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	<title>Weblog &#8211; Nonprofits-vernetzt.de</title>
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	<description>Partizipatives Stakeholder-Management &#38; Digitalisierung im Nonprofit-Sektor</description>
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		<title>In eigener Sache: Blog-Relaunch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 08:43:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[forum zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war höchste Zeit, mein Blog-Layout etwas zu modernisieren, ohne von der gewohnten Struktur (Konzentration auf den Text) abzuweichen. Sehr gut und ganz in meinem Sinne hat diese Aufgabe Martin Kunzelnick von bitspirits.de erfüllt, der über seine professionelle Tätigkeit hinaus auch ehrenamtlich schon einige interessante Web-Projekte hier in der Region umgesetzt hat, u.a. das Stadtwiki [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war höchste Zeit, mein Blog-Layout etwas zu modernisieren, ohne von der gewohnten Struktur (Konzentration auf den Text) abzuweichen. Sehr gut und ganz in meinem Sinne hat diese Aufgabe Martin Kunzelnick von <a href="http://www.bitspirits.de/">bitspirits.de</a> erfüllt, der über seine professionelle Tätigkeit hinaus auch ehrenamtlich schon einige interessante Web-Projekte hier in der Region umgesetzt hat, u.a. das <a href="http://www.stadtwiki-stuttgart.de/index.php/Hauptseite">Stadtwiki Stuttgart</a>, das <a href="http://www.stadtwiki-esslingen.de/wiki/Hauptseite">Stadtwiki Esslingen</a>, die <a href="http://www.fotogalerie-stuttgart.de/">offene Fotogalerie</a> für die  Region Stuttgart und mit <a href="http://www.blogoscoop.net/">blogoscoop </a>die größte deutsche Blogger-Community.</p>
<p>Ein wichtiges Ziel war für mich, auch meine beiden &#8220;statischen&#8221; Webseiten visuell und technisch zu überarbeiten und alle drei Seiten &#8211; <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de">nonprofits-vernetzt</a>, <a href="http://www.stakeholder-management.de/">stakeholder-management</a>, <a href="http://www.nonprofits-online.de/">nonprofits-online</a> &#8211; in einen grafischen Kontext zu bringen. Auch das finde ich jetzt sehr gelungen. Wie immer stammt von mir der Wunsch, alles schlicht zu halten und Texte in den Mittelpunkt zu stellen.</p>
<p>Im Blog habe ich nun ganz neu <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/archiv/">ein Archiv</a>, in dem alle bisher erschienen Artikel untereinander aufgelistet sind. So kann man einfacher in den älteren Texten stöbern, die ansonsten oft nicht mehr angeschaut werden und in der Tiefe des Blogs versinken, obwohl viele auch heute noch lesenswert sind und nicht veraltet.</p>
<p>Im Menü habe ich der <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-blogparade/">NPO-Blogparade</a> und dem informellen <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-blogger-netzwerk/">NPO-Blogger-Netzwerk</a>, das über die Jahre entstanden ist &#8211; auch über dieses Blog &#8211; einen prominenten Platz eingeräumt. Es freut mich, dass seit 2007, als dieses Blog hier startete und die NPO-Blogger hauptsächlich im amerikanischen Raum zu finden waren, zwischenzeitlich auch in Deutschland die Zahl der Bloggerinnen und Blogger wuchs, die sich mit gemeinnützigen Organisationen und Themen befassen. Heute gibt es hierzu viele Blogs im deutschsprachigen Raum &#8211; auch aus Nonprofits selbst &#8211; und meine <a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/npo-blogger-netzwerk/">Auflistung</a> ist keinesfalls erschöpfend, sondern bezieht sich auf jene Blogs, die mit mir persönlich oder der NPO-Blogparade verbunden sind oder lange Zeit verbunden waren.</p>
<p>Rechts in der sidebar &#8211; weiter oben &#8211; ist auch ganz neu im Blog das <a href="http://www.nonprofits-vernetzt.de/download/Forum-Zivilgesellschaft-01-2014.pdf">forum zivilgesellschaft</a> zu sehen. Das ist eine Reihe, die ich im April gestartet habe, um einen Diskussionsbeitrag zur Debatte über die Zukunft der Zivilgesellschaft zu leisten, geschrieben aus einer bürgerschaftlichen Perspektive. Die Papiere, die hier veröffentlicht werden, können heruntergeladen und weiterverbreitet werden unter der <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">creative commons Lizenz</a> BY-NC-ND 3.0 DE. Ich möchte hier nach und nach einen Teil der Texte publizieren, die ich in den letzten Jahren in Zeitschriften veröffentlicht habe, &#8211; natürlich immer in überarbeiteter Form. Auch gute Texte und Denkanstöße anderer Autor/innen sind willkommen, wenn sie einen Debattenbeitrag zur Zukunft der Zivilgesellschaft und des Dritten Sektors leisten wollen.</p>
<p>Ich freue mich nun darauf, das Blog in &#8220;neuem Gewand&#8221; wieder zu bespielen, &#8211; wobei die Frequenz der Artikel nicht feststeht. Ich schiebe das Bloggen immer wieder mal dazwischen, manchmal schaffe ich zeitlich einen Beitrag im Monat und manchmal auch nicht. Aber eines bleibt immer gleich: das Bloggen macht riesigen Spaß &#8211; ich kann es eigentlich jedem nur empfehlen.</p>
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		<title>Live im Internet &#8211; sinnvoll für soziale Organisationen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[David Röthler von politik.netzkompetenz.at fragt im Rahmen der 13. NPO-Blogparade, ob synchrone Online-Tools wie Chat, Skype oder Online-Konferenz-Systeme sinnvolle Instrumente für NPOs sein können. David selbst ist als Organisator des Online-Webmontags und des Online-Frühstücks, ko-moderiert von meinem Blogger-Kollegen Christian Henner-Fehr, sehr erfahren im Umgang mit Webkonferenzen. Seine Passion für Live-Tools bringt er nun in die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft" src="http://stufr.de/wuedesign/blog/wp-content/uploads/2009/03/npo-blogparade-logo_m-300x67.png" alt="" width="300" height="67" /></a>David Röthler von <a href="http://politik.netzkompetenz.at">politik.netzkompetenz.at</a> fragt im Rahmen der <a href="http://politik.netzkompetenz.at/?p=747">13. NPO-Blogparade</a>, ob synchrone Online-Tools wie Chat, Skype oder Online-Konferenz-Systeme sinnvolle Instrumente für NPOs sein können. David selbst ist als Organisator des<a href="http://politik.netzkompetenz.at/?p=781"> Online-Webmontags</a> und des Online-Frühstücks, ko-moderiert von meinem Blogger-Kollegen<a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/"> Christian Henner-Fehr</a>, sehr erfahren im Umgang mit Webkonferenzen. Seine Passion für Live-Tools bringt er nun in die jetzige Blogparaden-Runde ein.</p>
<p>Ob Echtzeit-Instrumente für NPOs sinnvoll sind, hängt von deren Einsatzfeld ab. Wie <a href="http://www.ikosom.de/2010/01/21/wieviel-echtzeit-web-brauchen-npos/">Jörg Reschke</a> es schon andeutet: für den Bereich der Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe oder globaler Umweltinitiativen sollten Live-Tools zu den Instrumenten erster Wahl gehören, um intern die Abstimmung über Ländergrenzen hinweg zu erleichtern. Und um die weltweite Öffentlichkeit über Video-Live-Streams oder Online-Pressekonferenzen ausführlich zu informieren.</p>
<p>Für soziale Organisationen auf kommunaler Ebene (Pflegeheime, Beratungsstellen, Jugendhilfeeinrichtungen usw.), auf die ich fokussiert bin, zählen speziell die videobasierten Echtzeit-Tools im Moment nicht zu den Mitteln, die ich einer Einrichtung empfehlen würde. Und zwar aus fünf Gründen nicht:</p>
<ol>
<li>Für lokale Sozialeinrichtungen sind die örtlichen/regionalen Netzwerke sehr wichtig. Das heißt der örtliche Träger, die Lokalverwaltung, der Gemeinderat oder Kreistag, die lokalen Politiker, Bürger, Händler, Kirchen und Vereine. Zwar muss auch eine Abstimmung mit dem Dachverband und mit professionellen Fachverbänden erfolgen, aber ich denke nicht, dass es einen großen Mehrwert bringen würde, wenn man diese Face-to-Face-Kontakte in Online-Konferenzen verwandeln würde: so zeitaufwändig und kostspielig sind die zu überwindenden Distanzen nicht, verglichen mit der Situation internationaler Organisationen.</li>
<li>Die IT-Ausstattung von lokalen Einrichtungen im Sozialbereich ist suboptimal: nur 60% der Mitarbeiter nutzen regelmäßig einen PC, wobei es 400.000-500.000 PC-Arbeitsplätze gibt (bei rund 1,2 Mio Mitarbeitern) (zu den Daten s.<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/it-in-nonprofits-die-situation-im-sozialsektor/"> hier</a>). Den örtlichen Einrichtungen fehlen im Moment die Ausstattung und das Know-How, um Online-Konferenzen durchführen zu könne. In dieser Umgebung hätten diese ziemlich futuristischen Charakter.</li>
<li>Die sozialen Dienste sind erst im Web 1.0 angekommen. Webseite und Internetanschluss sind nun vorhanden. Aber der Auftritt ist häufig beim örtlichen Träger oder sogar beim Dachverband zentralisiert, d.h. die einzelne Beratungsstelle, die örtliche Diakoniestation oder das Pflegeheim verfügt häufig über keinen eigenen unabhängigen Webauftritt, sondern ist lediglich als Adresse oder standardisierte Unterseite auf der Webpage des Trägers präsent. Insofern existiert für viele Sozialeinrichtung im Viertel in der Regel nicht die Möglichkeit, sich online interaktiver zu präsentieren. Entsprechend gering ist deshalb auch ihr Interesse an Social Media, einschließlich synchroner Online-Tools. Man fühlt sich dafür nicht zuständig. Alles, was mit dem Internet zu tun hat und mit der Online-Kommunikation intern oder mit der &#8216;Außenwelt&#8217; wird (aus Erfahrung heraus) als Sache des Trägers betrachtet.</li>
<li>Der soziale Sektor ist ganz auf den Menschen hin ausgerichtet. IuK-Technologien werden als lästige Begleiter empfunden, nicht als wertvolle Hilfe. Sie halten vermeintlich von Beziehungen in der realen Welt ab, &#8211; und um diese geht es in den sozialen Diensten. Ich glaube nicht, dass sich die Mitarbeiter in den Sozialeinrichtungen mit Online-Konferenzen als Surrogat für echte Treffen zufrieden geben würden. In internationalen Zusammenhängen ist deren Mehrwert (Kostenersparnis usw.) für die Mitarbeiter leichter erkennbar.</li>
<li>Auch in der Beratung würde ich für Textchats plädieren, weil dann die Schwelle für die Ratsuchenden niedrig gehalten wird. Je elaborierter die Formate sind, desto mehr Menschen werden von diesen ausgeschlossen. Derzeit existiert schon eine große Kluft zwischen den Social Media-Nutzern und jenen, die nicht wissen, um was es sich dabei handelt. Man sollte versuchen, diese Kluft zu verkleinern, indem man niedrigschwellige Tools einsetzt. <a href="http://socialreporter.com/?p=704">&#8220;Putting social tech two clicks down&#8221;</a> heißt ein Beitrag von David Wilcox, in dem er dafür plädiert, sich auf das Wesentliche von Social Media zu konzentrieren: auf die Beziehungen zwischen Menschen, nicht auf Technologien.</li>
</ol>
<p>Aus meiner Sicht geht es im Moment darum, örtlichen Sozialeinrichtungen das Internet zu erklären, Interesse dafür zu schaffen und mit textbasierten Formaten (wie Blogs, Wikis, Twitter) den Einstieg ins Netz zu beginnen, &#8211; immer vorausgesetzt, der Träger macht mit und baut keine Hürden auf. Wenn das Interesse geweckt und die Kompetenzen gewachsen sind, kann sich eine Einrichtung an Live-Tools wie Chats und Online-Konferenzen wagen.</p>
<p>Wie <a href="http://www.pr-indianer.de/?p=677">Ludger Brenner</a> erwähnt wäre es wünschenswert, wenn die öffentliche Hand die Social Media-Kompetenzen von gemeinnützigen Trägern fördern würde. Das <em>capacity-building</em> des Dritten Sektors sollte für den Staat ein wichtiges Thema sein, denn die Bürgergesellschaft braucht starke und kompetente Nonprofit-Organisationen, die zum Austausch mit ihrer Umwelt in der Lage sind. Von einer schwachen zivilgesellschaftlichen Infrastruktur kann unsere Demokratie nicht profitieren. (Vgl. hierzu die britischen <a href="http://www.capacitybuilders.org.uk/">capacity builders</a> und <a href="http://watfordgap.wordpress.com/regional-ict-champions/">ICT Champions</a>).</p>
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		<title>Wie nutzen Nonprofits das Internet? Neue Daten aus Großbritannien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens nfpSynergy erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, Virtual Promise 2008 ist derzeit online verfügbar (via London Regional ICT Champion ). 2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie britische Nonprofit-Organisationen Im Sozialbereich das Internet nutzen, wird alljährlich im Rahmen der Studie &#8216;Virtual Promise&#8217; des Beratungsunternehmens <a href="http://www.nfpsynergy.net/default.aspx">nfpSynergy </a> erhoben und veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe der Studie, <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> ist derzeit online verfügbar (via <a href="http://ictchampion.lasa.org.uk/2009/06/voluntary-sector-use-of-the-internet-in-2008/">London Regional ICT Champion</a> ).</p>
<p>2008 nahmen 187 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozialsektor an der Online-Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen, dass vom Internet bis jetzt hauptsächlich die großen Organisationen mit über 10 Mio. Pfund Umsatz profitieren, während die Kleinen mit unter 1 Mio. Umsatz erheblich zurückfallen. Obwohl die Möglichkeiten, die sich durch Web 2.0 eröffnen, doch insbesondere kleinen NPOs neue Handlungschancen verschaffen, da Freie Software und kostenlose Dienste und Plattformen für die NPO-Organisationsziele zur Verfügung stehen.</p>
<p>Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie <a href="http://www.nfpsynergy.net/includes/documents/cm_docs/2009/n/nfpsynergy_virtual_promise_2008_full_results.pdf">Virtual Promise 2008</a> im einzelnen:</p>
<p>Den Kern der NPO-Internetpräsenz bildet die eigene <strong>Webseite</strong> . Sie wird bei 73% der großen und bei 50% der kleinen Nonprofit-Organisationen von externen Dienstleistern erstellt. Verantwortlich für die Webpräsenz ist zumeist der <strong>Kommunikationsbereich</strong> (43%), seltener ist der Internetauftritt beim Marketing angesiedelt (20%).</p>
<p>Als den größten <strong>Nutzen</strong> eines Internetauftritts geben die befragten NPOs an, dass sie über das Netz <strong>informieren </strong> , <strong>kommunizieren </strong> und ihre Leistungen <strong>vermarkten </strong> können. Nur 22% halten eine Webpräsenz als sehr nützlich für das <strong>Fundraising</strong> , wobei es hier große Unterschiede zwischen den Organisationen gibt: nur 16% der kleinen NPOs sind der Ansicht, dass ein eigener Webauftritt &quot;very beneficial&quot; für das Fundraising ist, im Vergleich zu 45% bei den großen Organisationen.</p>
<p>Von den befragten großen NPOs sind 77% bei <a href="http://www.justgiving.com/">JustGiving</a> registriert, einer populären Fundraising-Plattform, während die Kleinen diese Möglichkeit des Online-Fundraisings nur in 14% der Fälle nutzen. Nur 7% der kleinen NPOs stimmen der Aussage voll zu, dass das Internet sich in den letzten 12 Monaten zu einer Einkommensquelle entwickelt hat, während bei den Großen immerhin 27% diese Aussage ganz bejahen.</p>
<p>Besser als beim Fundraising werden die Chancen der eigenen Internetpräsenz eingeschätzt, wenn es um das Angebot von <strong>Diensten online </strong> geht: fast ein Drittel der befragten NPOs sehen hier einen hohen möglichen Nutzen. Demgegenüber halten nur 24% aller NPOs das Internet als sehr nützlich für das <strong>Campaigning</strong> .</p>
<p>95% der großen Einrichtungen sehen das Internet als eine Möglichkeit, um neue Zielgruppen zu erreichen. Bei den kleinen Einrichtungen vertreten nur 47% diese Ansicht.</p>
<p>Welche <strong>Instrumente</strong> nutzen NPOs im Rahmen ihrer Webpräsenz?</p>
<p>Um zu informieren werden in erster Linie News auf die Webseite gestellt, nur bei einem Drittel der NPOs auch Videoclips, bei 14% Podcasts, bei 2% Wikis. Über RSS-Feeds verfügen nur ein Viertel der NPO-Webseiten.</p>
<p>Um zu kommunizieren und mit den Zielgruppen zu interagieren, wählen 60% der Organisationen Email-Newsletter, nur 24% haben eine Chat-Gruppe oder Online-Community, nur 2% ein Blog auf ihrer Webseite. Von den Web 2.0-Diensten wird am meisten Facebook genutzt, 34% der untersuchten NPOs sind hier präsent, wobei der Unterschied zwischen großen und kleinen NPOs eklatant ist: 73% der Großen, aber nur 17% der Kleinen nutzen Facebook.</p>
<p>Was die Finanzierung der Webseite angeht, so hat immerhin ein Drittel aller befragten NPOs keinen <strong>extra Haushaltsposten</strong> für den Interntauftritt, wobei hiervon hauptsächlich kleine Einrichtungen betroffen sind. Bei den Großen haben 77% ein gesondertes Budget für den Internetauftritt zur Verfügung. In großen NPOs betreuen 4,5 <strong>Vollzeitstellen</strong> (angestellte oder freiwillige Mitarbeiter) die Webpräsenz, in kleinen NPOs 2,6. Speziell die großen NPOs aktualisieren ihre Seite täglich (45%), bei den kleinen Organisationen können das nur 6% .</p>
<p>Weiter sind die großen NPOs auch, wenn es um die <strong>Evaluation</strong> ihrer Webpräsenz geht. Gemessen wird insbesondere die Zahl der Einzelbesuche. Ansonsten wird der Mehrwert der Webseite bei den großen NPOs an den eingegangenen Spenden festgemacht. Bei den kleinen NPOs messen 53% der Organisationen den Mehrwert ihrer Webseite nicht.</p>
<p>Nur 11% der kleinen NPOs und 41% der Großen stimmen der Frage, ob ihrer Webpräsenz eine <strong>Strategie </strong> zugrunde liegt, voll zu. Mehrheitlich wird in den Einrichtungen offensichtlich eher inkrementalistisch vorgegangen und ohne eine Social Media Strategie. Falls doch eine Internet-Strategie vorliegt, dann scheint diese in den meisten Fällen nicht in die Gesamtstrategie der Organisation eingebunden zu sein, zumindest vertritt fast ein Drittel der befragten NPOs diese Ansicht. Nur 19% der Organisationen stimmen der Frage, ob ihre Internet-Strategie vom Vorstand beschlossen und befürwortet wurde, voll zu.</p>
<p><strong>Fazit</strong> : die Erhebung zeigt, dass alle befragten britischen Nonprofit-Organisationen im Sozialbereich noch Nachholbedarf haben, wenn es um um den Einsatz von Social Media geht. Hinsichtlich der Interaktion und Kommunikation dominiert auf ihren Webseiten der Email-Newsletter, informiert wird klassisch über aktualisierte News. Videos/Podcasts/Wikis/Blogs spielen noch eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Wenn mit den neuen Tools experimentiert wird, dann sind die großen NPOs dafür verantwortlich. Die kleinen Einrichtungen liegen hier ganz abgeschlagen dahinter. Nicht einmal für das Online-Fundraising über bestehende Plattformen &#8211; was fast keinen Aufwand erfordert &#8211; können sie sich begeistern.</p>
<p>Gleichzeitig sind nur 19% der kleinen NPOs der Ansicht, ihre Organisation mache das Beste aus den vorhandenen digitalen Möglichkeiten, d.h. es existiert hier durchaus ein Wissen darüber, dass die Internet-Potentiale noch nicht ausgeschöpft sind.</p>
<p>Warum die digitalen Chancen letztlich aber nicht ergriffen werden, scheint nicht an innerorganisatorischen Barrieren wie an zu wenig Personal, mangelnden Kompetenzen, einem zu kleinen Budget zu liegen. Diese werden als mögliche &#8216;major constraints&#8217; von den kleinen NPOs in der Umfrage nicht sehr hoch bewertet. Die Gründe für ihre Web-Zurückhaltung bleiben letztlich im Dunkeln, weil rund 40% der kleinen NPOs die entsprechenden Fragen nicht beantworteten.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass es vielerorts in den kleinen NPOs einfach an Personen mangelt, die sich die Weiterentwicklung der Webpräsenz auf ihre Fahnen geschrieben haben und sich für dieses Ziel engagieren. Darin liegt auch ein Mangel der Studie, dass sie nicht nach der Bedeutung von internen Katalysatoren fragt, die die Internetpräsenz mit Leidenschaft vorantreiben und für deren Weiterentwicklung sicherlich eine sehr wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Wenn die kleinen Einrichtungen den Anschluss an das neue Internet nicht aus eigener Kraft schaffen und sich in der Organisation niemand findet, der das Thema in die Hand nimmt, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht <strong>digitale Mentoren aus der Bürgergesellschaft </strong> braucht, die sich bereiterklären, kleinen NPOs hier unter die Arme zu greifen und Starthilfe zu leisten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wieviel Zeit benötigt man für Web 2.0?</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/wieviel-zeit-benotigt-man-fur-web-20/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 10:59:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn sich eine Nonprofit-Organisation für den Einsatz von Web 2.0-Instrumenten entschlossen hat, wie viel Stunden pro Woche muss sie dann für ihre Online-Aktivitäten einkalkulieren? Die Antwort: sehr viele. Wer sich im Mitmach-Internet engagieren möchte, muss bereit sein, dafür viel Zeit zur Verfügung zu stellen. Um die Installation der Tools geht es hier nicht. Die Technik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich eine Nonprofit-Organisation für den Einsatz von Web 2.0-Instrumenten entschlossen hat, wie viel Stunden pro Woche muss sie dann für ihre Online-Aktivitäten einkalkulieren? Die Antwort: sehr viele. Wer sich im Mitmach-Internet engagieren möchte, muss bereit sein, dafür viel Zeit zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Um die Installation der Tools geht es hier nicht. Die Technik ist, was den Zeitaufwand angeht, vollkommen nachrangig. Was Zeit kostet, sind die Beziehungen, die man über Web 2.0 aufbaut, die Erstellung der eigenen Inhalte, der Dialog mit den Stakeholdern und die Vermarktung der eigenen Organisation. Der Begriff &#8216;Social Media&#8217;, der für die neuen Mitmach-Tools steht, drückt dies gut aus: es geht nicht primär um Technik, sondern um den Austausch mit Menschen, und der ist zeitaufwändig.</p>
<p><a href="http://beth.typepad.com/beths_blog/2008/10/how-much-time-d.html">Beth Kanter</a> , die amerikanische Fachfrau für das Thema Nonprofits und Web 2.0, hat nun in einem aktuellen Beitrag versucht, den Zeitaufwand zu ermitteln, der für den Einsatz von Social Media veranschlagt werden muss. Die Zahlen sind nur beispielhaft und hängen im Einzelfall davon ab, wie viel Erfahrung eine Organisation schon mit Web 2.0 gesammelt hat, wie gut die Mitarbeiter im Umgang mit den Tools geschult sind, wie effektiv eine Organisation arbeitet usw. Dennoch geben die Zahlen eine Tendenz wieder und zeigen, dass es sich beim Einsatz von Social Media um keine Aufgabe handelt, die mal so nebenbei erledigt werden kann.</p>
<p>Beth Kanter veranschlagt die folgenden Stundenzahlen:</p>
<ul>
<li>5 Stunden pro Woche benötigt eine Organisation, um sich im Internet über relevante Beiträge bezüglich der eigenen Organisation und des eigenen Fachgebietes auf dem Laufenden zu halten. Kanter nennt diese Tätigkeit &#8216;Zuhören&#8217;. Sie läuft über Newsfeeds, Twitter, technorati usw.</li>
<li>5 Stunden pro Woche nimmt es in Anspruch, wenn man aktiv an Online-Diskussionen teilnimmt und Kommentare schreibt, auf einzelne Beiträge eingeht usw. Dieser Aufwand läuft unter dem Stichwort &#8216;Partizipieren&#8217;.</li>
<li>10-15 Stunden pro Woche muss eine Organisation für die Erstellung von eigenen Inhalten in Form von Blogs, Podcasts usw. veranschlagen. Da die Inhalte allein noch für keine Nachfrage sorgen, muss man diese entsprechend bekannt machen und im Netz vermarkten. Dies nennt Kanter &#8216;Generate Buzz&#8217; . Die Vermarktung der eigenen Inhalte kostet eine Organisation noch einmal 10-15 Stunden pro Woche.</li>
<li>Mehr als 20 Stunden pro Woche benötigt eine Organisation, wenn sie aktiv eigene Online-Netzwerke aufbaut und diese pflegt oder aktiv an bestehen Online-Communities wie Facebook teilnimmt. Die Beantwortung von Anfragen, der gemeinsame Dialog, die Entwicklung neuer Ideen, der wertschätzende Umgang mit den einzelnen Netzwerk-Mitgliedern, &#8211; all dies kostet sehr viel Zeit. Aber ohne diesen Stundeneinsatz bringt eine Community keinen Nutzen. Wenn man vom Mitmach-Internet profitieren will, muss man bereit sein, diese Stunden zu investieren.</li>
</ul>
<p>Ein Kommentator in Beth&#8217;s Blog bringt es auf den Punkt: je wichtiger einer Organisation der Austausch mit ihren Stakeholdern ist, desto mehr Zeit investiert sie in Social Media. Wer keine Zeit investiert, hält den Online-Dialog für bedeutungslos: &quot;zero time, zero importance&quot;.</p>
<p>Bei <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/09/25/wie-macht-man-sein-blog-bekannt/#comments">bwlzweinull.de </a> und dem <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/09/27/weblogs-wann-ist-man-eigentlich-erfolgreich-und-lohnt-sich-bloggen-fur-mich/">Kulturmanagement-Blog </a> wurde in den letzten Tagen auch darüber diskutiert, wie zeitaufwändig Blogs &#8211; ein Tool aus dem Social Media Repertoire &#8211; sind und inwiefern sie sich für FreiberuflerInnen und Organisationen lohnen. Fazit der Debatte: es gibt kein Patentrezept, jeder Autor/jede Organisation muss für sich entscheiden, ob sie diese Zeit investieren will.</p>
<p>Ein gutes Argument für Blogs liefert jetzt <a href="http://news.gilbert.org/BecomeBlogger">Michael C. Gilbert</a> . Blogs kosten zwar viel Zeit, aber sie helfen dem Autor oder der Organisation, die Informationsüberflutung in den Griff zu bekommen. Wer professionell bloggt, hat klare Themen und Ziele. Diese helfen, die eingehenden Informationen zu rastern und schneller zu verarbeiten, als wenn man ziellos den Informationen ausgesetzt ist. Sein Tipp: &quot;Become a Blogger and relax&quot;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Funktion von Blogs &#8211; für mich persönlich und für Nonprofits</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/die-funktion-von-blogs-fur-mich-personlich-und-fur-nonprofits/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
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					<description><![CDATA[Karin Janner vom Kulturmarketing-Blog hat mich via &#8216;Stöckchenwurf&#8217; gefragt, warum ich blogge. Hier meine Antwort: Ich blogge, weil ich einen Ansatz entwickelt habe, den ich im Nonprofit-Sektor bekannt machen möchte. Die Botschaft lautet: Nonprofits &#8211; vor allem im Sozialsektor &#8211; sollten weg vom Leitbild Staat und sich viel stärker als bisher mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karin Janner vom <a href="http://kulturmarketingblog.de/blog-stockchen-was-bringen-marketing-blogs/43">Kulturmarketing-Blog </a>hat mich via &#8216;Stöckchenwurf&#8217; gefragt, warum ich blogge.<br />
Hier meine Antwort:</p>
<p>Ich blogge, weil ich einen Ansatz entwickelt habe, den ich im Nonprofit-Sektor bekannt machen möchte. Die Botschaft lautet: Nonprofits &#8211; vor allem im Sozialsektor &#8211; sollten weg vom Leitbild Staat und sich viel stärker als bisher mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld vernetzen. Der Aufbau von sozialem Kapital muss in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Nonprofits rücken. Eine stärkere Vernetzung mit den Bezugsgruppen (Stakeholdern) einer Organisation gelingt nur, wenn diese in einen Dialog eingebunden werden und sie die Möglichkeit zur Partizipation haben. Die gemeinnützigen Träger müssen nach außen hin durchlässiger werden und sich stärker öffnen für Feedback. Nur wenn die Beziehungen zu den Stakeholdern auf Augenhöhe stattfinden, bringen sie den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten.</p>
<p>Der Aufbau von sozialem Kapital wird mit Hilfe des Web2.0 erleichtert. Über das Internet können sich Nonprofits vernetzen, Ressourcen gewinnen, Kampagnen durchführen usw. Deshalb stelle ich in meinem Blog Informationen über Web2.0 für Nonprofits zur Verfügung. Und zeige auf, wie das Internet den Sozialsektor verändern wird. Mit meinem sozialwissenschaftlichen Hintergrund sehe ich mich als Vermittlerin zwischen dem technischen und dem sozialen Sektor.</p>
<p>Das Weblog dient mir aber nicht nur als Katalysator für meinen Ansatz, sondern auch als Lernmittel. Zum eine bin ich ständig auf der Suche nach neuen Themen und interessantem Material, hauptsächlich in der Blogosphäre, aber auch offline in Büchern, wissenschaftlichen Zeitschriften usw. Zum anderen zwingt mich das Blogformat dazu, meine Gedanken zu einem Thema auf den Punkt zu bringen und einen Beitrag mit rotem Faden und Links zu schreiben. Mit der Zeit wird mein Blog zu einem Archiv und einer Ressource, aus der ich beruflich immer wieder schöpfen kann und es würde mich natürlich freuen, wenn es meine Lesern genauso geht.</p>
<p>Mit meinem Blog möchte ich in einen Dialog mit den Lesern eintreten. Im Unterschied zu Printmedien bekomme ich im Idealfall zu einem Artikel sofort ein Feedback. Diese Kommentare fördern die Vernetzung zwischen mir und Menschen, die an den selben Themen interessiert sind. Und durch die Rückmeldungen meiner Leser erhalte ich neue Informationen, kann meinen Standpunkt überdenken, ergänzen, kurz: kann ich hinzulernen.</p>
<p>Welche Funktionen können Blogs einer Nonprofit-Organisation (NPO) bieten?</p>
<p>Weblogs</p>
<ul>
<li>ermöglichen der NPO einen direkten und vor allem interaktiven Zugang zur Öffentlichkeit. Und das kostengünstig.</li>
<li>erlauben es, die eigene Botschaft zu vermitteln, ohne von externen Medien-Gatekeepern abhängig zu sein</li>
<li>schärfen das Profil einer Organisation bzw. einer Marke. Die regelmäßigen Beiträge machen eine Organisation transparenter und geben ihr ein differenzierteres und authentischeres &#8216;Gesicht&#8217;</li>
<li>ermöglichen den Dialog der NPO mit ihren Stakeholdern. Die Organisation erhält ein Feedback von den Stakeholdern, kann neue Ideen und Anregungen sammeln.</li>
<li>binden die Blog-Leser an die NPO. Schaffen ein Netzwerk aus Bloglesern, der NPO und themenverwandten Blogs/Bloggern/Leserschaften</li>
<li>In diesem Online-Netzwerk kann die NPO um Ressourcen werben (Unterstützung für Kampagnen, Spenden, Mitarbeiter usw.)</li>
<li>Über Weblogs kann eine NPO ihr Publikum schulen und umsetzbares Wissen anbieten (z.B. Pflegetipps für Angehörige, Freizeittipps für Jugendliche usw.)</li>
<li>Wenn ein Weblog als Gruppenblog konzipiert wird, in dem nicht nur eine Person sondern mehrere schreiben (Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Freunde und Förderer, Spender), dann dient ein Weblog auch der Integration von Stakeholdern und fördert (neue) Kompetenzen bei den Blogautoren.</li>
<li>Ein Blog bewirkt durch das Verschlagworten der Beiträge, dass diese von Suchmaschinen leichter gefunden werden. Ein Blog kann folglich die Anzahl der Seitenbesuche erhöhen und auf diese Weise eine Nonprofit-Organisation bekannter machen</li>
</ul>
<p>Trotz des hohen Nutzens von Weblogs würde ich nicht jeder Nonprofit-Einrichtung zum Aufsetzen eines Blogs raten. Drei Voraussetzungen sollten unbedingt gegeben sein, damit ein Blog interessant für die Leser wird. 1. die Organisation muss eine Botschaft haben und die Leidenschaft hierfür muss spürbar sein, 2. Blogtexte dürfen nicht wie Werbetexte daherkommen. Authentizität, Glaubwürdigkeit und Offenheit sind entscheidend für ein gutes Weblog, 3. Der oder die Autoren müssen sich mit ihrem Publikum austauschen wollen und vom Weblog-Format überzeugt sein.</p>
<p>Wer nach mehr Argumenten sucht, die für ein Weblog sprechen, wird hier fündig: <a href="http://www.netsquared.org/blog/britt-bravo/10-ways-nonprofits-can-use-blogs">10 Ways Nonprofits Can Use Blogs</a> und <a href="http://www.wildapricot.com/blogs/newsblog/archive/2008/02/15/10-reasons-why-every-nonprofit-must-have-a-blog.aspx">10 Reasons Why Every Nonprofit Must Have a Blog</a></p>
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		<title>Blogs in Kultureinrichtungen</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/blogs-in-kultureinrichtungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 20:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Weblog konzentriere ich mich auf NPOs im Sozialsektor und überlasse den kulturellen Bereich Spezialisten wie Christian Henner-Fehr vom Kulturmanagement Blog. Aber anlässlich meines Besuches der Webseite des neuseeländischen Te Papa-Museums, das ein Weblog zum Thema Koloss-Kalmar anbietet, habe ich mich gefragt, ob es denn auch Blogs von deutschen Museen gibt. Ein kursorischer Blick [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Weblog konzentriere ich mich  auf NPOs im Sozialsektor und überlasse den kulturellen Bereich Spezialisten wie Christian Henner-Fehr vom <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/">Kulturmanagement Blog</a>. Aber anlässlich meines Besuches der Webseite des neuseeländischen <a href="http://www.tepapa.govt.nz/Tepapa/English/">Te Papa-Museums</a>, das ein <a href="http://www.tepapa.govt.nz/TePapa/English/CollectionsAndResearch/CollectionAreas/NaturalEnvironment/Molluscs/ColossalSquid/">Weblog</a> zum Thema Koloss-Kalmar anbietet, habe ich mich gefragt, ob es denn auch Blogs von deutschen Museen gibt.</p>
<p>Ein kursorischer Blick in Weblogs, die sich mit der Kulturszene befassen, ergab, dass Online-Journale in hiesigen Museen nicht sehr verbreitet sind. Erst vor kurzem gab es hierzu einen Beitrag im <a href="http://kulturmarketingblog.de/serie-bloggende-kultureinrichtungen-eyelevel-blog-des-smithsonian-american-art-museum/15">Kulturmarketing Blog</a>. Schade eigentlich, diese Blog-Abstinenz in den Kultureinrichtungen. Denn was könnte man nicht alles mit diesem Instrument machen?<br />
Man könnte z.B. Projekt-Blogs einrichten und damit</p>
<ul>
<li>die Restaurierung eines berühmten Gemäldes begleiten</li>
<li>die  Produktion einer Theater-,Ballett- oder Opernaufführung von Beginn bis zur Aufführung schildern und Diskussionsmöglichkeiten für das Publikum bieten</li>
<li>Schulungsmaterial für das Publikum zu einem bestimmten Thema anbieten, das für die Kultureinrichtung relevant ist. Auf diese Weise könnten die Einrichtungen auch ihren Bildungs- und Aufklärungsanspruch noch besser einlösen. Denn über Webseiten können potentiell auch jene erreicht werden, die sich offline keine Weiterbildung leisten können oder die aufgrund körperlicher Gebrechen immobil sind (z.B. viele alte Menschen).</li>
</ul>
<p>Ideen gibt es genug. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung bezüglich Web2.0 im kulturellen Bereich hierzulande weiter geht.</p>
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		<title>Nutzen von Web 2.0 für Nonprofits</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/nutzen-von-web-20-fur-nonprofits/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 10:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Das amerikanische Public Learning Media Laboratory hat gemeinsam mit Citizen Schools im März eine kleine Umfrage über den Nutzen von Web2.0-Tools für Nonprofit-Organisationen veröffentlicht. An der freiwilligen Online-Befragung haben sich 59 Nonprofit-Vertreter beteiligt. Da die Umfrage über Blogs und Foren lanciert wurde, trifft sie von vornherein auf Adressaten, die im Netz aktiv sind. Die Ergebnisse [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das amerikanische <a href="http://www.plml.org/">Public Learning Media Laboratory</a> hat gemeinsam mit <a href="http://www.citizenschools.org/">Citizen Schools</a> im März eine kleine <a href="http://www.plml.org/files/CS_PLML_Web20_Survey_v5.pdf">Umfrage</a> über den Nutzen von Web2.0-Tools für Nonprofit-Organisationen veröffentlicht. An der freiwilligen Online-Befragung haben sich 59 Nonprofit-Vertreter beteiligt. Da die Umfrage über Blogs und Foren lanciert wurde, trifft sie von vornherein auf Adressaten, die im Netz aktiv sind. Die Ergebnisse lassen sich also nicht verallgemeinern, sondern erhellen lediglich die Erfahrungen dieser spezifischen Nonprofits, die an der Umfrage teilgenommen haben.</p>
<p>Auf die Frage, welche der neuen Technologien die teilnehmenden NPOs schon für ihre Einrichtung nutzen oder genutzt haben, geben 71% Blogs an, 65% Facebook und 55% YouTube. Andere Tools spielen eine geringere Rolle. Befragt nach dem Nutzen, die Web2.0 diesen NPOs schon gebracht hat, sagen 60% der Teilnehmer, dass Blogs einen mittleren/hohen Nutzen mit sich brächten ebenso wie YouTube (51%). Wobei kleine Organisationen noch deutlicher für Blogs votieren und schwächer für Youtube, während die Ergebnisse für grosse Organisationen genau umgekehrt ausfallen.</p>
<p>Über 60% der Befragten schätzen den bisherigen Nutzen von Communities (wie Facebook, Flickr und MySpace) für die eigene Organisation als gering ein (S.10). Die Communities werden geschätzt, um mit ihrer Hilfe Events zu organisieren oder Nachrichten über die eigene Organisation zu veröffentlichen. Aber ihr Nutzen hinsichtlich des Fundraising, der Mitarbeiter-oder Freiwilligenrekrutierung ist den meisten Befragten bisher nicht klar ersichtlich. Wobei kleine Organisationen den Nutzen der Communities positiver einschätzen als große NPOs, die ihrerseits schon in größere Netzwerke eingebunden sind, so dass sich der Mehrwert des Social Webs den Kleinen noch am Besten zeigt (S.11).</p>
<p>Die Ergebnisse der Befragung überraschen beim näheren Hinschauen nicht. Dass Blogs und Videos, veröffentlicht auf Youtube, so beliebt sind, liegt daran, dass sie zu den weniger partizipativen Web2.0-Tools gehören (Die Kommentarfunktion lässt sich bei Blogs auch ausschalten). Diese beiden Instrumente, die dazu dienen, die <em>eigene </em>Botschaft zu veröffentlichen, lassen sich folglich leichter in traditionell hierarchische Organisationen eingliedern, die sich momentan in einer Übergangsphase zu mehr Offenheit nach außen hin befinden.</p>
<p>Die Produktionskosten von Videos fallen bei großen Nonprofits nicht so ins Gewicht, deshalb ihre bessere Bewertung von Youtube verglichen mit dem Urteil der kleinen Einrichtungen.</p>
<p>Dass Communities in der Befragung nicht so gut abschneiden, hat etwas mit ihrem unberechenbaren Charakter zu tun. Die Steuerung einer Community durch eine Nonprofit-Organisation ist ungleich schwerer und im Zweifel weniger erfolgreich als das bloggen, bei dem man die Kontrolle über die Inhalte behält. Deshalb werden Communities noch für wenig komplexe Aufgaben eingesetzt (Events, Newsletter-Verteilung). Ihre Potentiale (Community-Mitglieder als Prosumenten, die die Dienstleistungen von Nonprofits mitgestalten; die Partizipation von potentiellen Spendern über Communities usw.) werden noch nicht genutzt oder nicht in der Form genutzt, dass sie Erfolg brächten.</p>
<p>Eine Online-Community bringt nur dann Nutzen, wenn seitens der Nonprofit-Organisation Hierarchie und Kontrolle abgebaut und Transparenz, Vertrauen und die Integration der Stakeholder aufgebaut werden. Diese Herausforderung haben die meisten NPOs noch nicht angenommen, &#8211; und manch eine Organisation entscheidet sich bewusst gegen Communities im Internet und verharrt lieber im Status quo, als sich etwaigen Risiken auszusetzen. Was auch legitim ist (aber in der Internetökonomie langfristig nicht ganz so erfolgreich).</p>
<p>Wer sich für die Public Learning Media Laboratory- Studie interessiert, kann auch noch eine Besprechung dazu im <a href="http://www.lasa.org.uk/ictchampion/2008/04/21/web-20-social-networking-nonprofit-survey/">London Region ICT Champion-Blog</a> lesen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 am Ende? Die technologische Revolution beginnt erst</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/web-20-am-ende-die-technologische-revolution-beginnt-erst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 22:25:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[NPO]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang des Jahres las ich bei silicon.de die Schlagzeile &#8220;2008 ist es aus mit dem Web-2.0-Boom&#8221; . In dem dazugehörigen Beitrag werden die Ergebnisse der Studie eines britischen Unternehmens, das Web-Anwendungen testet, zusammen gefasst. Der Tenor der britischen Studie: die Menschen (und auch die Unternehmen) würden die Lust am Mitmach-Netz verlieren, u.a. wegen der schlechten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang des Jahres las ich bei <a href="http://www.silicon.de/">silicon.de</a> die Schlagzeile <a href="http://www.silicon.de/enid/business_software/32483">&#8220;2008 ist es aus mit dem Web-2.0-Boom&#8221;</a> . In dem dazugehörigen Beitrag werden die Ergebnisse der Studie eines britischen Unternehmens, das Web-Anwendungen testet, zusammen gefasst. Der Tenor der britischen Studie: die Menschen (und auch die Unternehmen) würden die Lust am Mitmach-Netz verlieren, u.a. wegen der schlechten Qualität der nutzergenerierten Inhalte und wegen einer allgemeinen Übersättigung durch die vielzähligen Angebote im Netz.</p>
<p>Diese Einschätzung überrascht mich. Denn aus meiner Sicht ist das Web 2.0 bei den Massen noch gar nicht richtig angekommen bzw. haben die Mehrheit der Menschen und Institutionen das Mitmach-Netz noch nicht für sich entdeckt. Sicherlich werden sich langfristig die Interessen und Schwerpunkte im Netz verändern. Aber einen Schritt zurück hinter die neuen Technologien und hinter die verstärkte Partizipation der Menschen wird es meines Erachtens nicht geben.</p>
<p>Wir befinden uns inmitten einer technologischen Revolution und die Zukunft wird nicht frei vom Internet, sondern noch viel internetbezogener als bisher sein. Es werden noch viele neue Anwendungen entwickelt werden. Besonders dreidimensionale Anwendungen wird man verstärkt einsetzen, die dem Nutzer neue Informations- und Entdeckungsmöglichkeiten bieten.</p>
<p>Auch Nonprofits werden irgendwann mit 3D-Tools arbeiten: Naturschutzverbände werden virtuelle Welten im Netz erschaffen, in denen man sich über die (gefährdete) Flora und Fauna informieren kann.  Museen und Kunstvereine können virtuelle Rundgänge in dreidimensional aufbereiteten Ausstellungen anbieten. Und Sozialeinrichtungen haben die Chance, potentiellen Kunden virtuelle Rundgänge in betreuten Senioren-Wohnanlagen oder Altenhilfeeinrichtungen anzubieten, damit sich Interessenten schon im Vorfeld und von zu Hause aus über die Gebäude informieren können. Die Führung erfolgt durch den Avatar (den virtuellen Stellvertreter) des Einrichtungsleiters/der Einrichtungsleiterin im Netz.</p>
<p>Wer jetzt sagt: das brauchen wir nicht, spürt nichts von der Faszination dieser neuen Welten und den Chancen, die sie speziell den Menschen eröffnen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Da unsere Gesellschaft stark altert, werden kommende Senioren-Generationen, deren Mobilität aus körperlichen Gründen abnimmt, an einem Internet, das Informations- und Partizipationschancen bietet, noch dankbar sein.</p>
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		<item>
		<title>Best Practice II: ärzte-ohne-grenzen.de</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/best-practice-ii-arzte-ohne-grenzende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:14:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Webseite aerzte-ohne-grenzen.de gehört meines Erachtens zu den besten deutschsprachigen Nonprofit-Auftritten im Netz. Der gemeinnützige Verein Ärzte ohne Grenzen gehört zur internationalen Organisation MÃ©decins Sans FrontiÃ¨res (MSF), die medizinische Nothilfe in Krisengebieten leistet. 1999 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis. Die Webseite der Ärzte ohne Grenzen dient in erster Linie dem Fundraising. Selten sieht man im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Webseite <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/index.php">aerzte-ohne-grenzen.de</a> gehört meines Erachtens zu den besten deutschsprachigen Nonprofit-Auftritten im Netz. Der gemeinnützige Verein Ärzte ohne Grenzen gehört zur internationalen Organisation MÃ©decins Sans FrontiÃ¨res (MSF), die medizinische Nothilfe in Krisengebieten leistet. 1999 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis.</p>
<p>Die Webseite der Ärzte ohne Grenzen dient in erster Linie dem Fundraising. Selten sieht man im Nonprofit-Sektor eine Seite, die dieses Ziel so professionell verfolgt. Unter dem Stichwort &#8216;Spenden&#8217; werden rund acht Spendenarten aufgelistet, ein Spendenassistent hilft dem Besucher weiter. Die Webseite will neben Geld aber auch Unterstützer und Mitarbeiter gewinnen. Für Unterstützer gibt es Aktionsvorschläge, die wieder dem Spendensammeln dienen. Aber auch an Online-Aktionen für Multiplikatoren im Netz ist gedacht (Webbanner zum Herunterladen usw.)</p>
<p>Welchen Nutzen hat der Besucher, wenn er auf die Ärzte ohne Grenzen-Seite geht? Er oder sie wird mit Hilfe unterschiedlicher Medien umfassend über die Tätigkeit der Sozialorganisation informiert. Der Besucher kann das Weblog eines Arztes lesen, der in Kenia medizinische Hilfe leistet. Oder ein Video über Versorgungsprobleme in Kambodscha ansehen. Oder ein Interview mit dem Präsidenten von Ärzte ohne Grenzen als Audiobeitrag anhören. Podcasts und RSS-Newsfeeds zu bestimmten Themen runden das Angebot ab. Ungewöhnlich für eine Nonprofit-Seite ist eine Flashwebsite, die es ermöglicht, sich in die Rolle eines Arztes oder Pflegers im Auslandseinsatz hineinzuversetzen.</p>
<p>Fazit: Web 2.0-Tools gibt es viele in diesem Auftritt. Der Besucher wird als Spender und Mulitplikator umworben. Was zu kurz kommt, ist der Dialog, d.h. der Austausch zwischen Organisation und Besucher bzw. unter den Besuchern.</p>
<p>Immerhin schafft es die Organisation, durch ihre professionelle Fundraising-Strategie soviel Spenden anzuwerben, dass sie unabhängig sein kann von öffentlichen Geldern. Fast 34 Mio Euro konnte sie im Jahr 2006 als Einnahmen verbuchen, davon waren mehr als 80% Spenden. Den Jahresabschluss 2006 kann man als pdf-Datei herunterladen. Diese Transparenz im Bereich Finanzen ist sehr ungewöhnlich im Nonprofit-Sektor. Wo sonst wird man im Netz so ausführlich über die Einnahmen und Ausgaben einer Sozialorganisation informiert?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Best Practice I: dieGesellschafter.de</title>
		<link>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/best-practice-i-diegesellschafterde/</link>
					<comments>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/best-practice-i-diegesellschafterde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 10:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Best-Practice-Serie sollen hier in loser Folge die Webseiten von Sozialorganisationen vorgestellt werden, die durch die Integration von Web 2.0 Tools dialogorientiert sind und die Binnenperspektive hinter sich gelassen haben. Die hier vorgestellten Webauftritte wurden &#8211; anders als beim Durchschnitt der NPO-Webseiten &#8211; zu einem guten Teil aus Sicht der Nutzer erstellt: was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Best-Practice-Serie sollen hier in loser Folge die Webseiten von Sozialorganisationen vorgestellt werden, die durch die Integration von Web 2.0 Tools dialogorientiert sind und die Binnenperspektive hinter sich gelassen haben.</p>
<p>Die hier vorgestellten Webauftritte wurden &#8211; anders als beim Durchschnitt der NPO-Webseiten &#8211; zu einem guten Teil aus Sicht der Nutzer erstellt: was möchten die Besucher auf den NPO-Seiten machen? In die Diskussion mit anderen Benutzern eintreten? Sich für ein freiwilliges Engagement melden? Sich mit einer Idee oder einem Projekt einbringen? Einer Community als registriertes Mitglied beitreten? Online Geld spenden? Kampagnen per Mail oder Banner unterstützen?</p>
<p>Wer sich so in die Bedürfnisse und Wünsche der Benutzer hineinversetzt, wird eine andere Webseite kreieren, als die Organisation, die aus der Binnenperspektive heraus im Netz veröffentlicht. Da es letztlich für gemeinnützige Träger darum geht, Ressourcen aus der Umwelt zu erhalten, ist es ökonomisch rationaler, dialogorientierte Webseiten zu erstellen anstatt in einem binnenorientierten Webauftritt zu verharren.</p>
<p>Hier in Deutschland gibt es im Sozialbereich noch nicht viele dialogorientierte NPO-Webseiten. Web 2.0-Tools, die den Dialog ermöglichen, muss man mit der Lupe suchen. Aber es gibt sie, &#8211; die Organisationen, die voranschreiten, die neue Instrumente und Ideen aufgreifen und nutzen, um damit ihrer Botschaft und ihrer Klientel zu dienen.</p>
<p>Beispielhaft ist ein Projekt der Aktion Mensch. Die Aktion Mensch fördert Projekte der Behinderten(selbst)hilfe und Kinder- und Jugendhilfe. Im März 2006 hat sie das Projekt <a href="http://diegesellschafter.de/index.php">dieGesellschafter.de</a> ins Leben gerufen. Unter der Überschrift: &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben&#8221; bietet die Seite den Bürgern die Möglichkeit zu diskutieren, Mitglied des Projekts zu werden, sich für ein Ehrenamt zu melden und zu partizipieren, indem Projektvorschläge eingebracht und deren Förderung beantragt werden kann.</p>
<p>Noch ist keine Vernetzung mit anderen Benutzern möglich, d.h. der Unterstützerkreis (&#8220;ich will Gesellschafter werden&#8221;), der hier samt Adressdatenbank aufgebaut wird, nutzt derzeit nur der Aktion Mensch und nicht den Seitenbesuchern, die vielleicht nach Gleichgesinnten Ausschau halten.</p>
<p>Es werden einige Web 2.0-Tools genutzt, u.a. gibt es ein Projektblog, zusätzlich ein Blog mit wechselnden Autoren, Foren, RSS-Feeds. Für die Menschen, die nicht online sind, werden die wichtigsten Diskussionen auf der Webseite in einer Zeitung gedruckt, die an öffentlichen Stellen kostenlos ausliegt. Das ist ein schönes Beispiel für Benutzerfreundlichkeit, das Menschen ohne PC miteinschließt.</p>
<p>Insgesamt macht das Projekt dieGesellschafter.de, das übrigens von den großen Wohlfahrtsverbänden, von den Verbänden der Behinderten(selbst)hilfe und diversen Medien unterstützt wird, einen sehr frischen Eindruck, der eine Aufbruchstimmung vermittelt und sich aus dem statischen Einerlei der anderen NPO-Webseiten im Sozialbereich wohltuend abhebt.</p>
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