Wie interaktiv sind Webseiten von Nonprofit-Organisationen?

Am 8. November ist der World Usability Day 2007. Weltweit finden dann Veranstaltungen zum Thema Benutzerfreundlichkeit von Webseiten, Software und Technik allgemein statt. Auch in vielen deutschen Städten wird ein Programm rund um dieses Thema organisiert, z.B. in Stuttgart und Berlin.

Cora Burger und ich sind in Berlin mit dem folgenden Workshop vertreten: ‚Soziale Dienste und Usability 2.0 – Wie interaktiv sind die Webangebote von Nonprofit-Organisationen im Sozialbereich?‘. Dazu haben wir einen Fragebogen für Sozialorganisationen entwickelt, anhand dessen gemeinnützige Einrichtungen einen kurzen Usability-Test ihrer Webseiten durchführen können. Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden. Am 8.11. bieten wir zudem von 9.30 Uhr bis 17 Uhr einen Online-Chat rund um das Workshop-Thema an, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen.

Usability reduziert sich nicht nur auf technische und gestalterische Aspekte, sondern bedeutet in Zeiten von Web 2.0: Der Webauftritt muss sich an den Bedürfnissen des Benutzers nach einem Dialog, nach Partizipation und sozialem Austausch orientieren. Der Benutzer will nicht passiver Empfänger von Informationen sein, sondern die Webseiten möglichst gewinnbringend für sich nutzen. Besucher wollen sich auf NPO-Webseiten informieren, Themen anstoßen, den Austausch mit Gleichgesinnten suchen, online Geld spenden oder sich zur ehrenamtlichen Tätigkeit anmelden.

Benutzerfreundliche Webseiten sind ein Gewinn für beide Seiten. Benutzer fühlen sich als Dialogpartner ernst genommen und Sozialorganisationen profitieren von der Kundenbindung und den Netzwerken, die sie über den Webauftritt aufbauen können.

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