Gemeinnützige Organisationen brauchen Netzwerke – welche genau?

Soziale Dienste sind auf den Einzelfall fixiert. „Trotz Gruppenarbeit, trotz Gemeinwesenarbeit: Der Fallbezug dominierte die Soziale Arbeit und er prägt sie bis heute“ (Hinte 2011, 101). Verantwortlich dafür sind die Leistungsgesetze und die sozialarbeiterische Praxis: beide lösen den einzelnen aus seinen sozialen Zusammenhängen heraus, um seinen Besonderheiten gerecht zu werden, und desintegrieren somit.

Durch die Personalisierung der Hilfen rücken kollektive Ressourcen und Möglichkeiten in den Hintergrund und damit die Chance, kollaborative Systeme sozialer Hilfen zu schaffen.

Der Blick auf den Einzelfall prägt den sozialen Bereich bis ins Innerste. Auch im Freiwilligenmanagement dominieren Kozepte, die das bilaterale Verhältnis zwischen der Einrichtung und dem einzelnen Freiwilligen regeln, statt die Community der Freiwilligen und ihre Netzwerke stärker in den Blick zu nehmen.

Die soziale Arbeit mit ihren verbandlichen Einrichtungen hat sich durch diese individualisierende und desintegrative Praxis selbst zu einem gesonderten System entwickelt, das zu wenig in die Gesellschaft eingebunden ist. Die zentrale Zukunftsstrategie für Nonprofits im Sozialbereich muss deshalb lauten, Netzwerke aufzubauen – in die Zivilgesellschaft hinein und gemeinsam mit staatlichen Akteuren und Unternehmen. Welche Netzwerke werden notwendig?

Wissens – und Kommunikationsnetzwerke: Nonprofits sollten sich auf lokaler Ebene zu Knotenpunkten entwickeln, die das Wissen der Bürger aufgreifen, Diskurse anstossen und der Zivilgesellschaft die Möglichkeit zum wechselseitigen Austausch bieten. Soziale Dienste wären demnach auch „information-associations“ bzw „info-sociations“ (Sadoway 2012), die lokal Wissen bündeln, abbilden und in den politischen Prozeß einspeisen (dazu gehören auch offene Daten). Vom Bürgerwissen profitiert die Qualität der lokalen Infrastruktur. Durch die Vernetzung und den Dialog untereinander werden Gegenöffentlichkeiten geschaffen. Bürger erhalten die Möglichkeit, ihre Perspektive auf das örtliche Gemeinwesen schicht- und generationenübergreifend einzubringen. Das Internet spielt eine wichtige Rolle, um solche Wissens- und Kommunikationsnetzwerke aufzubauen. Tools wie Wikis, Webkarten oder Online-Communities können dafür sehr gut genutzt werden.

Partizipationsnetzwerke: Nonprofits sollten sich zu Knotenpunkten der Beteiligung entwickeln. In den Einrichtungen und durch sie muss Teilhabe gefördert werden. Nicht nur Bürger profitieren von einer partizipativen Praxis in Nonprofits, – auch die Dienste selbst können sich vor Ort als zivilgesellschaftlich eingebundene Akteure im politischen Prozeß profilieren. Das Internet bietet viele Möglichkeiten, um Bürger auch digital zu beteiligen und ihnen Gestaltungs- und Mitmach-Chancen anzubieten (vgl. meinen letzten Blogbeitrag).

Koproduktionsnetzwerke: Koproduktion weist über das bilaterale Verhältnis zwischen Dienst und Nutzer hinaus: „co-production opens up the arena to other actors who could possbly play a role in the provision of public services“ (Meijer 2012,s.p.). Soziale Dienste sollten Koproduktionsnetzwerke gemeinsam mit Bürgern und anderen Einrichtungen aufbauen, um soziale Dienstleistungen kollaborativ zu erstellen. Dafür kann auch das Internet genutzt werden. Koproduktion über das Internet findet derzeit im Sozialbereich hautsächlich in der Beratung statt: Bürger steuern in Foren ihr Wissen bei und koproduzieren so Beratungsleistungen gemeinsam mit Fachkräften, die sich bei Bedarf einschalten (siehe z.B. – in Ansätzen – den Familienratgeber der Aktion Mensch). Diese kollektive Form der Koproduktion hat einen besonderen Mehrwert: sie schafft zusätzlich noch ‚communities of interests‘ – d.h. den teilnehmenden Bürger/inenn wird bewusst, dass sie mit ihrer Anfrage und ihrem Problem nicht alleine sind (Meijer 2012).
Wo geht die Koproduktion über den Beratungsbereich hinaus und bezieht das Service-Design oder die Implementation von Dienstleistungen mit ein? Auf Anhieb fällt mir keine hiesige (kollektiv ausgerichtete) Koproduktions-Plattform im Sozialbereich ein, die schon diese beiden Bereiche mit einschliessen würde.

Ressourcennetzwerke: Nonprofits sollten untereinander und über Fachgrenzen hinweg Netzwerke aufbauen, um (zusätzlich zum Fundraising) vorhandene Ressourcen zu teilen, zu tauschen und sich wechselseitig auszuleihen. Was auf Bürgerseite immer mehr Unterstützer findet – das Teilen von Autos, Wohnräumen, Waschmaschinen und das wechselseitige Ausleihen von Gegenständen sowie das Tauschen von Dienstleistungen und Dingen – sollte auch im Nonprofit-Sektor zur Normalität werden, um dem chronischen Ressourcenmangel abzuhelfen. Dieser Ressourcenmangel existiert nur auf den ersten Blick, – auf den zweiten sieht man, wie viel Wissen, Fertigkeiten, Räume, technische Geräte, Autos usw. in gemeinnützigen Organisationen nur unzureichend genutzt werden. Solche Aktivposten sollten stärker in gemeinsame Ressourcennetzwerke eingebracht werden. Wo über eine Zeitbank oder einen Tauschring Schnittstellen hin zum Gemeinwesen existieren, können auch Bürger und die lokale Wirtschaft in das Ressourcennetzwerk einbezogen werden (vgl. Camden Shares). So können Nonprofits auch ihre Verbindungen zur Gesellschaft stärken und mit begrenzten Budgets den maximalen impact erzielen.

Räumliche Netzwerke über verschiedene Ebenen: Nonprofits müssen ihre örtlichen Netzwerke über das Internet um Akteure und Ressourcen aus anderen Orten ergänzen. Von dieser überörtlichen Vernetzung profitieren die eigenen Zielgruppen, die zum Teil erst über das Internet Gleichgesinnte und Menschen mit ähnlichen Bedarfen kennenlernen. So entstehen – digital vermittelt – vor Ort neue Interessens- und Identitätsgemeinschaften (vgl. Morris/Gilchrist o.J., 8), die die örtliche Zivilgesellschaft mit neuen Handlungspotentialen ausstatten. Nonprofit-Organisationen profitieren ihrerseits von den Ressourcen überörtlicher Akteure, – nicht nur unmittelbar, sondern auch mittelbar durch die Ressourcen, die in den jeweiligen Netzwerken der überörtlichen Akteure schlummern.

Literatur (wenn nicht verlinkt):

  • Hinte, Wolfgang (2011): Sozialräume gestalten statt Sondersysteme befördern, in: Teilhabe , Heft 3, 100-106.
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13 Gedanken zu „Gemeinnützige Organisationen brauchen Netzwerke – welche genau?

  1. Liebe Brigitte,
    das kann ich nur bestätigen. Wir überarbeiten gerade unseren Öffentlichkeitsauftritt. Wer sind wir?
    EFI Bayern e.V. ist die Landesarbeitsgemeinschaft der seniorTrainerinnen und seniorTrainer Begriffsbestimmung hier.
    Mit unseren eigenen Fähigkeiten waren wir am Ende und haben Hilfe von professionellen Firmen gesucht und auch gefunden. Über einen Umweg und die Nutzung unserer „Kontakte“, sprich Netzwerk haben wir schließlich eine Agentur gefunden, die uns mit einer pro-Bono-Leistung hilf.
    Ohne unser Netzwerk würden wir immer noch mit „Bordmitteln“ wenig professionell arbeiten. Der Auftritt nach außen hat dann auch eben einen wenig professionellen Anstrich.
    Viele Grüße
    sendet
    Herbert

  2. Lieber Herbert, danke für Dein Feedback aus der Praxis. Netzwerke bzw. soziales Kapital lohnen sich auf jeden Fall für gemeinnützige Organisationen. Ein wirklich interessantes Potential bietet der Gedanke, im Sektor noch stärker zu tauschen, zu teilen, zu leihen. Ich glaube, dass dieses Thema in Zukunft noch wichtiger werden wird und hier noch manche Initiative entsteht.

  3. Hallo,

    Danke! Sie sprechen mir größtenteils aus der Seele. Einige streitbare Bemerkungen:

    Netzwerke zu bilden war schon vor und ist auch jenseits des Digitalen eine zentrale Aufgabe der Sozialen Arbeit (und keine neue Strategie), die durch den Ökonomisierungsdruck („keine Zeit, kein Geld“) marginalisiert wird. Nicht Netzwerke zu bilden ist neu, sondern die Chancen durch digitale Medien sind (einigermaßen) neu.

    Akteure Sozialer Arbeit sollten sich darauf besinnen, nicht nur gegenüber den Adressaten und dem gesellschaftlichen Auftrag, sondern auch gegenüber dem eigenen Professions-Wissen und -Kodex (Ethik, Soziale Arbeit als Menschenrechts-Profession) eine Verpflichtung zu haben. Die Vernetzung und Aneignung digitaler Medien durch Soziale Einrichtungen wäre dann fokussierter.

    Einzelfallorientierung ist m. E. eine die Profession Soziale Arbeit auszeichnende „besondere“ Reflexionsfolie, eine reflexive Professionskultur, welche Standards und Standardisierungen immer wieder hinterfragt.

    Grüße aus dem äußersten Westen der Republik
    H K Schmitz

  4. Vielen Dank für Ihren Kommentar! Netzwerke zu bilden ist in der Tat kein neues Thema, – und dennoch scheitern sehr viele Organisationen im Sozialbereich genau an dieser Aufgabe. Man bleibt in der Regel doch unter sich und schafft es nicht, sich mit anderen Einrichtungen im Sektor zu vernetzen, geschweige denn über Sachgebiete hinweg. Manchmal sind sogar die Einrichtungen eines einzigen Trägers untereinander nicht vernetzt.

    Sie haben recht, dass die Ökonomisierung das Vernetzungsthema weit hinten auf die Agenda einer Einrichtung schiebt (es fehlt zumeist die Zeit, um sich an Vernetzungsinitiativen zu beteiligen). Aber gerade dies sollte nicht einfach so hingenommen werden. Im Gegenteil: die Vernetzungsaufgabe muss als strategisch herausragendes Ziel erkannt werden, – und zugunsten dieser Aufgabe muss man dann auch Ressourcen umschichten. Vernetzung kostet etwas, die gibt es nicht umsonst.

    Was die Kompetenz der sozialen Arbeit angeht, sich auf den Einzelfall einzulassen, – das ist sicher eine besondere Qualifikation. Aber sie reicht nicht aus, wenn der Blick stärker ins Gemeinwesen gehen soll. Dafür braucht man eine kollektiver ausgerichtete Perspektive. Und das hat nichts mit Standardisierung zu tun, sondern mit der Anerkennung des sozialen Wesens von Menschen einerseits. Und der Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft andererseits, – als Einrichtung, die dem Gemeinwesen verpflichtet ist, was sich in ganz unterschiedlichen Punkten ausdrücken muss: in der Beteiligung von Bürgern, in Transparenz, in Kommunikations- und Koproduktionsnetzwerken, in Open Data usw.

  5. Oh, da habe ich mich unverständlich und lückenhaft ausgedrückt. Zur Ergänzung:
    Mit Standards und Standardisierung meine ich deprofessionalisierende Tendenzen zu Quantifizierung, zu „Messbarkeit“, zumeist angetrieben von Professionsfremden. Das Gleichsetzen von ähnlichen Sachverhalten, damit sie gezählt werden können führt nicht zwangsläufig zu Relevanz. Die (Rück-) Eroberung der Definitionshoheit über die Qualitätskriterien Sozialer Arbeit – z. B. über das „Alleinstellungsmerkmal“ Einzelfallorientierung, und mittels Vernetzung – ist sozialpolitisch („… Anerkennung der eigenen Position in der Gesellschaft …“) überfällig.

  6. Liebe Brigitte Reiser,

    danke für den Beitrag! Ein paar lose Gedanken dazu…:

    „Durch die Personalisierung der Hilfen rücken kollektive Ressourcen und Möglichkeiten in den Hintergrund und damit die Chance, kollaborative Systeme sozialer Hilfen zu schaffen.“ Jau, ganz genau! Alllerdings habe ich im Bereich der Sozialen Arbeit auch den Eindruck, dass es immer mal wieder (immer öfter?) der Einzelfallhilfe bedarf, um gemeinschafts- bzw. kollaborationsfähig zu werden. Oft stehen Problemlagen so massiv im Wege, dass sie alles Weitere verhindern. Es wäre meiner Meinung nach gut, die personalisierten Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen – aber mit der Ausrichtung, dass dort „Gemeinschaft geübt“ wird. Um überhaupt einen Sinn darin zusehen (!), sich zu vernetzen, zu kollabieren, sich in Communties zu bewegen.

    Die ersten vier Netzwerktypen sind sehr plausibel. Der fünfte liegt aber irgwendwie quer dazu, oder? Bei den ersten vieren geht es darum, was da passiert, beim fünften eher wie/wo es sich erstreckt (?).

    Zu den Koproduktionsnetzwerken: Das ist sicherlicher der spannendste Punkt! Wissen oder Ressourcen zu vernetzen erscheint irgendwie „einfacher“, tatsächliche Kollaboration – das ist anspruchsvoll! Dass im Sozialbereich eine Netzwerk-Kollaboration vor allem in der Beratung stattfindet, sehe ich genauso. Aber wo jenseits des Beratungsbereichs? In der Gemeinwesenarbeit/C.O., klar. Pflege? Therapie? Stationäre Versorgung? Pädagogik? Mir fällt da im Moment nichts ein… Oder wir verlassen halt den Sozialbereich und kommen zum „urban gardening“ oder zu den guten alten Genossenschaften… (Oder?).

    Bei den Verleih-Beispielen (La Machine du Voisin, herrlich!), gerade bei Leih’s dir, habe ich aber den Eindruck, dass das letztlich semi-kommerzielle Geschichten sind. Bin davon noch nicht ganz überzeugt (trotzdem natürlich schöne Idee).

    Martin

  7. Danke für Ihr Feedback!

    Ich schreibe nicht gegen die Einzelfallhilfe an, sondern gegen die Einzelfallhilfe ohne kollektiven Blick. Sie formulieren das Ziel sehr schön: „personalisierte Hilfen durchaus zu erhalten, zu pflegen und wertzuschätzen mit der Ausrichtung, dass dort “Gemeinschaft geübt” wird“.

    Ja, der letzte Netzwerktyp fällt aus der Reihe, – aber die Rolle des Raumes muss gerade in diesen Internet-Zeiten neu bedacht und formuliert werden. Ich wollte das nicht weglassen.

  8. Mein Gedanke ist: Um Koproduktion und Vernetzung herzustellen, müsste der klassische Dreisatz der Sozialen Arbeit (in Anlehnung an Wolfgang Hinte) dringend um ein Element erweitert werden: Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, und (als Viertes) Sozialer Raum. Der Soziale Raum als gleichwertiges Feld Sozialer Arbeit hat sich meines Erachtens bislang aber noch nicht etabliert.

    Ich stimme zu, dass der Einzelfall oft sehr viel Platz in der Sozialen Arbeit einnimmt (evtl. zu viel). Es ist aber durchaus so, dass auch auf Vernetzung und Kooperation in der Praxis viel Wert gelegt wird – allerdings auf Ebenen, die den Sozialen Raum kaum mit einschließen. Vernetzung findet nach wie vor in klar abgegrenzten (geographischen/fachlichen…) Räumen statt: innerhalb eines Stadtteils, zwischen zwei Projekten, innerhalb eines Trägerverbundes, zwischen Mitarbeitern dergleichen Fachrichtung usw. Innerhalb dieser Räume wird viel diskutiert und erprobt. Zum „Mitmachen“ und „Mithören“ sind sie aber durch ihre Begrenzung nicht ausgelegt. Man bleibt quasi „unter sich“.

    Das Internet, beispielsweise, stellt ja den Sozialen Raum per se dar. Um das Internet als Vernetzungsmedium zu nutzen, braucht man also eine Perspektive, die sozialräumlich orientiert ist. Die also nicht in erster Linie nach geographischen/fachlichen usw. Gemeinsamkeiten sucht, sondern die die sozialen Austauschbeziehungen im Blick hat (soziales Kapital).

    Ich schätze die Bücher und Vorträge von Prof. Hinte sehr. Leider gehören sie aber noch immer nicht zum Standard in der fachlichen Ausbildung.

    Natürlich: irgendwie erinnert mich das ganze auch an die Huhn/Ei Problematik: Muss man erst die sozialräumliche Perspektive einnehmen, um neue Vernetzungsformen (z.B. übers Internet) ausprobieren zu können? Oder sollte man einfach ausprobieren – und die sozialräumliche Perspektive dann später entwickeln?

    Grüße, Julia

  9. Vielen Dank für Ihren Kommentar!

    Ich hatte das Sozialraum-Konzept von Hinte bisher so verstanden, dass auch diesem eine ganz klare geographische Begrenzung zugrunde liegt – nämlich das Quartier – aber ergänzt um die Netzwerke und Politikfelder, die in diesem Raum existieren. Auch das Sozialraumbudget will ja Finanzierungsströme in Quartieren bündeln und mit Geldern, die bisher ausschließlich an Individuen gehen, die Lebensbedingungen im Stadtteil verbessern.

    Ich finde das Konzept sehr interessant, frage mich allerdings, wie man in diesen digitalen Zeiten mit der geographischen Beschränkung umgehen soll, auf der dieses Konzept m.E. basiert. Sie erwähnen selbst die Potentiale des Internets und dessen Netzwerkcharakter.

    Man müsste also das Sozialraum-Konzept dringend digitalisieren. Ich habe oben versucht, die wichtigen Fragen anzureißen: welche Folgen hat das Internet für den Sozialraum „Quartier“? Wie verändern sich quartiersorientierte Arbeitskonzepte, wenn viele Ressourcen, Themen und Vernetzungen immer stärker von überörtlicher Ebene kommen?

    Es wäre schön, wenn von den Sozialraum-Autoren Ideen zu diesem Thema kämen, – aber ich weiß nicht, inwieweit das Internet in diesen Kreisen inhaltlich überhaupt eine Rolle spielt.

  10. Ja, das stimmt: die klassischen Sozialraumkonzepte schließen das Internet nicht mit ein. Das Augenmerk liegt vielmehr auf herkömmlichen Konzepten und Methoden der Sozialen Arbeit, die nun aus der sozialräumlichen Perspektive „neu“ gedacht werden.
    Die Rolle des Internets wird (wenn überhaupt) am Rande thematisiert.
    Hier zum Beispiel im Online-Journal „sozialraum.de“ (Ausgabe 2010): http://www.sozialraum.de/zum-funktionswandel-des-sozialraums-durch-das-internet.php

    Gruß, Julia

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