klienten, die Implementation sozialer Dienstleistungen, über Output und Outcome ihrer Arbeit.</p>
<p>Der Großteil dieser Informationen bleibt im Verborgenen oder wird höchstens in Teilen dem Staat &#8211; als Finanzier &#8211; übermittelt. Manchmal werden die Erkenntnisse über Projekte und Problemlagen auch publiziert, aber in der Regel ohne die damit verbundenen Rohdaten. Wie die amerikanische Bloggerin und Beraterin <a href="http://philanthropy.blogspot.com/2010/05/abundance-and-surfeit-of-data.html">Lucy Bernholz</a> im Hinblick auf online publizierte Studien kritisiert: &#8220;the holders of the data are sharing pdf&#8217;s with us, instead of sharing  data in RSS streams&#8221;. Es ist für Bürger nicht möglich, die Daten der unterschiedlichen Studien oder Träger zu vergleichen, zu kontrollieren oder selbst zu nutzen, um damit neue Anwendungen oder Ideen zu entwickeln.</p>
<p>Durch die abgeschlossenen Datenbestände bleiben auch Nonprofits selbst in ihr jeweiliges Informations-Silo eingesperrt, weil auf den Datenaustausch zu häufig verzichtet wird und zu wenig gemeinsame Datenportale existieren. Die Folge: das Wissen der Einrichtungen bleibt bruchstückhaft, Koordinationsmöglichkeiten zwischen Trägern bleiben unentdeckt, Leistungen können nur unzureichend verglichen und evaluiert werden, das Wissen von Menschen außerhalb der Organisationen wird für Weiterentwicklungen nicht genutzt.</p>
<p>Es gibt jedoch auch Ausnahmen von der Regel: so die <a href="http://www.transparency.de/Initiative-Transparente-Zivilg.1612.0.html?&amp;no_cache=1&amp;sword_list[]=Zivilgesellschaft">Initiative Transparente Zivilgesellschaft</a>, bei der sich die teilnehmenden Organisationen verpflichten, freiwillig mehr Angaben über die eigene Institution zu machen. Und dann ein Datenbankangebot wie den<a href="http://www.aktive-buergerschaft.de/umkreissuche"> &#8216;Bürgerstiftungsfinder&#8217;</a>, der auch Angaben zu den Finanzdaten der einzelnen Stiftungen enthält (wenn auch nicht ganz durchgängig).</p>
<p>Lucy Bernholz gebührt das Verdienst, immer wieder auf die Bedeutung von offenen Daten auch im Nonprofit-Sektor hinzuweisen. Bei der Veranstaltung <a href="http://www.newamerica.net/events/2010/open_data">&#8220;Philanthropy DataJam&#8221;</a>, die am 10. Mai in Washington stattfand und jene Stiftungen und gemeinnützige Dienstleister zusammenbrachte, die an Open Data im Dritten Sektor interessiert sind, zählte Bernholz eine Reihe von Webseiten auf, die versuchen mehr Transparenz im Nonprofit-Bereich zu schaffen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.grantsfire.org/">Grantsfire </a> ist eine Suchmaschine für Stiftungsfördergelder</li>
<li><a href="http://www.aiddata.org/home/index">AidData</a> ist ein Datenportal für die Entwicklungshilfe, in dem nach Geldgebern, Empfängerorganisationen, finanzierten Projekten usw. recherchiert werden kann</li>
<li><a href="http://nonprofitmapping.org/data-scorecard/">NonProfitMapping</a>: stellt eine Karte zur Verfügung, die die Qualität öffentlicher Daten über den Nonprofit-Sektor in den einzelnen amerikanischen Staaten veranschaulicht.</li>
<li>Die Daten und Visualisierungen des britischen NCVO im Zusammenhang mit dem <a href="http://www.ncvo-vol.org.uk/almanac2010">Civil Society Almanac 2010</a>, siehe hierzu auch meine <a href="http://nonprofits-vernetzt.posterous.com/daten-und-visualisierungen-vom-britischen-non">Posterous-Notiz</a>.</li>
</ul>
<p>Über die Veranstaltung existiert ein sehr informatives Video, das trotz seiner Länge (ca. 1 Std) allen zu empfehlen ist, die an dem Thema &#8216;Open Data im Dritten Sektor&#8217; interessiert sind.</p>
<p>[youtube B5F61tAQF5A&amp;feature=youtu.be&amp;a]</p>
<p>Auf der Youtube-Seite findet sich zum Video folgender Leserkommentar: &#8220;Now imagine if all this awesome technology wasn&#8217;t? racially and  economically segregated&#8230;&#8221; Er führt vor Augen, dass parallel zu den Open-Data-Anstrengungen gefragt werden muss, wer eigentlich in der Lage ist, die damit verbundenen Partizipationspotentiale auszuschöpfen &#8211; welche Gruppen/Professionen/Schichten? Damit die Open-Data-Bewegung nicht zu einer weiteren Polarisierung von Gestaltungschancen führt, muss parallel an der digitalen (und diskursiven) Inklusion derjenigen gearbeitet werden, die außerhalb oder am Rand des Internets stehen.</p>
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